Elektromobilität
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Von den 12,2 Tonnen CO2, die jede Person in Winterthur im Schnitt jährlich ausstösst, gehen rund 1,5 Tonnen allein auf Kosten der Mobilität. Dabei sind Flugreisen noch gar nicht eingerechnet.
Um die städtischen Klimaziele zu erreichen und ab 2040 unter dem Strich keine Treibhausgase mehr auszustossen, will die Stadt private Autofahrten reduzieren. Die verbleibenden Fahrten sollen möglichst klimaschonend mit Elektrofahrzeugen erfolgen.
So wird die Elektromobilität gefördert
Folgende Massnahmen der Stadt fördern die Elektromobilität:
- Sämtliche Fahrzeuge der Stadt sollen bis 2028 erneuerbare, fossilfreie Antriebe haben.
- Auch die Flotte von Stadtbus Winterthur wird schrittweise elektrifiziert.
- Statt aktiv in den Markt einzugreifen, unterstützt die Stadt private Initiativen und innovative Projekte im Bereich Elektromobilität.
- Stadtwerk berät Winterthurer:innen zu Ladeinfrastruktur für daheim.
- Seit 2024 testet die Stadt Ladestationen für Elektroautos im Quartier. Weil die Nachfrage gross und das Pilotprojekt erfolgreich war, werden sie ab November 2026 in den Regelbetrieb übernommen.
- Im Parkhaus Theater stehen bereits sieben Ladestationen der Stadt öffentlich zur Verfügung.
Ladestationen
Unkomplizierte und einfach verfügbare Ladestationen sind ein wichtiger Anreiz, damit Elektroautos genutzt werden. In Winterthur hat es bereits um die 50 Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Diese Karte zeigt, welche davon aktuell verfügbar sind:
Auch in den Winterthurer Parkhäusern hat es bereits Ladeinfrastruktur oder ist welche geplant:
- Parkhaus Theater: 7 Ladestationen, 2 davon Schnelllader (alle öffentlich)
- Parkhaus Axa: 3 öffentliche Ladestationen
- Parkhaus Technikum: bis 2030 sind 7 öffentliche Ladestationen geplant
Pilotprojekt «eCity Charge»
Die Stadt möchte das Ladenetz für Elektroautos weiter ausbauen und insbesondere Mietenden ohne private Lademöglichkeit den Umstieg auf Elektromobilität vereinfachen. Deshalb testete sie während knapp zwei Jahren von November 2024 bis Oktober 2026 öffentliche Ladestationen. In drei Quartieren wurde in der Blauen Zone je eine Station installiert.
Die Ergebnisse des Pilotprojekts zeigen deutlich: Elektroladestationen im Quartier werden gut genutzt und breit akzeptiert. Die Nachfrage hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht. Vereinzelte Anwohner:innen sind bereits während der Testphase auf ein Elektroauto umgestiegen und ein grosser Teil der Befragten zieht beim nächsten Fahrzeugkauf ein Elektroauto in Betracht.
Nun steht ein schrittweiser Ausbau der Ladeinfrastruktur an. Wann, wo und wie viele Stationen gebaut werden, gibt das Departement Bau und Mobilität im Sommer 2027 bekannt.
Aktuelle Standorte
Markierungen auf der Karte (3)
Markierungen auf der Karte (3)
| Bezeichnung |
|---|
| Ackeretstrasse 17 |
| Bullingerstrasse 2 |
| Nordstrasse 4 |
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Fachstelle Mobilitätsmanagement
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