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Ringelnatter (Natrix helvetica)

Die Ringelnatter ist seit 2021 im Wildpark Bruderhaus
Bild Legende:
  • Im Wildpark Bruderhaus seit 2021
  • Länge Männchen: 70–100 cm, Weibchen: 85–130 cm
  • Lebenserwartung: 5–15 Jahre
  • Aussehen: Die Körperfarbe der Ringelnatter variiert zwischen aschgrau über bräunlich bis schwarz, ihre Bauchseite ist bläulich schwarz und weiss gewürfelt. Auffallendstes Merkmal sind die halbmondförmigen hellgelben bis weissen Flecken hinter dem Kopf. Wie alle ungiftigen Schlangen der Schweiz hat die Ringelnatter runde Pupillen.
  • Nahrung: Amphibien (Frösche, Kröten, Molche, Fische)
  • Verbreitung: Ganz Europa und Westasien bis auf 2000 m ü. M. In der Schweiz gibt es zwei Ringelnatterarten: Die Nördliche Ringelnatter (Natrix natrix) besiedelt den äussersten Nordosten der Schweiz, die Barrenringelnatter (Natrix helvetica) kann im restlichen Landesgebiet angetroffen werden. Früher war die Ringelnatter im sumpfreichen Schweizer Mittelland die häufigste Schlangenart. Heute ist ihr ehemals weitläufiger Lebensraum auf kleine Restgebiete zusammengeschrumpft.
  • Lebensraum/Lebensweise: Am wohlsten fühlen sich Ringelnattern in Feuchtgebieten sowie im Schutz verkrauteter Ufer stehender oder langsam fliessender Gewässer. Sie sind aber auch in feuchten Wiesen, verlassenen Steinbrüchen und Kiesgruben, an Waldrändern und Berghängen und sogar in unmittelbarer Nähe menschlicher Ansiedlungen zu finden.
    Ringelnattern sind nicht standorttreu und immer wieder an anderen Orten anzutreffen. Zu ihren Feinden zählen Greifvögel, Katzen, Marder und Füchse. Sie sind sehr scheu und fliehen bei der geringsten Bedrohung. Als gute Schwimmerinnen tauchen sie wenn möglich im Wasser ab. Ende Oktober ziehen sich Ringelnattern in ihr Winterquartier zurück. Dazu dienen ihnen Bauten von Kleinsäugern, Hohlräume im Boden oder im Mauerwerk sowie Kompost- oder Grashaufen.

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