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Winterthur macht vorwärts mit Velobahnen, allerdings ohne eidgenössischen Pilotversuch

10.04.2014

Im Agglomerationsprogramm für Winterthur und Umgebung und im städtischen Gesamt-verkehrskonzept ist die Schaffung von Velobahnen vorgesehen, auch Veloschnellrouten genannt. Diese Massnahme soll zur Entlastung des Strassennetzes beitragen, indem der Veloverkehr über mittlere und längere Distanzen gefördert wird. Der Stadtrat hat nun das Netz dieser Velobahnen beschlossen und wird den Eintrag der Routen im regionalen Richtplan einleiten. Im Bereich der Planungszone Neuhegi-Grüze soll bis 2018 ein erster Abschnitt einer Velobahn realisiert werden. Aus Ressourcengründen wird hingegen auf einen Pilotversuch zwischen Wülflingen und dem Stadtzentrum verzichtet.

Im Agglomerationsprogramm für Winterthur und Umgebung und im städtischen Gesamt-verkehrskonzept ist die Schaffung von Velobahnen vorgesehen, auch Veloschnellrouten genannt. Diese Massnahme soll zur Entlastung des Strassennetzes beitragen, indem der Veloverkehr über mittlere und längere Distanzen gefördert wird. Der Stadtrat hat nun das Netz dieser Velobahnen beschlossen und wird den Eintrag der Routen im regionalen Richtplan einleiten. Im Bereich der Planungszone Neuhegi-Grüze soll bis 2018 ein erster Abschnitt einer Velobahn realisiert werden. Aus Ressourcengründen wird hingegen auf einen Pilotversuch zwischen Wülflingen und dem Stadtzentrum verzichtet.

Der Anteil des Veloverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen (Modalsplit) soll durch beson-ders direkte, sichere und schnelle Routen erhöht werden. Diese Velobahnen sollen künftig das Stadtzentrum mit dem neuen Zentrum Neuhegi-Grüze und den Stadtkreisen Oberwinterthur, Wülflingen, Töss und Seen sowie mit der Region verbinden. Die Velobahnen sind auf die Bedürfnisse des Alltagsverkehrs ausgerichtet, das Zielpublikum sind insbesondere Pendlerin¬nen und Pendler.

Ähnliche Infrastrukturen für den Veloverkehr haben sich in Dänemark («Cyclesuperstier») und in den Niederlanden («Fietssnellweg») bereits bewährt. Auch andernorts werden Velobahnen geplant, so z.B. in Deutschland (Metropolitanregion Hannover-Braunschweig, Göttingen-Wolfsburg), aber auch in der Schweiz (Limmattal, Basel).

Der Stadtrat hat sich auf der Grundlage einer Planungsstudie für ein Netz von fünf Velobahnen entschieden (vgl. Planbeilage):

1.(Wiesendangen) - Oberwinterthur - Stadtrain - Lindbrücke - Bahnhof

2.(Elsau) - Hegi - Grüze - Stadtrain - Obertor

3.(Tösstal) - Seen - Technikum

4.(Kemptthal) - Steigmühle Töss - Auwiesen - Sulzerareal

5.(Pfungen) - Wülflingen - Neuwiesen

Zusammen mit drei strassenbegleitenden Hauptrouten, einem City- und einem äusseren Ring zur Verknüpfung der Velobahnen soll damit das Rückgrat der Velo-Infrastruktur für mittlere und längere Distanzen geschaffen werden.

Der Stadtrat beabsichtigt, diese Achsen im regionalen Richtplan verankern zu lassen und damit die Grundlage für eine spätere Umsetzung zu schaffen. Für die Finanzierung von überkommu¬nal klassierten Radrouten ist der Kanton zuständig.

Aus Gründen der fehlenden finanziellen und personellen Ressourcen in der Verkehrsplanung verzichtet der Stadtrat auf die ursprünglich vorgesehene Pilotstrecke zwischen Wülflingen und dem Stadtzentrum. (Ein solcher Versuch muss vom Bund begleitet werden, da eine spezielle Signalisierung erforderlich ist.) Hingegen soll die Velobahn Neuhegi entlang der Eisenbahn zwischen Talacker- und Else-Züblin-Strasse für die verbesserte Erschliessung des kantonalen Entwicklungsgebiets bis 2018 bereits realisiert werden. Im Weiteren hat der Stadtrat auch den Auftrag gegeben, die Planungsarbeiten für die Veloquerung beim Bahnhof Grüze weiter voranzutreiben.

Der vollständige Bericht zu den Velobahnen kann unter http://bau.winterthur.ch/amt-fuer-staedtebau/verkehr-mobilitaet/projekte/velobahnen/ heruntergeladen werden.

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