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Juryberichte können für CHF 15.00 beim Amt für Städtebau bezogen werden - solange der Vorrat reicht.

Erweiterungsneubau Alterszentrum Adlergarten

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Anfang des 19. Jahrhunderts als Landschaftsgarten angelegt, befindet sich das Areal Adlergarten heute als historische Gartenanlage im überkommunalen Inventar der Denkmalschutzobjekte. Der Park ist die grüne Oase des Quartiers und dient als vielfältiger Erholungsraum. Im südlichen Bereich des Areals bildet das ehemalige Landgut Adlergarten in lockerer Anordnung ein spätklassizistisches Ensemble. Als nördlichen Abschluss liess die Stadt Winterthur 1967 ein Alterszentrum und ein Personalhaus errichten. Im achtgeschossigen Gebäudekomplex wohnen etwa 170 ältere Menschen, die hier ihren Lebensabend verbringen und durch das Pflegeangebot unterstützt werden.
Um den Gebäudebestand im Portfolio von Alter und Pflege längerfristig zu erneuern, soll in dieser qualitätsvollen Umgebung ein architektonisch und städtebaulich hochwertiger Erweiterungsneubau für das Alterszentrum erstellt werden. Er soll im Dialog mit der Parkanlage entwickelt werden, die in einem grösseren, zusammenhängenden Teil wiederherzustellen ist. Mit 120 Pflegeplätzen wird der Neubau nach Fertigstellung zunächst als Rochadefläche für die Sanierungen der drei weiteren städtischen Alterszentren in Winterthur Verwendung finden. Danach wohnen dort ältere Menschen, die in unterschiedlichem Mass pflegebedürftig sind. Ein Tageszentrum mit ambulantem Angebot ergänzt die Infrastruktur, die bereits im Haupthaus zur Verfügung steht.

Villa Lindengut

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Eingebettet in eine grosszügige Parkanlage liegt das «Ensemble Lindengut» unweit der Altstadt von Winterthur. Die Villa mit Nebengebäuden wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts als eines der ersten Wohnhäuser ausserhalb der Stadttore erbaut und wird heute als Museum und Ort für Trauungen genutzt.

Das Haupthaus mit dem Museum Lindengut an der Römerstrasse 8 soll instandgesetzt und für den nächsten Lebenszyklus ertüchtigt werden. Neben einer umfassenden Schadstoffsanierung, der zum Teil stark kontaminierten Holzkonstruktionen soll die Villa den heutigen Vorschriften und Normen angepasst und instandgesetzt werden.

Für die Sanierung der historisch wertvollen Substanz sucht das Amt für Städtebau zusammen mit dem Eigentümerdepartement ein Planungsbüro, das in enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft, der kantonalen Denkmalpflege und der Abteilung Hochbau die anstehenden Arbeiten planen und die Ausführung fachkundig begleiten kann.

Schulhaus Langwiesen

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Gesamtinstandsetzung und Erweiterung mit Dreifachturnhalle
Die Schulanlage Langwiesen wurde von 1971 bis 1973, während des Baubooms der Nachkriegszeit, durch den Architekt Willy Heusser in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Ernst Meili erstellt. Stilistisch ist das Gebäude noch sehr dem Funktionalismus der 60er-Jahre verpflichtet, die gedeckten Umgänge, die Sichtbetonfassaden und die hofseitigen Bandfenster sind typisch für den damaligen Schulhausbau. Eine grosszyklische Erneuerung und Gesamtinstandsetzung der Anlage für die kommenden 30 Jahre und die Erweiterung mit Schulräumen stehen bevor.
Die rechtwinklig angeordneten Gebäude bilden mit ihren zwei bis drei Geschossen einen klar definierten, grosszügigen Innenhof und sind über ein den Platz umfassendes Vordach miteinander verbunden. Die kompakte geschlossene Hofanlage ist eine Antwort auf die akustisch schwierige Lage an der Autobahn und der Salomon-Hirzel-Strasse. Die gesamte Schulanlage stellt mit ihren Volumina, deren Höhe durch die Hebung der Höfe auf ein kindgerechtes Mass reduziert wird, eine komplexe, künstlerisch durchdachte Komposition dar.
Die Schule, welche sich mit ihren Aussenräumen im kommunalen Inventar der schutzwürdigen Bauten der Stadt Winterthur befindet, soll gesamtsaniert und in ihrer Kapazität von heute 18 auf 21 Primarklassen und zwei anstelle von einem Kindergarten plus schulergänzende Betreuung ausgebaut werden. Zusätzlich soll statt der zwei Einfachturnhallen zukünftig eine Dreifachturnhalle zur Verfügung stehen.

