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Stadtbus bedauert Unzufriedenheit der Gewerkschaft

02.03.2026
Stadtbus bedauert den vom VPOD angekündigten Warnstreik des Fahrpersonals. Dieser ist nicht verhältnismässig. Stadtbus ist bemüht, die Auswirkungen auf den Busbetrieb und damit negative Konsequenzen für die Fahrgäste zu verhindern.

Stadtbus bedauert den vom VPOD angekündigten Warnstreik des Fahrpersonals. Dieser ist nicht verhältnismässig. Stadtbus ist bemüht, die Auswirkungen auf den Busbetrieb und damit negative Konsequenzen für die Fahrgäste zu verhindern.

Stadtbus nimmt die von der Gewerkschaft VPOD geäusserte Unzufriedenheit mit Bedauern zur Kenntnis. Seit der Kündigung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) im August 2025 (Medienmitteilung vom 28. August 2025) sind die Gespräche zunehmend schwierig geworden. Stadtbus konnte trotzdem verschiedene Anliegen der Gewerkschaft erfüllen und für einige Forderungen Lösungen in Aussicht stellen. Den Dienstplan 2026 hatte der VPOD für gut befunden. Umso mehr ist Stadtbus überrascht, dass der VPOD nun einen Warnstreik für Dienstagmorgen bis 8.30 Uhr beschlossen hat. Stadtbus hält diesen Schritt für nicht gerechtfertigt. Noch am vergangenen Freitag haben Stadtrat Stefan Fritschi und die Geschäftsleitung von Stadtbus dem VPOD neue, kurzfristige Gesprächstermine angeboten. Der VPOD hat das Gesprächsangebot abgelehnt und verlangte, dass vor Gesprächen die Forderungen des VPOD erfüllt werden. Da für Forderungen im Zusammenhang mit finanziellen Entschädigungen der Mitarbeitenden der Stadtrat oder sogar das Stadtparlament zuständig sind, sind diese Forderungen nicht zielführend.

Gesamtarbeitsvertrag als wichtiger Rahmen

Im August 2025 hatte eine Mehrheit der Vertragsparteien, unter anderem der VPOD, den GAV per Ende 2025 gekündigt. Der Stadtrat hatte dieser Kündigung nicht zugestimmt (Medienmitteilung vom 28. August 2025). Aus Sicht von Stadtbus war der GAV ein wichtiges Hilfsmittel, das beispielsweise Regelungen zur Arbeits- und Ferienzeit oder einen so genannten Scharnierlohn festlegte. Dieser durchschnittliche Lohn lag bei einem Vollzeitpensum bei 80'600 Franken. Stadtbus hält diesen auch 2026 ein. Es ist ein im Branchenvergleich und im innerstädtischen Vergleich wettbewerbsfähiger Lohn. Die Gewährung weiterer Zulagen würde das Fahrpersonal von Stadtbus gegenüber anderen städtischen Angestellten besserstellen. Das ist nicht zulässig.

Auswirkungen auf den Fahrbetrieb

Die genauen Auswirkungen des angekündigten Warnstreiks auf den Fahrbetrieb sind derzeit nicht abschätzbar. Über Einschränkungen informiert Stadtbus in den Apps der Online-Fahrpläne sowie auf den Bildschirmen in den Fahrzeugen und an den Haltestellen. Für allfällige Unannehmlichkeiten entschuldigt sich Stadtbus.

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