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Erlebnisse im Naturlehrgarten

Der Naturlehrgarten Loorstrasse blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2014 zurück.

Winter

Die Vegetation legt sich langsam zur Ruhe. Die Tiere haben sich bereits für die kalte Jahreszeit zurückgezogen. Es zieht weniger Besucher in den Garten. Vergangene Saison jedoch erlebten Kinder und Erwachsene zusammen mit der Umweltnaturwissen-schaftlerin und Naturpädagogin Ilona Bätschmann die Natur in der kleinen grünen Oase in Veltheim hautnah.

Frühling

Eine grosse Gruppe von Kindern und Erwachsenen zog in den „Dschungel“- so mutete der Garten zu dieser Jahreszeit an. Sie schoben sich durch das Dickicht, um Wildsträucher zu finden, genossen den Duft der Wildrosen und der mitgebrachten Wildrosenöle und lernten die Unterschiede zwischen Wildbienen und Honigbienen kennen. So etwa, dass Wildbienen zum Beispiel keinen Honig produzieren und nur dann stechen, wenn sie gequetscht werden. Die Besucher suchten nach Tieren und ihren Spuren und beantworteten in einem Pflanzen-Quiz knifflige Fragen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Veltheim ganz nah“ wurden zusammen mit den Mitarbeitenden der Quartierbibliothek Posten erstellt, die den Teilnehmenden einen spielerischen Zugang zu Tieren und Pflanzen ermöglichten.

Sommer

Bei einem „wilden Znüni“ probierten Familien von Konfitüren und Sirup, die aus Beeren von Wildsträuchern hergestellt wurden. Eben solchen, die auch im Garten wachsen. Rund 10 verschiedene Sorten durften die Teilnehmenden sich schmecken lassen. Auf dem „Winterthurer Räuberchnebel“ – ein Brot, vom Bioladen L’Ultimo Bacio gespendet – mundeten die Marmeladen besonders gut. Auch der Bioladen Rägeboge steuerte mit Produkten aus Wildpflanzen zu einem gelungenen Anlass bei.

Interessierte Bewohner des Alterszentrums Rosental besuchten an einem heissen Sommernachmittag das summende Kleinod und lauschten Geschichten und Fakten über  Wildsträucher und deren Besucher.

Herbst

Veranstaltungen mit der Volkshochschule Winterthur und dem Quartierverein Rosenberg zogen die Teilnehmer in den Bann von Wildpflanzengeschichten. Sie erfuhren Botanisches, Geschichtliches und Mythisches zu ausgewählten Pflanzen aus dem Garten. Wie zum Beispiel, dass der Holunder der Frau Holle geweiht ist, also einer ursprünglichen Muttergöttin. Oder, dass einige Schmetterlingsraupen nur an den Blättern des Schwarzdorns (Schlehe) fressen, wie der Kleine Schlehenzipfelfalter.

Im Herbst kuscheln sich die Tiere für den Winter ein. An einem Anlass mit Spielen, vielen Fotos und einem echten Fuchsfell kamen Familien der Ruhezeit im Winter näher. Im kalten November kochten sie dann über dem Feuer eine Schlehen-Apfelkonfitüre, von der alle ein Gläschen mit nach Hause nehmen durften.

Auf Anfrage führte Ilona Bätschmann zu denselben Themen wie oben beschrieben auch drei Kindergärten durch die Anlage. Mit Freude und Eifer versteckten sich die Kinder wie die Tiere im Garten und standen mit leuchtenden Augen ums Feuer mit dem kochenden Konfi-Topf.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Stadtgrün Winterthur Telefon +41 52 267 30 00

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