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2025: Ausbau der Überwachung in der Schweiz

Ausbau der Überwachung in der Schweiz – die Revision der VÜPF

Montag, 27. Oktober 2025, 12.30-13.30 Uhr

mit Prof. Dr. Monika Simmler
Assistenzprofessorin Universität St. Gallen (HSG) für Straf-, Strafprozessrecht und Kriminologie mit Tenure Track

Privatsphäre unter Beschuss

Der Bundesrat revidiert die Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (VÜPF). Die geplante Revision führt zu einem Ausbau der Überwachung in der Schweiz. Vorgesehen sind neue Pflichten für Anbieter von Kommunikationsdiensten. Massnahmen betreffen die Vorratsdatenspeicherung, die Übermittlung von Randdaten, den Zugriff auf Kommunikationsinhalte und die Entschlüsselung von Inhalten. Die Revision wirft grundlegende Fragen auf: Welche neuen Mittel sollen Strafverfolgungsbehörden erhalten? Wie weit darf in das Grundrecht auf Privatsphäre eingegriffen werden? Wer kontrolliert das? Was macht der Ausbau der Überwachung mit uns? Die Veranstaltung gibt einen Überblick zu den zentralen Punkten der Revision und den Auswirkungen auf die Überwachung in der Schweiz.

Referentin

Prof. Dr. Monika Simmler ist seit dem 1. August 2025 Assoziierte Professorin für Straf-, Strafprozessrecht und Kriminologie an der HSG. Zuvor war sie Gastforscherin an der Columbia University New York, der University of Oxford sowie der Universität Wien, arbeitete bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen und als Assistenzprofessorin an der HSG. Sie ist Gründerin des Law & Tech Lab an der HSG und Beirätin von AlgorithmWatch CH. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist das IT-Strafrecht. Dazu gehören rechtliche Fragen rund um den Einsatz moderner Technologie in der Polizeiarbeit und Strafverfolgung, die Verantwortung beim Zusammenwirken von Mensch und Technik oder staatliche Überwachungsmassnahmen.

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