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Chronik Wildpark Bruderhaus

2015 Mufflon und Przewalskipferde ziehen in ihre neue, grosszügige Gemeinschaftsanlage um.
2008 Zwei Wölfe ziehen in die neu erstellte Wolfsanlage ein.
2004 Am 28. März 2004 wird der Vogellehrpfad eröffnet.
2004 Die Przewalskistuten Jalu-H und Janela werden dem Auswilderungsprojekt der International Takhi Group zur Verfügung gestellt.
2002 Gründung des Wildparkvereins Bruderhaus.
2002 Transport von drei Wisenten ins WWF Auswilderungsprojekt in der Prioksko-Terrasny Nature Reserve bei Serpukhov südlich von Moskau. Der junge Bulle Wuthan überlebt den Transport leider nicht. Kurz vor dem Ziel stirbt er an einer akuten Bauchfellentzündung.
2002 Grosstransport von 14 Przewalskipferden ins Auswilderungsprojekt im Tachintal. Mit dabei die Stuten Gitane, Haya und Halizia aus dem Bruderhaus.
2000 Drei Wisente gehen ans Auswilderungsprojekt des WWF Russland ins Gebiet von Bryansk, südlich von Moskau.
2000 Die Przewalskistuten Elmora und Farissa werden dem Auswilderungsprojekt der International Takhi Group zur Verfügung gestellt.
1999 Przewalskihengst Ebro geht ins Auswilderungsprojekt im Tachintal.
1999 Neubau eines modernen, artgerechten Luchsgeheges als Ersatz für die veraltete, viel zu kleine Anlage.
1997 Beteiligung des Wildparks Bruderhaus am Gobi-Takhi-Projekt der International Takhi Group zur Wiederansiedlung der Ur-Pferde in Freier Wildbahn in der Wüste Gobi. Die Stute Colette reist ins Tachintal.
1991 Ersatz der Sikahirschgruppe durch drei reinblütige Vietnamsikahirsche als dritte seltene Wildart, mit der der Wildpark Bruderhaus an internationalen Erhaltungszuchtprogrammen beteiligt ist.
1991 Bau der Wildpferdeanlage zum 100-jährigen Jubiläum. Einsetzung von zwei Wildpferden aus Oberwil und einem Pferd aus Wien-Schönbrunn.
1990 Einsetzung von vier Mufflons ins Damwildgehege, gestiftet vom Jagschutzverein Winterthur und Umgebung.
1988 Einrichtung des Geologielehrpfades entlang der Wildparkstrasse, gestiftet durch die Naturwissenschaftliche Gesellschaft Winterthur anlässlich ihres 100 jährigen Bestehens.
1981 Bau eines Luchsgeheges und Einsetzen eines Luchspaares.
1977 Einrichtung des Wisentgeheges und Einsetzung eines Wisentpaares aus dem Wildpark Langenberg, finanziert durch den Wildparkverein Bruderhaus.
1977 Neueinteilung der Gehege, Neubau eines Wildschweinstalles.
1975 Neubau des Hirschunterstandes als Ersatz für die zwei alten, baufälligen Ställe.
1972 Ablehnung eines grosszügigen Erweiterungsprojektes an der Urne.
1966 bis 1969 Umfassende Renovation aller Anlagen. Errichtung des Waldlehrpfades.
1952 Übernahme des Betriebes durch die Stadtforstvewaltung. Der Tierbestand umfasste damals 6 Rothirsche, 9 Damhirsche und 11 Sikahirsche, also insgesamt 3 Arten mit 26 Tieren.
1946 Übernahme des baulichen Unterhaltes durch die Stadtforstverwaltung.
1945 Wegen schlechtem Zustand der Gehege und des Baumbestandes Verkleinerung der Parkfläche und Sanierung der verbleibenden Anlagen.
1926 Erste Gesamtrenovation der Anlagen.
1902 Unterhalt und Betrieb gehen an den Verkehrs- und Verschönerungsverein über.
1890 Gründung des Wildparks durch den Wildparkverein.
1818 bis 1830 Umwandlung des Bruderhauses zum Forsthaus als Wohnstätte des ersten Stadtforstmeisters Andreas Weinmann.
In der Reformation wurde das Bruderhaus aufgelöst und dem letzten Bruder nach dessen Verheiratung als Wohnstätte zugewiesen.
Im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert machte sich im Bruderhaus eine bedenkliche Entartung bemerkbar. So wurde 1521 gar ein Bruder zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt und verbrannt.
1464 Erteilung der Bewilligung zur Aufbewahrung der Altarsakramente durch den Bischof von Konstanz. Die Brüder vom Orden der Franziskaner versahen zu Stadt und Land bei Arm und Reich Krankenpflegedienste.
1424 Errichtung einer Kapelle, die 1786 abgebrochen wurde.
1395 Erste urkundliche Erwähnung. Der Schultheiss und der Rat der Stadt Winterthur bestätigen den Brüdern ihre alten Gewohnheiten und die freie Wahl ihres Altvaters.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Wildpark Bruderhaus Telefon +41 52 267 30 00

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