Klimaschonender Konsum & Wirtschaft

Die meisten Treibhausgase werden durch den Konsum von Gütern und Dienstleistungen verursacht. Beim Einkaufen und in der Ernährung können wir viel für den Klimaschutz leisten.
Menschen auf einem Markt.
© Christof Seiler

Klimatipps Konsum

  • Gebraucht kaufen: Einkaufen in Second-Hand-Läden und auf Flohmärkten spart Geld und ist besser fürs Klima. 
  • Leihen statt besitzen: Dinge, die man selten benutzt bei Bekannten oder über Leih-Plattformen (z.B. Sharely) ausleihen.
  • Reparieren statt Neukauf: Viele Dinge lassen sich einfach reparieren und müssen nicht direkt ersetzt werden. 
  • Qualität statt Quantität: Langlebige Produkte kaufen, die länger halten und seltener ersetzt werden müssen.
  • Mehrweg statt Einweg: Nutzen Sie wiederverwendbare Flaschen, Becher und Taschen. So vermeiden Sie Abfall und schonen Ressourcen.

Indirekte Emissionen

Die meisten Treibhausgase entstehen durch das, was wir kaufen und nutzen. Dazu gehören zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung oder andere Produkte. Die meisten dieser Produkte werden nicht in Winterthur hergestellt. Die Emissionen, die dabei entstehen, nennt man deshalb indirekte Emissionen.

Im Jahr 2024 verursachte jede Person in Winterthur durchschnittlich 12,2 Tonnen CO₂. Fast zwei Drittel davon (rund 8 Tonnen C02) entstanden durch unseren Konsum.

Massnahmen der Stadt Winterthur

«Lokale Wirtschaft, Konsum und Freizeit» ist einer der vier zentralen Themenbereiche des Winterthurer Klimaplans.

Das Winterthurer Klima-Cockpit bietet einen Überblick über die Massnahmen und deren Umsetzungsstand. 

Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass Rohstoffe und Gegenstände möglichst lange und effizient genutzt werden. Das schaffen wir durch Teilen, flicken und Wiederverwerten.

Für diesen Inhalt zuständig

Fachstelle Klima

Umwelt- und Gesundheitsschutz
Pionierstrasse 7
8403 Winterthur
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