Reutlinger Ried
Das Reutlinger Ried ist das letzte grössere Riedgebiet auf Winterthurer Boden, nachdem im 19. und 20. Jahrhundert viele Feuchtgebiete entwässert wurden. Das Reutlinger Ried ist wichtiger Lebensraum für Amphibien und Reptilien und ein Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung.

© Stadtgrün Winterthur / Michael Wiesner
Mit über 30'000 m2 ist das Reutlinger Ried die einzige grössere Riedfläche auf Winterthurer Boden.
Geprägt wird das Ried durch Röhricht-, Seggen- und Pfeifengrasbeständen, die durch natürlich aufkommende Gehölzgruppen, vorwiegend Weidenarten, gegliedert sind. 1990 wurde das Ried mit der Gestaltung eines Weihers und einem mit Wildhecken bepflanzten Schutzdamm gegen die Etzwilerstrasse aufgewertet.
Bemerkenswert ist das Vorkommen von drei gefährdeten Reptilienarten, nämlich Zaun- und Waldeidechsen sowie Ringelnattern.

Das Reutlinger Ried im Frühling.
© Stadtgrün Winterthur / Petrissa Villiger
Bitte beachten Sie in den Naturschutzgebieten folgende Regeln:
- Bleiben Sie auf den Wegen.
- Nehmen Sie Hunde an die Leine.
- Pflücken Sie keine Pflanzen und Pilze.
- Fangen Sie keine Tiere und setzen Sie keine Tiere aus.
Das Einhalten der Regeln in Naturschutzgebieten wird durch einen Rangerdienst kontrolliert.
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