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Fachkarussell: Referat "Zusammenarbeit multiprofessionelle Teams"

Gemeinsam Verantwortung tragen in multiprofessionellen Teams - Mythen und Tatsachen zur Zusammenarbeit im integrativen Schulalltag

Der Schulalltag in integrativen Schulen ist vielschichtig, vielfältig, spannend und anforderungsreich. Alle Beteiligten tragen die Verantwortung gemeinsam für die Förderung der Schülerinnen und Schüler. Damit die Kinder und Jugendlichen in ihrer Schule Anerkennung ihrer Persönlichkeiten, Wertschätzung für Ihre Leistungen und ein lernförderliches Umfeld erleben, braucht es aufmerksame Pädagog*innen und Betreuer*innen, die ihre unterschiedlichen Beobachtungen, Erfahrungen und didaktischen Zugänge aufeinander abstimmen. Verschiedene Perspektiven können auch Widersprüchliches zu Tage bringen oder bringen die Komplexität des pädagogischen Alltages zum Vorschein. Eine konstruktive Zusammenarbeit erfordert Absprachen, Abstimmungen und ein Aushandeln darüber, wie es weitergehen soll und insbesondere einen Fokus auf die gemeinsame Aufgabe. Dreh- und Angelpunkt der integrativen Praxis stellen daher die Menschen dar, die sich in ihrem Zusammenwirken in einem psychologisch sicheren Umfeld erfahren können und Gestaltungsräume von der Schulleitung zugesprochen erhalten, welche kreative Lösungen erlaubt.

Im Referat wird dargelegt, welche empirischen Erkenntnisse für das Gelingen der Zusammenarbeit vorliegen. Eine intensivierte Kooperation steht der üblichen Dynamik von komplexen Organisationen, wie es auch die Schule ist, entgegen. Das bedeutet, dass gezielte Entwicklungen an Schulen notwendig sind, damit sich eine gemeinsam getragene Kultur der Zusammenarbeit etabliert.

Nicht selten kursieren bezüglich des Zusammenspiels der verschiedenen Beteiligten einige alltagstheoretische Mythen. Diese haben immer einen wahren Kern, stellen aber zugleich eine Vereinfachung dar und werden deshalb der Realität nicht gerecht. Weil solche Mythen und die damit verbundenen Überzeugungen in der Tendenz wenig wirksam sind, wird diesen im Beitrag nachgespürt und alternative Zugangsweisen gegenübergestellt. Was können Einzelne durch ihr tägliches Wirken zu einem guten Arbeitsklima und einer wirksamen Förderung der Kinder und Jugendlichen beitragen? Welchen Stellenwert hat die berufliche Autonomie? Und woran liegt es, dass aus unterschiedlichen Perspektiven etwas Neues, Unerwartetes entstehen kann?

Durchführung: Do, 02.03.2023, 18:00 - 20:00 Uhr
Ort: Alte Kaserne,  EG, Saal
Technikumstr. 8, 8400 Winterthur
Zielpublikum:

Alle an der Schule beteiligten Fachpersonen

Teilnehmerzahl: max. 130 Personen
Anmeldung: Jetzt anmelden
Referentin: Dr. Patrik Widmer
Organisation: Fiona Stylianou, Fachleitung Weiterbildung
Abteilung Schulische Integration
Kosten: Kostenlos für Fachpersonen der Stadt Winterthur
Kostenpflichtig für Fachpersonen aus anderen Gemeinden (Fr. 60.--)

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