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Rauchschwalben

Rauchschwalben in Winterthur

Die Rauchschwalbe

Bild Legende:
Rauchschwalbe (c)Stefan Wassmer

In der Schweiz kommt die Rauchschwalbe verbreitet bis in Höhen von 1000 m vor. Der höchstgelegene Brutplatz lag wie schon 1993–1996 in Lü GR auf 1920 m (C. Vaucher, M. Hofer, J. Denkinger). Die Rauchschwalbe besiedelt landwirtschaftlich geprägte Lebensräume und brütet in oder an Gebäuden. Meist sind dies traditionelle Ställe mit Vieh, ab und zu aber auch andere Bauten. Als Nahrungsspezialistin braucht die Rauchschwalbe Jagdgebiete, in denen sie auch bei schlechtem Wetter genug fliegende Insekten findet (z.B. Hecken, Obstgärten, Waldränder, Gewässer). Hauptgründe für die arttypischen Bestandsschwankungen sind Schlechtwetterperioden. Zur Brutzeit wirken sich diese grossräumig und synchron auf den Bruterfolg aus, auf dem Zug und im Winterquartier betreffen sie vor allem in Form von Dürren direkt die Überlebensraten der Vögel. (Quelle: Schweizer Brutvogelatlas 2013-2016)

Bestandesentwicklung

Die grossräumige Verbreitung der Rauchschwalbe in der Schweiz hat sich in den letzten 40 Jahren praktisch kaum geändert. Die grössten Dichten finden wir nördlich der Alpen in Höhen zwischen 400 und 800 m. In einigen dieser Gebiete und in weiteren Regionen gleicher Höhenlage haben die Bestände seit 1993–1996 stark abgenommen. Dies bestätigen auch mehrere regionale Bestandserhebungen. Häufig sind davon ehemals ländliche Gebiete um grössere Ballungszentren betroffen. Deutliche Zunahmen beschränken sich auf einzelne Ebenen mit intensiver Grünland- und Weidewirtschaft. Heute dürfte der Schweizer Bestand rund 10–20 % kleiner sein als 1993–1996. Gründe dafür liegen in der sinkenden Anzahl Bauernbetriebe, in der offenen Bauweise moderner Ställe mit freilandähnlichen Temperaturen und Zugluft sowie bei einem geringeren Nahrungsangebot rund um die Brutplätze. Diese Veränderungen dürften in naher Zukunft weitere Regionen des Mittellands und später die Voralpen und Alpentäler erreichen.

Vergleichbare Trends werden auch in den Nachbarländern und in ganz Europa registriert. Fördermassnahmen sind das Anbieten von Nisthilfen in geeigneten Gebäuden – Pferdeställe werden hier immer wichtiger! – sowie der Erhalt kleinräumig strukturierter, vielfältiger Landschaften, wo die Rauchschwalbe auch bei schlechtem Wetter genug Nahrung findet. (Quelle: Schweizer Brutvogelatlas 2013-2016)

Vorkommen in Winterthur

In Winterthur finden wir Rauchschwalbennester vor allem in den eher "ländlich" gelegenen Ställen der Bauernhöfen rund um Winterthur, wie zum Beispiel in Dättnau und Eidberg.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Ökologie & Freiraumplanung Telefon +41 52 267 30 00

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