Klimaziel Netto-Null

Unsere Inhalte
Wieso braucht es ein Klimaziel?
Der Klimawandel bringt viele Herausforderungen mit sich, unter anderem häufigere Hitzetage, Trockenheit und Unwetter. Vor allem in Städten ist die Veränderung des Klimas stark spürbar. Damit Winterthur weiterhin lebenswert bleibt, müssen wir unser Klima schützen.
Netto-Null: Was ist das?
Treibhausgase sind Gase in der Luft, die Wärme auf der Erde festhalten. Das bekannteste Treibhausgas ist CO2 (Kohlenstoffdioxid). Treibhausgase entstehen zum Beispiel im Strassenverkehr, in Fabriken, beim Heizen oder in der Landwirtschaft. Zu viele Treibhausgase in der Luft führen dazu, dass sich die Erde stärker erwärmt.
Netto-Null Treibhausgasemissionen bedeutet, dass wir nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als wieder aus der Luft entfernt werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir unsere Emissionen so stark wie möglich reduzieren. Ein kleiner Rest an Treibhausgasen kann durch natürliche oder technische Speicher aufgenommen werden. Die Technologie zur Speicherung von CO2 ist aktuell noch nicht ausgereift.
Netto-Null 2040
Damit das Klima im Vergleich zur vorindustriellen Zeit um nicht mehr als 1.5 Grad Celsius ansteigt, müssen wir weltweit bis 2050 netto null Tonnen CO2 ausstossen. Die Schweiz und viele andere Länder haben sich zu diesem Ziel verpflichtet. Die Stimmbevölkerung von Winterthur hat sich ein noch strengeres Ziel gesetzt. Am 28. November 2021 hat sie «ja» gesagt zum Klimaziel «Netto null Treibhausgasemissionen bis 2040».
Netto-Null in der Stadtverwaltung
Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, bereits bis 2035 klimaneutral zu sein. Dieses Ziel verfolgt sie unter anderem durch die Verwendung von nachhaltigen oder wiederverwendeten Baustoffen sowie durch die Elektrifizierung der städtischen Fahrzeugflotte.
Wo stehen wir aktuell?
2024 hat jede Winterthurer Person im Schnitt 12,2 Tonnen CO2 ausgestossen.
Die untenstehende Grafik zeigt, in welchen Bereichen 2024 die meisten Treibhausgase verursacht wurden. Die meisten Emissionen stammen aus dem Konsum von Gütern und Dienstleistungen.
Für diesen Inhalt zuständig
Fachstelle Klima
- Seite erstellt am
- Inhalt zuletzt aktualisiert am