Forstwerkhof Eschenberg

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Die forstbetrieblichen Revierstützpunkte der Stadt Winterthur sind seit längerem sanierungsbedürftig und entsprechen unter verschiedenen Aspekten nicht mehr den heutigen Anforderungen.
In Etappen soll der Standort Eschenbergstrasse saniert und teilweise ausgebaut werden, um den Betrieb zu optimieren und bestmöglich zu zentralisieren. Für das bestehende Personal- und Werkstattgebäude auf dem Eschenberg, das keine sinnvollen Möglichkeiten für eine zeitgemässe Erneuerung bietet, ist in einem grundlegenden und zugleich grössten ersten Schritt ein Ersatzneubau geplant.
Der Neubau wird so ausgelegt, dass er ausreichend Platz für den Zusammenzug des Forstpersonals und der Forstmaschinen an einem Standort bietet. Daneben sind Räumlichkeiten für Werkstatt und Fahrzeuge eingeplant, die betrieblich zwingend mit dem Standort verbunden sind.
Im Rahmen einer Leistungsofferte im selektiven Verfahren wurde ein geeignetes Planungsteam für Entwurf, Projektierung und Ausführung des Betriebsgebäudes gesucht.

Liegenschaften Obertor 11, 13 und 17

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In der Altstadt von Winterthur liegt das rund 6'500 m2 umfassende «Areal Obertor». Das Areal setzt sich aus den «Fortuna-Liegenschaften» zwischen Stadthausstrasse und Obertor sowie den heute durch die Stadtpolizei genutzten Liegenschaften zwischen Obertor und Badgasse zusammen.
Das Departement Finanzen, Bereich Immobilien, plant, die Liegenschaften Obertor 11, 13 und 17 nach Auszug der Stadtpolizei und einer Zwischennutzung ab Mitte 2024 zu sanieren. Die Liegenschaften 11 und 13 sollen im Erdgeschoss gewerblich genutzt werden, in den Obergeschossen sollen bezahlbare Wohnungen realisiert werden. Im «Haus zum Adler» am Obertor 17 sollen vermietbare hochwertige Büroflächen zur Verfügung gestellt werden.

Sanierung und Erweiterung Schulhaus Steinacker

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Die Schulanlage Steinacker im Stadtkreis Seen soll instandgesetzt, erweitert und die Turnhalle zu einer Dreifachhalle vergrössert werden. Zukünftig bietet die Anlage Schulraum für zwei Kindergärten und 24 Primarschulklassen.
Das 1976 eingeweihte Schulhaus wurde in den Jahren 1975 / 76 in nur vierzehn Monaten Bauzeit durch die Generalunternehmung Peikert Contract AG aus Zug, in Zusammenarbeit mit der Architektin Erica Thiel, in Elementbauweise erstellt. Die gesamte Anlage ist in Bezug auf Gestaltung und Städtebau, aber auch auf die Skelettkonstruktion mit nicht tragenden Wänden aus vorgefertigten Betonelementen ein typischer Bau der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts.
Das Schulhaus gliedert sich in zwei gleichartige Klassentrakte, einen Mehrzwecktrakt mit Lehrpersonenbereich, Kindergarten und Aula sowie eine Doppelturnhalle. Eingebettet zwischen Wohnüberbauungen, Naherholungszone und Sportanlage Steinacker liegt die Schule an qualitätsvoller Lage. Als typischer Vertreter des industrialisierten Schulhausbaus zeichnet sich der Bau durch seine betonte Materialität, die strenge Geometrie im Aussen- wie Innenbereich und eine entsprechend sachliche Architektur aus. Die Uniformität wird einzig durch Kunst am Bau, einer charakteristischen, bunten Fassadengestaltung, durchbrochen.
Die Anlage, welche sich im kommunalen Inventar der schutzwürdigen Bauten der Stadt Winterthur befindet, soll gesamtsaniert und in ihrer Kapazität erweitert werden. Gesucht wird eine architektonisch hochwertige und betrieblich überzeugende Erweiterung des Ensembles, die neben hoher Aufenthaltsqualität eine zukunftsorientierte und pädagogisch wertvolle Umgebung schafft.

Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten

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Das Kunst Museum Winterthur besteht aus den drei Standorten «Reinhart am Stadtgarten», «Beim Stadthaus» und «Villa Flora». Ein Teil des Museumskonzepts sieht vor, den Eingangsbereich des «Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten» als attraktiven Empfang für den Museumsrundgang durch die drei Häuser zu gestalten. Für die Neugestaltung der Eingangshalle führte die Stadt Winterthur einen selektiven Studienauftrag für Kunst und Architektur durch. Die Ausschreibung zum Studienauftrag stiess auf sehr grosse Resonanz. Von den 94 teils internationalen Bewerbungen wurden sieben Teams aus den Bereichen Kunst und Architektur für einen Beitrag eingeladen.
Der Beitrag von Ays¸e Erkmen und Heike Hanada laboratory of art and architecture begeistert durch die Idee eines Zugangs von der Stadthausstrasse über eine Treppenskulptur, einer weiterführenden skulpturalen Setzung in der Eingangshalle und einer die Thematik aufnehmenden und ins «Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus» überleitenden Treppenanlage auf der Stadtgartenseite. Die minimalistischen künstlerischen Eingriffe von Ays¸e Erkmen in der Eingangshalle verbinden sich mit der Architektur. So thematisieren die eigens für die Eingangshalle gestalteten Leuchten das Licht als Grundlage der Wahrnehmung von Kunst, während Natursteinintarsien in ihrem freien Schwung den Boden bespielen und einen spielerischen Akzent setzen. Das Beurteilungsgremium empfiehlt den Beitrag von Ays¸e Erkmenund Heike Hanada einstimmig zur Weiterbearbeitung.

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