Kunst-und-Bau

Kunst und Bau verbindet Architektur, Kunst und den öffentlichen Auftrag. In Winterthur entstehen bei öffentlichen Bauprojekten künstlerische Arbeiten, die gemeinsam mit der Architektur entwickelt werden und einen Ort nachhaltig prägen. Die Kunst ist dabei kein nachträglicher Schmuck, sondern Teil des Bauprojekts. Sie setzt sich mit der Geschichte, der Nutzung und dem Charakter eines Ortes auseinander und schafft neue Perspektiven für die Menschen, die ihn täglich erleben.
Konferenzraum mit grossen Fenstern und bunten Bildschirmen.
Metro/Polis Kunst und Bau im Polizeigebäude Winterthur
© Christian Brunner

Kunst und Bau ist ein fester Bestandteil der Baukultur der Stadt Winterthur. Bei öffentlichen Bauprojekten entstehen künstlerische Arbeiten, die Architektur ergänzen, Orte prägen und neue Perspektiven eröffnen. Kunst wird dabei von Beginn an in die Planung einbezogen und entwickelt sich im Dialog mit Architektur, Landschaft und Nutzung.

Die Werke sind Teil des täglichen Lebens: Sie begegnen Menschen in Schulhäusern, Verwaltungsgebäuden, Alterszentren und anderen öffentlichen Einrichtungen. Sie schaffen Identität, regen zum Nachdenken an und machen gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar.

Kunst als Teil der Architektur

Architektur gestaltet Räume – Kunst eröffnet neue Zugänge zu ihnen.

Kunst und Bau kann Orientierung schaffen, Identität stiften oder einen Ort mit einer überraschenden Idee bereichern. Manche Arbeiten greifen die Geschichte eines Gebäudes auf, andere beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Fragen oder beziehen die Menschen vor Ort aktiv ein.

So entstehen Werke, die über ihre ästhetische Wirkung hinaus zum Nachdenken, Beobachten und Austauschen anregen.

Die Rolle des Amts für Kultur

Das Amt für Kultur begleitet Kunst-und-Bau-Projekte während des gesamten Prozesses – von der Ausschreibung oder dem Studienauftrag bis zur Realisierung. Gemeinsam mit Bauherrschaften, Architektinnen und Architekten sowie Kunstschaffenden entstehen ortsspezifische Werke, die dauerhaft Teil des öffentlichen Raums werden.

Wie entstehen Kunst-und-Bau-Projekte?

Kunst-und-Bau-Projekte entwickeln sich parallel zu einem Bauvorhaben und entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen Kunstschaffenden, Architektur, Bauherrschaft und weiteren Fachpersonen. Von der ersten Idee bis zur Realisierung vergehen oft mehrere Jahre. Während dieser Zeit werden Konzepte entwickelt, Standorte geprüft und künstlerische Entwürfe auf die Architektur und die spätere Nutzung abgestimmt.

Jedes Projekt durchläuft mehrere Phasen – von der Ausschreibung oder dem Studienauftrag über die Konzeptentwicklung und Projektierung bis hin zur Ausführung und Übergabe. Die nachfolgend vorgestellten Projekte befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und geben Einblick in diesen Prozess.

Entdecken Sie die Werke

Die realisierten Kunst-und-Bau-Projekte befinden sich in Schulhäusern, Verwaltungsgebäuden, Alterszentren und weiteren öffentlichen Einrichtungen in der ganzen Stadt.

Zu jedem Werk finden Sie auf artlist.net Informationen zur Künstlerin oder zum Künstler, zur Entstehung und zum Standort.

Für diesen Inhalt zuständig

Fachstelle Kunstsammlung & Kunst-und-Bau

Karin Frei Rappenecker
Pionierstrasse 7
8400 Winterthur
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