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Bewilligung von Wärmepumpen

Informationen zu den verschiedenen Wärmepumpenarten und zur Baubewilligungsvorgaben.

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und transferiert diese mit Hilfe von Strom auf ein höheres Temperatur-Niveau, somit kann die Wärme für das Beheizen des Gebäudes genutzt werden. Für die Nutzung der Umgebungswärme gibt es verschiedene Wärmepumpenarten.

Erdsonden-Wärmepumpe

Eine Erdsonden-Wärmepumpe entzieht dem Erdreich Wärme. Bohrungen für Erdsonden können nur ausserhalb von Grundwasserschutzzonen (Wärmenutzungsatlas) realisiert werden. Durch das verlegte Rohr zirkuliert ein Fluid, welches sich vom umgebenden Erdreich erwärmt. Diese Wärme wird durch die Zirkulation zur Wärmepumpe geführt. Mehr zum Thema Erdsonden finden Sie auf der Internetseite vom AWEL, Baudirektion Kanton Zürich.

Grundwasser-Wärmepumpe

Damit Grundwasserwärme genutzt werden kann, ist zwingend eine grosse Anlage mit einer Leistung von 150 kW respektive 100 kW bei (Minergie-Standard) nicht zu unterschreiten (Energienutzung aus Untergrund und Grundwasser). Durch diese Massnahme wird das Risiko einer Grundwasser-Verunreinigung minimiert. Mehr zum Thema Grundwassernutzung finden Sie auf der Internetseite vom AWEL, Baudirektion Kanton Zürich.

Luft-Wärmepumpe

Eine Luft -Wärmepumpe nutzt die Wärme der Umgebungsluft. Mittels Ansaugen werden grosse Luftmengen durch einen Wärmetauscher bewegt. Dadurch wird Lärm verursacht, welcher sowohl die Eigentümerschaft wie auch seine Mieter- und Nachbarschaft beeinträchtigen kann. Eine innen aufgestellte Wärmepumpe ist bezüglich Schallemissionen grundsätzlich weniger problematisch als eine Aussenaufstellung.
Bei der Beurteilung der Lärmbelastung orientiert sich die Stadt Winterthur neben der Lärmschutzverordnung (LSV) auch an den kantonalen Empfehlungen der Schallleistungspegel (siehe Internetseite Tiefbauamt). Geräte, die diese Schalleistungspegel überschreiten, verletzen das Vorsorgeprinzip und sind nicht bewilligungsfähig. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Aufstellungsort der Anlage. Der Standort ist so zu wählen, dass Nachbarliegenschaften möglichst wenig belärmt werden. Zusätzliche lärmreduzierende Massnahmen wie eine Schallhaube, werden nur akzeptiert, wenn die Vorsorge voll ausgeschöpft wird (Gerätewahl und Aufstellungsort). Weitere Informationen bezüglich Vorsorgeprinzip, maximale Schallleistungspegel und rechtliche Grundlagen finden Sie auf der Internetseite des kantonalen Tiefbauamtes.

Bewilligungsverfahren Wärmepumpen

Eine Übersicht über die jeweiligen Bewilligungsverfahren der verschiedenen Arten von Wärmepumpen, sowie die dafür erforderlichen Unterlagen finden Sie im Dokument Unterlagen Wärmepumpen.

Weitere Informationen.

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