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Ein Gesamtplan für die Winterthurer Bäche
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An welchen Bächen sind Hochwasserschutzmassnahmen notwendig? Welche Bäche sollen in den kommenden Jahren renaturiert werden, und wo kann die Bevölkerung Zugang zu den Gewässern erhalten? Der aktualisierte Generelle Wasserbauplan hat jedes Winterthurer Gewässer neu geprüft und die wichtigsten Massnahmen für die nächsten Jahre priorisiert.
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Neue Hürden für Solaranlagen auf Altstadtdächern
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Das Bundesgericht hat im Falle einer geplanten Solaranlage an der Technikumstrasse eine Beschwerde der Stadt Winterthur abgewiesen. Solaranlagen in ISOS-A-Perimetern sind demnach als Bundesaufgabe zu qualifizieren. Winterthur bedauert diesen richtungsweisenden Entscheid, der die Gemeindekompetenz beschneidet und die Energiewende bremst.
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Energienachweise im Baubewilligungsverfahren werden neu über die Plattform EVEN eingereicht
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Seit dem 1. Januar 2026 reichen Bauherrschaften und Planende in Winterthur die Energienachweise zur Einhaltung der kantonalen Energievorschriften im Baubewilligungsverfahren elektronisch über die Plattform EVEN (Elektronischer Vollzug Energetischer Nachweise) ein.
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Vielfältige Räume für Mensch und Natur am Mattenbach
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Das Siegerprojekt des Studienauftrags «Aufwertung Mattenbach» steht fest. Es schont den Baumbestand und verringert Nutzungskonflikte. Die Veloroute Seen wird auf die Waldeggstrasse verlegt. Der Uferweg wird als Kiesweg zwischen bestehenden Bäumen geplant, auf dem Fuss- und Veloverkehr nebeneinander unterwegs sein kann. Der heute tief eingeschnittene Mattenbach darf mäandrieren, Zuflüsse werden freigelegt und renaturiert.
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Stadt will BZO gründlich überarbeiten
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Die heutige Bau- und Zonenordnung (BZO) wurde in den 1990er-Jahren erarbeitet und ist seit 3. Oktober 2000 in Kraft. Sie ist nicht mehr zeitgemäss und wird der stark wachsenden Stadt nicht mehr gerecht. Mit einer gründlichen Überarbeitung der BZO sollen die Weichen für eine zukunftsfähige hochwertige bauliche Entwicklung von Winterthur gelegt werden. Der Stadtrat beantragt beim Stadtparlament dafür einen Verpflichtungskredit von 1,5 Millionen Franken.
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Instandstellung Neuwiesen III im Abschnitt Flüeli- Habsburgstrasse und Wart- bis Wülflingerstrasse
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Der Zustand der Strassen und Werkleitungen im westlichen Neuwiesenquartier ist schlecht. Deshalb werden elf Strassenabschnitte saniert und zugleich der Strassenraum aufgewertet. Mit dem Projekt wird das Quartier an das Wärmenetz der Stadt Winterthur angeschlossen. Das Projekt leistet durch Entsiegelung, zusätzliche Bäume und Begegnungszonen einen Beitrag zur Erreichung der Stadtklima-Ziele.
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Tempo 30 auf der Tösstal- und Wülflingerstrasse
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Das Sanierungsprojekt Tösstalstrasse, von Zwingliplatz bis Landvogt-Waser-Strasse, wird nach § 16 Strassengesetz öffentlich aufgelegt. Zum Schutz der Anwohnenden vor übermässigem Lärm wird auf dem gesamten Abschnitt Tempo 30 angeordnet. Verkehrsanordnungen zu Tempo 30 werden zeitgleich auch für den Abschnitt im Dorfkern Seen und für die Wülflingerstrasse, vom Knoten Schloss bis zur Härti, publiziert.
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Die Testplanung zum Stadtraum Hauptbahnhof geht los
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Wie soll sich das Umfeld des Winterthurer Hauptbahnhofs in den nächsten Jahrzehnten weiterentwickeln? Für die städtische Testplanung, die erste Antworten und Entscheidungsgrundlagen liefern soll, werden nun Planungsteams gesucht. Die Testplanung wird begleitet durch einen breit abgestützten Mitwirkungsprozess. Zudem soll ab heute eine Umfrage zum Hauptbahnhof Stimmen aus der Bevölkerung abholen.
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Nach ETH-Bericht: Winterthur erwartet Bekenntnis des Bundes zu wichtigen Infrastrukturprojekten
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Das Bundesamt für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat seine grossen Infrastrukturprojekte für Schiene und Strasse durch die ETH Zürich überprüfen und priorisieren lassen. Der Bericht «Verkehr ‘45», der heute vorgestellt wurde, betrifft zentrale Projekte für Winterthur, darunter den Ausbau der Autobahn A1 auf sechs Spuren, den S-Bahn-Halt Grüze Nord und die SBB-Ausbauten in Oberwinterthur. Der Winterthurer Stadtrat zeigt sich alarmiert darüber, dass der Bericht die Wichtigkeit einzelner Massnahmen verkennt. Ein Verzicht auf die Haltestelle Grüze Nord und Verschiebung der sechsspurigen A1-Umfahrung auf die Zeit nach 2045 wäre ein grosser Fehler und würde die Stadtentwicklung in Winterthur entscheidend zurückwerfen.
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Winterthur testet neuen «Schwammkreisel»
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Im Kreisel Ohrbühl in Winterthur entsteht ein schweizweit einzigartiges Pilotprojekt: Erstmals werden verschiedene Massnahmen zur dezentralen Reinigung und Speicherung von Regenwasser kombiniert und im Alltag getestet. Ziel ist es, Strassenräume klima- und umweltfreundlicher zu gestalten.