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Juryberichte können für CHF 15.00 beim Amt für Städtebau bezogen werden - solange der Vorrat reicht.

Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten

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Das Kunst Museum Winterthur besteht aus den drei Standorten «Reinhart am Stadtgarten», «Beim Stadthaus» und «Villa Flora». Ein Teil des Museumskonzepts sieht vor, den Eingangsbereich des «Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten» als attraktiven Empfang für den Museumsrundgang durch die drei Häuser zu gestalten. Für die Neugestaltung der Eingangshalle führte die Stadt Winterthur einen selektiven Studienauftrag für Kunst und Architektur durch. Die Ausschreibung zum Studienauftrag stiess auf sehr grosse Resonanz. Von den 94 teils internationalen Bewerbungen wurden sieben Teams aus den Bereichen Kunst und Architektur für einen Beitrag eingeladen.
Der Beitrag von Ays¸e Erkmen und Heike Hanada laboratory of art and architecture begeistert durch die Idee eines Zugangs von der Stadthausstrasse über eine Treppenskulptur, einer weiterführenden skulpturalen Setzung in der Eingangshalle und einer die Thematik aufnehmenden und ins «Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus» überleitenden Treppenanlage auf der Stadtgartenseite. Die minimalistischen künstlerischen Eingriffe von Ays¸e Erkmen in
der Eingangshalle verbinden sich mit der Architektur. So thematisieren die eigens für die Eingangshalle gestalteten Leuchten das Licht als Grundlage der Wahrnehmung von Kunst, während Natursteinintarsien in ihrem freien Schwung den Boden bespielen und einen spielerischen Akzent setzen. Das Beurteilungsgremium empfiehlt den Beitrag von Ays¸e Erkmenund Heike Hanada einstimmig zur Weiterbearbeitung.

Schulhaus Gutschick

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Die Schulanlage Gutschick mit Kindergarten und zwei Turnhallen liegt im Stadtteil Mattenbach, in einer weitläufigen Grünzone mit öffentlichen Sportplätzen und Freizeiteinrichtungen. Die 1967 fertiggestellte Schulanlage wurde vom Winterthurer Architekten Ulrich J. Baumgartner in Zusammenarbeit mit dem Gartenarchitekten Willi Neukom geplant. Zum architektonischen Gesamtkonzept, welches dem Stil des Brutalismus zugeordnet werden kann, gehören auch mehrere künstlerische Arbeiten. Einzelne rechtwinklige Bauten gruppieren sich um den erhöhten zentralen Pausenhof, die Situation ergibt abwechslungsreiche Zwischenräume und Wegeführungen. Eine mit Föhren und
heimischen Laubbäumen bepflanzte Hügellandschaft umgibt die Schulbauten und bettet diese harmonisch in das Terrain ein. Die Gebäude erscheinen zum Pausenplatz hin zweigeschossig und zeigen nur in den nach aussen gerichteten Fassaden ihre Dreigeschossigkeit. Südlich am Pausenplatz befindet sich der Singsaal mit der Hauswartwohnung. Westlich und Östlich wird der Platz von drei gleichen Klassentrakten flankiert, im Nordwesten stehen zwei separate Turnhallen. Der eingeschossige Kindergartenpavillon mit drei Gruppenräumen liegt im Nordosten des Areals. Sichtbetonfassaden mit horizontaler Struktur der Schalungsbretter und Fensterbänder über Eck prägen das Erscheinungsbild. Die abgeschrägten Ecken der Fensterstürze werden dabei zum charakteristischen Detail. Während der letzten Jahre wurden schrittweise behutsame Erneuerungen und Sanierungsmassnahmen vorgenommen. Der ursprüngliche ästhetische Eindruck der Schulanlage wurde auch im Inneren bewahrt. Die Fenster und Dächer der Anlage sind am Ende ihres Lebenszyklus und sollen für die nächste Zeitperiode ersetzt und instand gesetzt werden.

Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten

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Das Kunst Museum Winterthur besteht aus den drei Standorten «Reinhart am Stadtgarten», «Beim Stadthaus» und «Villa Flora». Als Teilprojekt des städtischen Museumskonzepts ist vorgesehen, den Eingangsbereich des «Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten» zu einem attraktiven Empfang für Besucherinnen und Besucher des gesamten Museumsrundgangs zu gestalten. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie konnte die Aufwertung, Sanierung und Optimierung des Empfangs unter Berücksichtigung von betrieblichen, denkmalpflegerischen und brandschutztechnischen Aspekten nachgewiesen werden. Dabei standen architektonische Fragestellungen im Vordergrund. Die Ausführung der geplanten Aufwertung des Erdgeschosses soll mit künstlerischen Mitteln und baulichen Anpassungen erfolgen. Die Kunst leistet dabei einen Beitrag in Verbindung mit dem Gebäude und dessen Ausstattung. Die baulichen Anpassungen haben eine frei bespielbare Eingangshalle und ein betrieblich entflochtenes Erdgeschoss zum Ziel. Mit dem Studienauftrag soll ein Projekt eines Teams aus Kunst und Architektur ermittelt und zur Weiterbearbeitung empfohlen werden.

Schulhaus Geiselweid

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Das Schulhaus Geiselweid ist in seiner Grundstruktur in gutem baulichen Zustand. Die Ausstattungen und Installationen sind aber am Ende ihrer Nutzungsdauer und müssen zeitnah saniert werden. Damit das geplante Raumprogramm des Schulhauses erfüllt werden kann, sind bauliche Eingriffe notwendig. Mit kleinen Einschränkungen ist das Programm bei Beibehaltung beider Kindergärten und der Abwartswohnung möglich. Die Sanierung muss mit grosser Wahrscheinlichkeit in Etappen erfolgen. Dies verlangt eine sorgfältige Planung auch von Ersatzräumen und Provisorien. Das Schulhaus Geiselweid soll mit der bevorstehenden Sanierung der Innenräume und des Dachs wieder für die nächsten 30 bis 40 Jahre ertüchtigt werden.

Villa Frohberg

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Die 1868 von Architekt Ernst Georg Jung errichtete und 1886 von demselben Architekten erweiterte Villa «Frohberg» ist als schlossartiger Sichtbacksteinbau mit neugotischen Form- und Zierelementen ein früher architekturgeschichtlicher Zeuge des Historismus. Sie ist mitsamt einem Grossteil ihrer Ausstattungselemente und Oberflächen im bauzeitlichen Zustand erhalten. Die geräumige Villa wurde für Ingenieur Rudolf ErnstReinhart (1836-1890) erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das ganze Areal, Villa und Park, in zwei Tranchen 1947 und 1958 in den Besitz der Stadt Winterthur. Die Villa beherbergte zwei Kindergärten sowie Büros des Militärs. Sie galt als unpraktisches, kaum heizbares Abbruchobjekt, bis sie durch das städtische Hochbauamt im Winterhalbjahr 1975/76 durchgreifend restauriert und mit modernen Installationen versehen wurde. Die Villa Frohberg befindet sich im Inventar für überkommunale Denkmalschutzobjekte und ist in der Publikation „Schutzwürdige Bauten der Stadt Winterthur“ aufgeführt. Der Kindergarten im Obergeschoss wird 2021 ausziehen. Bis auf die Wohnung im Dachgeschoss, steht die Villa dann leer. Die Villa soll zukünftig wieder als Wohnhaus dienen.

