Masterplan Freiraum Wissensquartier
Die räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040 hat das Wissensquartier als Entwicklungsschwerpunkt definiert. Das Wissensquartier in Winterthur soll ein lebendiger Bildungs- und Hochschulstandort werden. Mit dem Ausbau des Campus T, der Umnutzung des Teuchelweiherplatzes sowie der Gestaltung eines zusammenhängenden Freiraumbandes entlang von Eulach und Mattenbach, soll das Wissensquartier einen Mehrwert für die gesamte
Bevölkerung bieten.
Der «Masterplan Freiraum Wissensquartier» skizziert für das gesamte Gebiet eine langfristige Vision des öffentlichen Raums. Er dient als behördenverbindlicher Orientierungsrahmen für künftige Planungen und Projekte. Ein Kernstück ist dabei die Idee einer «zentralen Parklandschaft», die sich entlang der Eulach durch das Quartier ziehen soll. Die Uferbereiche sollen langfristig im ganzen Quartier zugänglich gemacht werden. Hier sollen im Zuge einer Revitalisierung der Eulach zukünftig Aufenthaltsorte für Studierende, Anwohnende und Besuchende angeboten werden.
Untersucht wurde im Masterplan auch die Verkehrserschliessung sowie die Vernetzung durch Fusswege. Der Masterplan widmet sich zudem sechs spezifischen Orten und lotet ihr Potenzial aus. Dies sind der Technikum-Platz, der Kanti-Platz, der Reithallenplatz, der Viehmarkt, das Zeughausareal und die zwei Zeughauswiesen. Letztere stehen im Fokus als Ersatzstandort für Veranstaltungen, wenn der Teuchelweiherplatz dereinst umgenutzt wird.
Die im Masterplan aufgezeigten Ideen sind noch keine konkreten Projekte, sondern zeigen mögliche Stossrichtungen und Handlungsspielräume für künftige Vorhaben auf. Die Umsetzung des Masterplans Freiraum Wissensquartier erfolgt langfristig und in Etappen. Treiber ist unter anderem das erwartete Wachstum des Hochschulstandortes. Die Entwicklungen werden dann angepackt, wenn reguläre Strassenprojekte anstehen. Kleinere Verbesserungen, die mit wenig Aufwand und zeitnah umgesetzt werden könnten, sind im Masterplan als Vorschläge «Quick-Wins» beschrieben. Dazu zählen etwa die testweise Bespielung von Plätzen und Nischen, Baumpflanzungen entlang von Fussverbindungen oder den Rändern von Freiflächen oder temporäre Möblierung.
Das Projekt wurde vom Team S2L Landschaftsarchitektur in Zusammenarbeit mit B+S Ingenieur und Planung (Verkehrsplanung) erarbeitet. Der Masterplan wurde im Rahmen von vier Workshops gemeinsam mit einer städtischen Begleitgruppe und Vertretungen des Kantons erarbeitet.
Dokumente zum Download
| Typ | Titel |
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| Masterplan Wissensquartier | |
| Medienmitteilung 26.02.2026 |
Illustrationen
| Typ | Titel |
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| Konzeptprojektion | |
| Masterplan |




