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Walcheweiher

Walcheweiher

Die drei Walcheweiher liegen in Mitten des Lindbergwaldes. Von der Haltestelle Bachtelstrasse aus erreicht man die Weiher über die Rosentalstrasse zu Fuss in 10 bis 15 Minuten. Sie sind ein beliebtes Ausflugsziel der Winterthurer Bevölkerung. Die Feuerstellen, die Waldhütte, die Spielgeräte und Bänke laden zum Verweilen ein. 

Die Walcheweiher sind öffentlich zugänglich, die Feuerstellen und die Hütte können nicht reserviert werden.

Walcheweiher

Geschichte der Walcheweiher (Walkeweiher)

Akten von 1640 und der 1760 erstellte Lindbergplan des Artillerie-Collegiums zeigen auf, dass zu jener Zeit nur ein Weiher, vermutlich der mittlere, bestand. Das Wasser aus dem Weiher floss zum Haus "Im Rosental" und trieb dort eine Walke an - eine Maschine zur Veredelung von Stoffgeweben wie z.B. Wolle oder Leinen. Die Walke wurde ca. 1820 zu einer Spinnerei. Zu dieser Zeit finden sich in den Akten bereits zwei Weiher, den oberen und den mittleren. Bis ins 20. Jahrhundert dienten die beiden Weiher im Winter der Brauerei Haldengut zur Eisgewinnung. Aufgrund des steigenden Eisbedarfs legte die Stadt 1892 auf der Basis eines Pachtvertrages den dritten Weiher an. Dieser Pachtvertrag wurde 1934 aufgehoben da Eis zu diesem Zeitpunkt zum grössten Teil maschinell hergestellt wurde. 

Der damalige Forstbetrieb (heute Stadtgrün) der Stadt Winterthur hat die Walcheweihern bereits in den 1950er Jahren saniert. Seither wurden verschiedene Sanierungsarbeiten ausgeführt. Dabei wurden die Weiher unter anderem ökologisch aufgewertet, die Uferzonen flacher gestaltet und der Hochwasserschutz verbessert. Im Jahr 2000 erlaubte der Stadtrat zudem offiziell das Baden in den Walcheweihern auf eigene Verantwortung.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Wald & Landschaft Telefon +41 52 267 30 00

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