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Begrünung der Rudolfstrasse nur eingeschränkt möglich
Eine Begrünung des bahnseitigen Strassenraums, des Liftturms zum Parkhaus, der Fassade des Parkhauses und entlang der Gleisabschrankungen in der Rudolfstrasse ist nicht möglich. Die engen Platzverhältnisse, die Funktion der Rudolfstrasse, die Eigentumsverhältnisse und die sicherheitstechnischen Vorgaben der SBB lassen eine zusätzliche Bepflanzung nicht zu. Zu diesem Schluss kommt der stadträtliche Bericht zu einem entsprechenden Postulat. Zwischen der Häuserzeile und der Gleisanlage entsteht mit einer neu gepflanzten Baumreihe jedoch ein attraktiver Flanierbereich. Wo es die Platzverhältnisse zulassen, werden weitere Begrünungen ins Projekt aufgenommen.
Die Sulzerallee wird zum ÖV-Hauptkorridor
Mit der Realisierung der Querung Grüze wird die Sulzerallee zum ÖV-Hauptkorridor. Vorbereitend werden in der Sulzerallee zwei Bushaltestellen neu erstellt und zwei bestehende Bushaltestellen gemäss den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes umgestaltet. Das Tiefbauamt unterbreitet das Sanierungsprojekt der Bevölkerung zur Mitwirkung.
Verordnung über den kommunalen Mehrwertausgleichsfonds
Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat den Erlass der Verordnung über den kommunalen Mehrwertausgleichsfonds. Darin regelt die Stadt den Zweck, die Verwaltung und Verwendung der Fondsmittel sowie die Verfahren für die Ausrichtung von Beiträgen aus dem Mehrwertausgleichsfonds.
Erweiterung Tempo-30-Zone Ruhtal-Veltheim
Die bestehende Tempo-30-Zone Ruhtal-Veltheim wird auf die Feldstrasse und die zufüh-rende Bleiche- und Schützenstrasse erweitert. Ein ursprünglich abschlägig beantwortetes Begehren der Quartierbevölkerung kann dank Projektoptimierungen doch umgesetzt wer-den.
Ein Hochhaus muss ein Gewinn für die Stadt sein
Hochhäuser wecken Emotionen und lösen Kontroversen aus. Wo sollen hohe Gebäude gebaut werden? Welche Anforderungen müssen sie erfüllen? Das erste Höhenentwicklungskonzept der Stadt Winterthur beantwortet jetzt diese Fragen. Mit dem Konzept hat die Stadt ein wichtiges Steuerungsinstrument und eine konkrete Arbeitshilfe, um die wachsende Stadt gut zu gestalten.
Verkehr am Zwinglipatz wird flüssiger
Der Stadtrat hat Massnahmen zur Priorisierung des öffentlichen Verkehrs und zur Förderung des Velo- und Fussverkehrs im Bereich des Zwingliplatzes beschlossen. Mit den Anpassungen am Knoten wird eine weitere Massnahme des Steuerungs- und Dosierungskonzepts umgesetzt. Durch die Aufhebung von Linksabbiegebeziehungen sollen der Verkehr verflüssigt sowie Stau- und Wartezeiten verringert werden. Zudem kann der Bus besser bevorzugt werden. Die vom Stadtrat beschlossene Verkehrsanordnung liegt seit heute öffentlich auf.
Haltestelle «Töss Försterhaus» soll im Richtplan bleiben
Der Stadtrat möchte am Richtplaneintrag für eine S-Bahn-Haltestelle «Töss Försterhaus» festhalten und diese Option für die Zukunft offenhalten. Der Stadtrat will die im Zusammenhang mit der «Räumlichen Entwicklungsperspektive Winterthur 2040» und den Ausbauplänen des Bundesamts für Strassen erkannten Potenziale im Entwicklungsgebiet Töss Süd vertieft untersuchen lassen.
Privater Gestaltungsplan «Ohrbühlstrasse»
Auf dem Areal zwischen Ohrbühlstrasse und Stäffelistrasse soll gemäss dem geltenden öffentlichen Gestaltungsplan Umfeld Hegi ein durchmischtes Arbeits- und Wohngebiet geschaffen werden. Für eine konkrete Bauabsicht besteht eine Pflicht für einen privaten Gestaltungsplan. Dieser private Gestaltungsplan liegt nun vor und zeigt auf, wie das Areal konkret bebaut und erschlossen werden soll.
Einführung der flächendeckenden Blauen Zone
Die Stadt Winterthur beginnt mit der Einführung der flächendeckenden Blauen Zone. Im Einklang mit den Zielsetzungen des städtischen Gesamtverkehrskonzepts sollen die Quartiere vor dem Parkierungsdruck durch Pendlerinnen und Pendler geschützt werden. Damit wird die Lebensqualität in den Wohnquartieren erhöht. Zusätzlich helfen diese Massnahmen, ein längerfristig gut funktionierendes Verkehrsnetz sicherzustellen. Der Grosse Gemeinderat hat im September 2019 einen Kredit in der Höhe von 700 000 Franken für die Erstellung der flächendeckenden Blauen Zone bewilligt. In einer ersten Etappe werden drei Pilot-Zonen umgesetzt. Die entsprechenden Verkehrsanordnungen dazu liegen seit heute öffentlich auf.
Die Stadt macht vorwärts mit der Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze
Die Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze soll das kantonale Zentrumsgebiet Ober-winterthur/Grüze direkt an die Autobahnumfahrung anschliessen. Der Kantonsrat hat die Erschliessung 2017 im kantonalen Richtplan festgesetzt. Mit einer vertiefenden Vorstudie will das Tiefbauamt nun die Machbarkeit bestätigen. Die Studie soll bis 2024 vorliegen. Sie ist die Grundlage für die Eingabe ins nächste Agglomerationsprogramm des Bundes. Um die Vorstudie erarbeiten zu können, wird das Departement Bau bis im Sommer dem Stadtrat einen Kreditantrag zuhanden des Grossen Gemeinderats vorlegen.

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