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Ersatzneubau Restaurant Schwimmbad Wolfensberg

30.04.2019

Gestern Abend wurde das Bauprojekt für den Ersatz des baufälligen Kiosk- und Küchengebäudes im Schwimmbad Wolfensberg an der Generalversammlung der Schwimmbadgenossenschaft präsentiert. Die Versammlung genehmigte als Beteiligung am städtischen Projekt 150 000 Franken aus der laufenden Rechnung und ein Darlehensreglement, das die private Finanzierung von weiteren 200 000 Franken absichern soll.

Visualisierung des neuen Gebäudes
Bild Legende:

Gestern Abend wurde das Bauprojekt für den Ersatz des baufälligen Kiosk- und Küchen­gebäudes im Schwimmbad Wolfensberg an der Generalversammlung der Schwimmbadgenossenschaft präsentiert. Die Versammlung genehmigte als Beteiligung am städti­schen Projekt 150 000 Franken aus der laufenden Rechnung und ein Darlehensregle­ment, das die private Finanzierung von weiteren 200 000 Franken absichern soll.

Bereits im Mai 2017 bewilligte der Stadtrat gebundene Ausgaben von total 1,235 Millionen Franken für einen einfachen Ersatz des Restaurantgebäudes im Schwimmbad Wolfensberg (Medienmitteilung vom 30.5.2017). Die Schwimmbadgenossenschaft wünschte daraufhin einen zurückversetzten Neubau, da mit dem ursprünglich vorliegenden Projektvorschlag nicht alle strukturellen Mängel behoben werden könnten. Der Stadtrat stimmte dem Wunsch unter den Bedingungen zu, dass die Genossenschaft die damit verbundenen Mehrkosten tragen und eine Verzögerung um mehrere Jahre in Kauf nehmen würde (Medienmitteilung vom 21.12.2017).

2018 führte die Stadt zusammen mit der Schwimmbadgenossenschaft ein Planerwahlverfahren durch, welches das Architekturbüro «Bernath + Widmer» gewann. Der Winterthurer Architekt Benjamin Widmer präsentierte an der Generalversammlung der Schwimmbadgenossenschaft das neue Projekt. Der eingeschossige, unbeheizte Holzbau integriert sich gut in die denkmal­geschützte Badeanlage Wolfensberg. Im zurückversetzten Gebäude finden alle notwendigen Einrichtungen für den Betrieb des Restaurants Platz. Die Betriebsabläufe wurden optimiert und die Anlieferung sowie die Entsorgung im Konzept mitberücksichtigt. Der vorgelagerte, gedeckte Platz bietet den Gästen Schutz bei kurzen Regengüssen oder Gewittern. Die heute durch den alten Kiosk unterbrochene Baumreihe auf der obersten Terrasse kann wiederhergestellt werden. Die städtische Denkmalpflege und Stadtgrün Winterthur sind im Projekt mit involviert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf voraussichtlich 1,585 Millionen Franken.

Die Generalversammlung der Schwimmbadgenossenschaft bewilligte gestern Abend einstim­mig einen Beitrag von 150 000 Franken aus dem Genossenschaftsvermögen. Gleichzeitig genehmigte sie ein Darlehensreglement, das dem Vorstand ermöglicht, weitere 200 000 Franken von privaten Darlehensgebern aufzunehmen. Wenn die Darlehens-Zusicherungen rechtzeitig vorliegen und keine Verzögerungen im Bauablauf auftreten, könnte das neue Restaurant bereits während der Badesaison 2020 eröffnet und ein schliesslich für alle Seiten positives Bauprojekt abgeschlossen werden.

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