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Zauneidechse (Lacerta agilis)

Die Zauneidechse ist seit 2021 im Wildpark Bruderhaus
Bild Legende:
  • Im Wildpark Bruderhaus seit 2021
  • Länge: 20–25 Zentimeter
  • Lebenserwartung: bis ca. 6 Jahre
  • Aussehen: Die Zauneidechse hat eine gedrungene, kräftige Gestalt und einen verhältnismässig kurzen Kopf, wobei Körper und Schwanz in etwa gleich lang sind. Auf ihrer dunkelbraun gefärbten Rückenpartie zeichnen sich zwei helle Streifen ab, schwarze und weisse Punkte – sogenannte Augenflecken – schmücken ihre Flanken. Während der Paarungszeit färben sich Kopfseiten, Vorderbeine und Flanken der Männchen in einem leuchtenden Grün, den Rest des Jahres sind sie eher unauffällig.
  • Nahrung: Insekten und Insektenlarven
  • Verbreitung: Zentralfrankreich bis zum Baikalsee. In der Schweiz ist die Zauneidechse auf der Alpennordseite, einschliesslich dem Wallis, heimisch. Der Schwerpunkt ihrer Verbreitung liegt im Mittelland, über 1’000 Meter Höhe ist sie kaum anzutreffen.
  • Lebensraum: Trockene, sonnenexponierte Standorte in der Kulturlandschaft. Da diese Lebensräume im intensiv bewirtschafteten Mittelland immer seltener werden, besiedeln die Zauneidechsen vielerorts Strassen- und Uferböschungen, Bahndämme und Gleisflächen. Die Zauneidechse ist ein Tagtier und kann besonders in den späten Vormittagsstunden beobachtet werden. Wie alle Reptilien verzieht sie sich im Winterhalbjahr in lockeren Boden oder Erdspalten, wo sie vor Frost geschützt ist.
  • Gefährdung: Aufgrund des stetigen Rückgangs ihres natürlichen Lebensraums ist die Zauneidechse vom Aussterben bedroht und steht auf der Roten Liste.

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