Kreislaufwirtschaft
Was ist Kreislaufwirtschaft?
Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, möglichst wenig neue Rohstoffe zu gewinnen und noch nutzbare Materialien nicht zu entsorgen. Nach diesem Prinzip werden Rohstoffe so effizient und so lange wie möglich genutzt.
Rund zwei Drittel der Treibhausgasemissionen in Winterthur stammen aus dem Konsum von Gütern und Dienstleistungen. Diese werden grösstenteils ausserhalb von Winterthur hergestellt und entwickelt. Man spricht bei diesen «importierten» Emissionen von indirekten Emissionen. Durch bewussten Konsum und einen schonenden Umgang mit Ressourcen leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Mehr als nur Recycling!
In einer Kreislaufwirtschaft bleiben Produkte und Materialien möglichst lange im Umlauf. Produkte werden langlebig designt, repariert, wiederverwertet und geteilt. Erst wenn sich die Entsorgung eines Produkts nicht mehr vermeiden lässt, wird es sachgemäss recycelt, um möglichst viele Rohstoffe im Kreislauf zu halten.
Ziel ist ein System, in dem Ressourcen möglichst vollständig weiter genutzt werden, statt sie nach kurzem Gebrauch wegzuwerfen.
Aktuelle Situation: Lineare Wirtschaft

Ziel: Kreislaufwirtschaft
Die Kreislaufwirtschaft unterscheidet sich von der linearen Wirtschaft, indem Produkte und Materialien möglichst lange im Umlauf gehalten werden. So werden weniger Primärrohstoffe benötigt und es entsteht weniger Abfall. Der Wert der Produkte bleibt länger erhalten. Zusätzlich fördert die Kreislaufwirtschaft die Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Krisen, vermindert die Abhängigkeit von externen Ressourcen, stärkt die lokale Wertschöpfung und schafft Arbeitsplätze vor Ort.

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Fachstelle Klima
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