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Einführung der flächendeckenden Blauen Zone

Informationen zur flächendeckenden Blauen Zone

Die Stadt Winterthur beginnt mit der Einführung der flächendeckenden Blauen Zone. Im Einklang mit den Zielsetzungen des städtischen Gesamtverkehrskonzepts sollen die Quartiere vor dem Parkierungsdruck durch Pendlerinnen und Pendler geschützt werden. Damit wird die Lebensqualität in den Wohnquartieren erhöht. Zusätzlich helfen diese Massnahmen, ein längerfristig gut funktionierendes Verkehrsnetz sicherzustellen. Der Grosse Gemeinderat hat im September 2019 einen Kredit in der Höhe von 700 000 Franken für die Erstellung der flächendeckenden Blauen Zone bewilligt. In einer ersten Etappe werden drei Pilot-Zonen umgesetzt.

Das historisch und heterogen gewachsene öffentliche Parkraumangebot der Stadt Winterthur soll gemäss dem städtischen Gesamtverkehrskonzept überarbeitet und vereinheitlicht werden. Mit der Einführung der flächendeckenden Blauen Zone sollen dabei alle öffentlichen Parkplätze entweder zeitlich (Regime Blaue Zone mit Bevorzugung der Anwohnenden) oder in ausgewählten Gebieten und an speziellen Zielorten monetär bewirtschaftet werden (Parkuhren). Gleichzeitig ist ein Parkverbot ausserhalb der markierten Parkfelder vorgesehen. 

Damit sollen die Quartiere vor dem Parkierungsdruck durch quartierfremden Verkehr geschützt und das Parkplatzangebot in Abhängigkeit der Lage einheitlich bewirtschaftet werden. Der Grosse Gemeinderat hat am 16. September 2019 einen Kredit von 700 000 Franken für die Erstellung der flächendeckenden Blauen Zone bewilligt. In Zonen für Anwohnerinnen und Anwohner erhalten Einwohnerinnen und Einwohner sowie Betriebe eine Parkierungsbewilligung. Auch Parkkarten für Besucherinnen und Besucher und für Handwerksbetriebe werden erhältlich sein. Für alle anderen ist die Parkdauer zeitlich begrenzt gemäss Regime «Blaue Zone».

Der Stadtrat hat die Verkehrsanordnungen für drei Pilot-Zonen Heiligberg/Breite (Zone für Anwohnerinnen und Anwohner), Oberwinterthur/Zinzikon (Zone für Anwohnerinnen und Anwohner mit Quartierzentrum) und Blumenau/Neuwiesen ( Zone für Anwohnerinnen und Anwohner) beschlossen. Die Einführung der weiteren 17 Zonen ist schrittweise in zwei Etappen innerhalb der nächsten zwei Jahre vorgesehen.

Nebst den positiven Effekten auf die Quartiere ermöglicht die Einführung auch eine einheitliche und übersichtlichere Signalisation in der Stadt Winterthur.

Wie in der Begründung zur Kreditbewilligung vom September 2019 aufgeführt, liegen die genaue Anordnung sowie Abgrenzung der einzelnen Anwohnerzonen in der Kompetenz des Stadtrates. Die Rahmenbedingungen (Parkkartenberechtigte, Tarife u.ä) für die Blaue Zone liegen in der Kompetenz des Grossen Gemeinderates und werden mit der Revision der Parkkartenvorschriften definiert. Die an der letzten Sitzung des Grossen Gemeinderates behandelte, aber noch nicht beschlossene Revisionsvorlage der Verordnung über das gebührenpflichtige Parkieren (VgP) definiert darüber hinaus drei verschiedene Bewirtschaftungskategorien:

  • In den Zentrumszonen «Winterthur Mitte» und «Neuhegi-Grüze» werden weisse, kostenpflichtige Parkfelder angeordnet.
  • In den Quartierzentren sollen weisse, kostenpflichtige Parkfelder möglich sein.
  • An speziellen Zielorten, wie beispielsweise beim Stadion Schützenwiese, werden weisse, kostenpflichtige Parkfelder zur Verfügung stehen.