Freizeitanlagen Winterthur

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Die Freizeitanlagen (FZA) verteilen sich auf das gesamte Stadtgebiet Winterthur. 14 davon, grössenteils im Eigentum des Departements Kulturelles und Dienste, sind Bestandteil dieser Analyse. Ihr Baujahr reicht von 1830 bis 2009, diese Vielfältigkeit äussert sich in der Materialisierung und Detailierung der Gebäude. Die Typologien reichen von einfachen Holzbauten an der Peripherie bis zu soliden Bauten im urbanen Gefüge. Alle gemeinsam verbindet die Nutzung durch Quartiervereine und die lokale Bevölkerung im Quartieralltag. Der Zustand der Bausubstanz der FZA ist sehr unterschiedlich. Mittels einer intelligenten Immobilienstrategie sollen die Sanierungsmassnahmen erfasst und zeitlich plausibel gestaffelt werden. Die im Zeitraum von 2020 bis 2025 notwendigen Sanierungen sollen durch einen Planer über sämtliche Projektphasen und Arbeitsgattungen koordiniert, geplant und die Umsetzung kontinuierlich geleitet werden. Durch die Kontinuität in der Planung und Realisierung kann mehrfach auf das erworbene spezifische Wissen und Erkenntnisrepertoire sowie auf eingespielte Planungsabläufe zurückgegriffen werden. Hiermit wird eine Effizienzsteigerung im Planungsprozess erreicht und ein hohes Mass an Qualität gewährleistet. Mit der Planerwahl im selektiven Verfahren soll ein geeigneter Planer gefunden und ein Rahmenvertrag für die kommende Sanierungsperiode abgeschlossen werden.

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Trägerschaft und Nutzungskonzept Halle 53
Die Stadt Winterthur konnte im Sommer 2015 die Halle 53, eine denkmalgeschützte Industrie-Anlage auf dem ehemaligen Sulzer-Areal Stadtmitte, kaufen. Dem Kauf war eine intensive Diskussion von Nutzungsideen, Betriebskonzepten und Risiko-/Potenzialanalysen vorausgegangen. Heute wird die Halle im Sinne einer Zwischennutzung als Parkhaus und für einzelne Veranstaltungen verwendet.
Die Stadt Winterthur, vertreten durch das Amt für Städtebau, führte für die Halle 53 eine zweistufige, öffentliche Ausschreibung zur Findung einer Trägerschaft und Nutzungskonzeption durch. Die Zweistufigkeit erlaubte es, ausgewählte Eingaben aus der ersten Runde gezielt zu vertiefen. Ziel der Ausschreibung war die Ermittlung einer geeigneten Trägerschaft mit der optimalsten Nutzungskonzeption. Die Halle 53 soll in Zukunft Nutzungen beherbergen, die eine überregionale Ausstrahlung haben, die Attraktivität des Umfeldes und der Stadt Winterthur steigern sowie für Veranstaltungskreise offen stehen.
Die Ausschreibung der Trägerschaftssuche erfolgte in Form eines Konkurrenzverfahrens. Sie wendete sich an Firmen, institutionelle Anleger, Organisationen (wie z.B. Stiftungen) sowie Privatpersonen mit kreativen Nutzungskonzepten und einem dem Risiko entsprechend soliden finanziellen Fundament.

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Neubau Klassentrakt Schulhaus Wallrüti
Die Schulanlage Wallrüti liegt in einem grosszügigen Parkgebiet, das vom Freibad bis zur Landwirtschaftszone am Rande von Oberwinterthur reicht. Der Landschaftsraum soll Zug um Zug erneuert werden. In einem ersten Schritt muss der Klassentrakt ersetzt werden. Damit werden auch die Weichen für die weiteren Erneuerungsschritte gestellt.
Die kubisch sehr differenzierte und im Fassadenbild feingegliederte Schulanlage wurde 1974 vom Winterthurer Architekten Heinrich Irion erstellt. Die gewählte Konstruktionsart als Corten-Stahlbau erwies sich jedoch als nicht sehr langlebig, sodass die Anlage nach über vierzig Jahren Betrieb durch einen Neubau ersetzt werden muss.
Der Singsaal- und der Turnhallentrakt sind in einem besseren Zustand. Der Ersatzneubau dieser Trakte kann mit moderaten Sanierungen noch ca. 20 Jahre aufgeschoben werden. Ein Ersatzneubau wird aber auch hier ab ca. 2030 nötig werden.
Der Grosse Gemeinderat hat eine Investitionssumme von maximal CHF 30.05 Mio. für die Erneuerung der Anlage, davon CHF 19 Mio. für den Ersatzneubau des Klassentrakts, vorgegeben. Mit dieser Zielvorgabe sollte der Wettbewerb zu einer Design-to-cost-Lösung führen. Die Einhaltung der Kostenvorgabe wurde im Wettbewerb und wird auch im weiteren Planungsprozess durchgehend überprüft.
Das Raumprogramm sieht einen Klassentrakt für 28 Klassen der Oberstufe vor, womit hier das grösste Schulhaus von Winterthur entstehen wird. Die räumliche Qualität der neuen Anlage soll zu einem guten Schulbetrieb beitragen.

