Sanierung und Aufwertung Erholungsgebiet Rosenberg
Das Erholungsgebiet Rosenberg versammelt rund um den Schützenweiher eine ganze Reihe von Freizeitnutzungen und gehört zu den wichtigsten Freiräumen in Winterthur. Um das Gebiet für die Bevölkerung auch in den nächsten Jahrzehnten attraktiv zu halten, sind Investitionen nötig. Die Stadt hat dazu ein Paket mit mehreren aufeinander abgestimmten Massnahmen geschnürt. Dazu gehören die Sanierung des Schützenweihers, die Neugestaltung des Uferparks, die Gewässerprojekte am Veltheimer Dorfbach, die Neuerschliessung des Gebiets und der Neubau des Campingplatzes.
In der Referendumsabstimmung vom 14. Juni 2026 stimmte Winterthurer Stimmbevölkerung der Neuerschliessung zu und lehnte gleichzeitig das Neubauprojekt des Campingplatzes ab. Die Stadt ist derzeit daran, die einzelnen Massnahmen neu aufeinander abzustimmen und zeitlich aufzugleisen.
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Uferpark und Gewässerprojekte
Der Schützenweiher ist heute stark verlandet und zugewachsen. Im Rahmen einer Sanierung wird die ursprüngliche Wassertiefe wieder hergestellt und ein Teil des Schilfs und der Seerosen entfernt. Rund um den Weiher entsteht ein neuer, grösserer Uferpark. Er wird im Süden naturnah gestaltet, im Norden entstehen ein neuer Spielplatz und Zugänge zum Wasser. Ein geschwungener Holzsteg bietet eine neue Möglichkeit, den Weiher zu umrunden.
Zum Schutz vor Hochwasser sind am Veltheimer Dorfbach Massnahmen nötig. Der Zufluss verläuft heute eingedolt und unterirdisch. Im Rahmen der Sanierung wird er umgelegt und als offener, naturnaher Bach geführt. Der Abfluss des Veltheimer Dorfbachs aus dem Schützenweiher wird ebenfalls zugänglich gemacht.
Campingplatz
Der städtische Campingplatz ist rund 70 Jahre alt und seine Infrastruktur sanierungsbedürftig. Betroffen sind etwa Zufahrtswege, Leitungen für Wasser und Strom sowie Gebäude. Die Stadt plante darum eine umfassende, zeitgemässe Erneuerung des Campingplatzes. Um mehr Platz für den Uferpark zu erhalten, war zudem vorgesehen, den Campingplatz rund 25 Meter vom Ufer weg nach Norden zu verschieben.
Das Neubauprojekt wurde von den Winterthurer Stimmberechtigten in der Referendumsabstimmung vom 14. Juni 2026 abgelehnt. Was das für den bestehenden Campingplatz genau bedeutet, ist Gegenstand aktueller Abklärungen.
Verbesserte Verkehrserschliessung
Die Verkehrserschliessung des ganzen Gebiets soll verbessert werden. Die Zufahrt soll künftig über eine Verlängerung des Pfadiheimwegs erfolgen, statt wie bisher über die Eichliwaldstrasse. Diese kann auf der Höhe des Schützenweihers bis zum Wald zu einem Fussweg zurückgebaut werden. Damit wird die bisher enge Zufahrtssituation entschärft und es entsteht Platz für den Uferpark. Neben der Strassenverlegung umfasst das Projekt die Sanierung und Verlegung von Werkleitungen sowie die Neuanordnung von Parkplätzen. Zudem wird der Standplatz für Fahrende neu erstellt.
Die Neuerschliessung wurde von den Winterthurer Stimmberechtigten in der Referendumsabstimmung vom 14. Juni 2026 angenommen.
Vereinsnutzungen sind von den geplanten Massnahmen nicht betroffen
Für die diversen Vereinsnutzungen auf dem Areal ändert sich nichts. Auch das Restaurant Schützenhaus und seine Aussenbereiche sowie die Minigolfanlage sind nicht Teil des Projekts. Ihr Parkplatzangebot bleibt erhalten.




