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Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Ehe

Ehefähigkeit (Art. 94 ZGB)
Um die Ehe eingehen zu können, müssen die Brautleute das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und urteilsfähig sein.
Die entmündigte Person braucht die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Sie kann gegen die Verweigerung dieser Zustimmung das Gericht anrufen. 

Ehehindernisse (Art. 95 ZGB)
Die Eheschliessung ist zwischen Verwandten in gerader Linie sowie zwischen Geschwistern oder Halbgeschwistern, gleichgültig ob sie miteinander durch Abstammung oder durch Adoption verwandt sind, verboten.
Die Adoption hebt das Ehehindernis der Verwandtschaft zwischen dem Adoptivkind und seinen Nachkommen einerseits und seiner angestammten Familie anderseits nicht auf.

Frühere Ehe (Art. 96 ZGB)
Wer eine neue Ehe eingehen will, hat den Nachweis zu erbringen, dass die frühere Ehe ungültig erklärt oder aufgelöst worden ist.

Die Eheschliessung beruht auf dem freien Willen beider Verlobten (Art. 65 1bis ZStV)
Die Zivilstandsbeamtin oder der Zivilstandsbeamte macht die Verlobten darauf aufmerksam, dass die Eheschliessung ihren freien Willen voraussetzt.

Ausländische Verlobte - Rechtmässiger Aufenthalt (Art. 64 Abs. 2 ZStV)
Verlobte, die nicht Schweizerbürgerinnen oder Schweizerbürger sind, legen zusätzlich ein Dokument zum Nachweis der Rechtmässigkeit ihres Aufenthaltes in der Schweiz bis zum voraussichtlichen Zeitpunkt der Trauung bei.

Voraussetzungen für die Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft

  • Beide Partnerinnen oder Partner müssen das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und urteilsfähig sein (Art. 3 Abs. 1 PartG).
  • Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Halbgeschwister können keine Partnerschaft eintragen lassen (Art. 4 Abs. 1 PartG).
  • Beide Partnerinnen oder Partner müssen nachweisen, dass sie nicht bereits in einer eingetragenen Partnerschaft leben oder verheiratet sind (Art. 4 Abs. 2 PartG).
  • Ausländische Partnerinnen oder Partner müssen nachweisen, dass mindestens eine der beiden betroffenen Personen ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz hat (Art. 65a IPRG).

Keine Partnerin und kein Partner kann sich auf ausländisches Recht berufen, das ihm eine günstigere Stellung (frühere Mündigkeit) oder andere dem schweizerischen Recht nicht bekannte Institute (z.B. heterosexuelle Partnerschaft, gleichgeschlechtliche Ehe) einräumt (Art. 65a IPRG).

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