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Restaurant Bruderhaus
Zu einem beliebten Ausflugsziel in Winterthur gehört der am Eschenberg gelegene Wildtierpark Bruderhaus mit seinem viel besuchten Ausflugsrestaurant. Der Gebäudekomplex, der heute das Restaurant «Bruderhaus » beherbergt, hat sich in den vergangenen knapp zweihundert Jahren dem Wandel der Zeit und den Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher angepasst. Die bestehende Anlage ist jedoch in die Jahre gekommen und wird den heutigen Anforderungen an einen modernen und organisatorisch sinnvollen Restaurationsbetrieb nicht mehr gerecht. Aus diesem Grund hat der Stadtrat entschieden, das Restaurant Bruderhaus durch eine Gesamtsanierung mit Ersatzneubau nachhaltig aufzuwerten und attraktiver zu gestalten. Da es die heutigen räumlichen Verhältnisse beispielsweise nicht zulassen, den Selbstbedienungsbereich und die Gaststube im bestehenden, historischen Gebäudeteil unterzubringen, werden diese zwei Nutzungen im genannten Ersatzneubau zusammengefasst, welcher die Minergie®-Vorgaben zu erfüllen hat. Gleichzeitig werden die bestehenden und sanierungsbedürftigen Haustechnikanlagen ersetzt. Dank diesen Massnahmen wird das Restaurant «Bruderhaus» in neuem Glanz erstrahlen und seine Gäste auch in Zukunft erfreuen.

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Rudolfstrasse/Neuwiesenquartier
Gegenstand des Studienauftrags war die Neuorganisation und Umgestaltung der Rudolfstrasse und der Wartstrasse sowie ein Gestaltungskonzept für das östliche Neuwiesenquartier. Gesucht waren zukunftsweisende Lösungsansätze für die Ausgestaltung der rückseitigen Bahnhofserschliessung mit einer ortsgerechten Balance zwischen vielfältigen Bedürfnissen und Nutzungsinteressen.
Obwohl es sich beim Projekt Rudolfstrasse um einen hoch beanspruchten Stadtraum mit zahlreichen Zielkonflikten handelt, sind den drei Teams klare und sich signifikant unterscheidende Projektvorschläge gelungen. Das Beurteilungsgremium hatte letztlich die Qual der Wahl zwischen drei gut ausgearbeiteten und realisierbaren Projekten.

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Villa Flora
Die Villa Flora ist der ehemalige Privatwohnsitz des Sammlerehepaars Hedy und Arthur Hahnloser-Bühler. Seine Nachkommen haben dessen herausragende Kunstsammlung von postimpressionistischen Bildern des 19. und des 20. Jahrhunderts im authentischen Ambiente der Villa 1995 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit ihrer Eröffnung als Museum haben fast 200’000 Besucherinnen und Besucher nicht nur aus der Schweiz, sondern aus dem gesamten europäischen Raum sowie aus Asien, Nord- und Südamerika die Ausstellungen bewundern können.
Damit diese international hochstehende Sammlung in ihrem historischen Kontext weiterhin für die Öffentlichkeit erhalten werden kann, wollen Private, Stadt und Kanton den bislang zu grossen Teilen ehrenamtlich geführten Museumsbetrieb professionalisieren und die Villa Flora in die öffentliche Hand überführen. Sie wird ausserdem saniert und umgebaut, damit sie für einen zeitgemässen Museumsbetrieb gerüstet ist. Für die erforderlichen architektonischen und baulichen Massnahmen ist der vorliegende Studienauftrag durchgeführt worden. Besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf den schonenden Umgang mit der denkmalgeschützten Liegenschaft und mit dem historischen Skulpturengarten gelegt.
Mit der Realisierung dieses Projekts sichern die Stadt Winterthur und der Kanton Zürich gemeinsam mit den Nachkommen und weiteren Privaten den Erhalt eines einmaligen kulturellen Leuchtturms für die Bevölkerung. Mit der gemeinsamen Anstrengung wird verhindert, dass die Kunstsammlung in privaten Depots verschwindet und die Villa Flora für immer ihre Tore schliesst. Zusammen wird ermöglicht, dass die Sammlung in einer atmosphärisch dichten Einheit von Villa und Garten präsentiert werden kann. Darüber hinaus ist das Vorhaben ein wichtiger Schritt in der Umsetzung des Museumskonzepts zur Stärkung der Kulturstadt, als die sich Winterthur im Wettbewerb der Regionen zu Recht positioniert.