Parallel zur Einführung der flächendeckenden Blauen Zone lanciert die Stadtpolizei ein elektronisches Parkkartenportal. Dieses wird unter anderem die Ausgabe von Parkkarten für Anwohnerinnen und Anwohner und deren Besuchende erheblich erleichtern. Die Einführung ist per 1. Januar 2022 geplant, der entsprechende Kreditantrag wird dem Grossen Gemeinderat vor den Sommerferien unterbreitet.

Weiteres Vorgehen

  • Umsetzung: In einer ersten Etappe werden die drei Pilot-Zonen Heiligberg/Breite (Zone für Anwohnerinnen und Anwohner), Oberwinterthur/Zinzikon (Zone für Anwohnerinnen und Anwohner mit Quartierzentrum) und Blumenau/Neuwiesen (Zone für Anwohnerinnen und Anwohner) umgesetzt. Parallel zur Umsetzung der 1. Etappe werden die Zonen für die 2. und 3. Etappe der Umsetzung geplant. 
  • Verabschiedung der Verordnung über das gebührenpflichtige Parkieren (VgP) durch den Grossen Gemeinderat Winterthur.

Welches Geschäft regelt welchen Teil der Parkierung in Winterthur?

Das Projekt führt in der Stadt Winterthur eine flächendeckende Blaue Zone auf öffentlichem Grund mit Bevorzugung der Anwohnerinnen und Anwohner ein. Für die Erstellung der flächendeckenden Blauen Zone bewilligte der Grosse Gemeinderat am 16. September 2019 einen Ausführungskredit von 700 000 Franken. Die Quartiere werden damit vor dem Fremdparkieren durch Pendlerinnen und Pendler geschützt.

Die Parkraumbewirtschaftung beinhalte die Revision von drei miteinander in Wechselwirkung stehenden Verordnungen, die das Parkieren auf öffentlichem Grund regeln. Es sind dies die Verordnungen betreffend das gebührenpflichtige Parkieren (VgP), das unbefristete Parkieren in der Blauen Zone (PBZ) und das Nachtparkieren (NPV). Die Vorlage wird zurzeit im Grossen Gemeinderat behandelt.

Die PPVO regelt die minimal erforderliche und maximal zulässige Anzahl Parkplätze für Personenwagen, die minimal erforderliche Anzahl Parkplätze für Motorräder und die minimal erforderliche Anzahl Abstellplätze für Velos. In den Geltungsbereich fallen nur Parkplätze und Abstellplätze auf privatem Grund. Am 16. September 2019 stimmte der Grosse Gemeinderat der neuen PPVO mit 54 zu 3 Stimmen zu. Die PPVO ist am 1. September 2020 in Kraft getreten.

Häufig gestellte Fragen

Durch die Änderung des Zonenplans ändert sich für Sie die Zonenbezeichnung. Bereits ausgehändigte Parkkarten behalten aber ihre Gültigkeit. 

Dies geht weiterhin über einen Online-Antrag über die Homepage der Stadtpolizei Winterthur oder direkt am Schalter am Obertor 17. Ab dem ersten Quartal 2022 wird dies zusätzlich bequem über das Parkkartenportal möglich sein.

Diese kann wie bisher am Schalter der Stadtpolizei Winterthur am Obertor 17 bezogen werden.

Die Vergabe der Parkkarten basiert auf langjährigen Erfahrungen der Belegung. Dadurch, dass künftig weniger Pendelverkehr in den Quartieren parkiert, dürfte sich die Parkraumverfügbarkeit eher erhöhen.

Entsprechend der GGR-Weisung wird im Regelfall eine bedarfsgerechte Anzahl Parkfelder in einer Anwohnerzone markiert.

Wo es die Situation zulässt, wird der Bestand übernommen. 

Die Einführung der Blauen Zone ist ein komplexes Projekt mit verschiedenen Schnittpunkten zu anderen Projekten. Eine sorgfältige Planung und Abklärung verschiedener Möglichkeiten war deshalb unerlässlich, auch wenn die jetzt beschlossenen Massnahmen auf den ersten Blick recht einfach erscheinen.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Verkehr Telefon +41 52 267 54 53

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