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Neubau Polizeigebäude Obermühlestrasse    
Neben der Stadtverwaltung soll auch das Winterthurer Polizeikorps zentralisiert werden. Die verschiedenen Abteilungen sind heute auf sechs veraltete und für einen modernen Polizeibetrieb ungeeignete Liegenschaften inmitten der Winterthurer Altstadt verteilt. Die Stadtpolizei soll nun in einem funktionalen, aber trotzdem innovativen Neubau auf dem Areal des Tiefbauamts neben der Berufsfeuerwehr zusammengeführt werden. Der Werkhof des Tiefbauamts bleibt im hinteren Teil des Areals bestehen. 
Die Herausforderung für die Wettbewerbsteilnehmenden lag darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse der öffentlichen Institutionen miteinander zu vereinbaren. Das neue Betriebsgebäude der Polizei soll den zeitgemässen Ansprüchen an einen modernen Polizeibetrieb und den Erwartungen der Bevölkerung an eine kundenorientierte und leistungsfähige Polizei entsprechen. So sollen die strengen Sicherheitsvorschriften einem kundenfreundlichen Auftritt, insbesondere im Empfangsbereich, nicht im Wege stehen. 
Gesucht waren also innovative Konzepte, die innerhalb des relativ engen Rahmens der Sicherheits- und Nutzungsvorgaben Spielräume auszunutzen wissen und dem Charakter des Standorts als öffentlicher Ort gerecht werden.

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Neubau Schulhausanlage Neuhegi                           
Die Architektur eines Schulbaus prägt die Stimmung in der Schule, das Sozialklima und das Wohlbefinden aller. Die kindgerechte Architektur zeigt sich beispielsweise in behaglichen Gemeinschaftsräumen, kurzweiligen Verbindungswegen zwischen den einzelnen Schulräumen, in einer Farbgebung, die das positive Lebensgefühl verstärkt, und ganz ausgeprägt in der Gestaltung des Aussenraums. Der Aussenraum soll das Spiel in Gruppen ermöglichen, die Lust auf Bewegung steigern, aber auch Rückzugsmöglichkeiten bieten und die Freude an der Natur wecken. Schulbauten müssen eine Vielzahl von Lernsituationen ermöglichen: gemeinsamer Klassenunterricht, Arbeit in kleinen Lerngruppen, Einzelunterricht, klassenübergreifende Projektarbeit. Daher müssen Gemeinschaftsräume wie Bibliothek, Singsaal / Mehrzweckraum usw. und auch Sporthallen multifunktional nutzbar sein. Das gewählte Siegerprojekt Karlsson vom Dach setzt im neuen Stadtquartier ein selbstbewusstes Zeichen. Der hochkompakte Ansatz lässt sich zu einem Vernunfts-Leuchtturm für die 2000-Watt- / 1-Tonne- CO2-Gesellschaft verdichten und verhilft durch den Trick der vertikalen Schichtung der netzwerkartigen Primarschule mit dorfähnlichem Charakter zu neuer Aktualität.

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