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1000 Bäume für Winterthur

Stadtgrün Winterthur pflanzt im Rahmen eines strategischen Schwerpunktes in den nächsten drei Jahren 1000 zusätzliche Bäume. Der stadteigene Bestand wird damit auf über 15 000 Bäume steigen. Die Massnahme dient der Anpassung des städtischen Raums an den Klimawandel, fördert die Biodiversität und verschönert das Stadtbild.
Mitarbeiter von Stadtgrün beim Pflanzen von Nussbäumen auf der Allmend Grüzefeld.
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Mitarbeiter von Stadtgrün beim Pflanzen von Nussbäumen auf der Allmend Grüzefeld.

Bäume verschönern und kühlen den Stadtraum, binden CO2 und fördern die Biodiversität. Stadtgrün Winterthur pflanzt darum zwischen 2021 und 2023 zusätzlich 1000 Bäume. Mittels Auswertung von Vermessungsdaten werden im städtischen Raum Defizite gefunden und mit Hilfe der zusätzlichen Bäume eine flächendeckendere Begrünungen im städtischen Raum angestrebt. 

Stadtgrün Winterthur pflanzt im Rahmen eines strategischen Schwerpunktes in den nächsten drei Jahren 1000 zusätzliche Bäume. Der stadteigene Bestand wird damit auf über 15 000 Bäume steigen. Die Massnahme dient der Anpassung des städtischen Raums an den Klimawandel, fördert die Biodiversität und verschönert das Stadtbild.

Früchte zum Selberpflücken

Den Auftakt der Aktion macht ein Nusshain mit 21 Bäumen auf der Allmend Grüzefeld. Auf der Wiesen entlang der Grüzefeldstrasse werden Walnussbäume, Edelkastanien, Baumhasel und Schuppenrinden-Hickory (ein besonders robuster Zukunftsbaum) gepflanzt. Entlang des Fusswegs beim Allmendpark sind zudem 19 Apfelbäume eingepflanzt worden. Sie bestehen aus den Pro-Specie-Rara-Sorten Berner Rosen, Bohnapfel, Glockenapfel und Goldparmäne, den modernen Sorten Rubinola und Bonita aber auch Gravensteiner. Die Früchte, die diese Bäume schon bald produzieren, dürfen von der Bevölkerung gepflückt werden. Winterthur wird damit auch mehr zur essbaren Stadt: Alle Früchte von Bäumen auf städtischem Grund - erkennbar an den Metallschildern mit den Baumnummern - dürfen von der Bevölkerung gepflückt werden.

Bäume - ein Zuhause für Pflanzen und Tiere

Ebenfalls im Frühling 2021 werden auf den Zeughauswiesen Hänge-Birken, Gewöhnliche Traubenkirschen, Zitterpappeln und Bergahorn gepflanzt – insgesamt 14 neue Bäume. Die genannten Arten sind allesamt heimisch, kommen aber seltener in der Stadt vor, weil dort die Bedingungen oft nicht ideal sind für sie. Auf der Zeughauswiese haben sie genügend Platz und bekommen auch kein Streusalz ab. Diese Laubbäume bieten einen breiten Lebensraum für Begleitpflanzen, Pilze, Insekten, Spinnen oder Vögel und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. 

Auswertung des Vegetationsbestands, um Defizite zu lokalisieren

In den nächsten zwei Jahren werden mit Hilfe kantonaler LIDAR-Vermessungsdaten (Light Detection and Ranging, eine Technik bei der mit Laserlicht die Erdoberfläche abgetastet wird) der Baum- und Vegetationsbestand in der Stadt analysiert und Defizite lokalisiert. Auf diese Weise strebt Stadtgrün im öffentlichen Raum oder durch Zusammenarbeit mit privaten Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern eine flächendeckendere Begrünung der Stadt an. Zudem sollen im Kulturland, das die Stadt umgibt, weitere Obstgärten und Baumhecken entstehen, welche die Landschaft strukturieren und verschönern und die Biodiversität steigern.

Bis im Winter 2023 werden so insgesamt 1000 zusätzliche Bäume im Siedlungsgebiet gepflanzt. Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf 300 000 Franken und wurden im Rahmen der Budgetsitzung durch das Stadtparlament bewilligt.

Realisierte/Geplante zusätzliche Bäume

  • 21 Bäume (Nusshain: Baumnuss, Edelkastanie, Baumhasel und Schuppenrindenhickory); Ort: Auf der Wiese entlang der Grüzefeldstrasse (Allmend Grüzefeld); Realisierung: April 21 
  • 19 Bäume (Apfelbäume: Berner Rosen, Bohnapfel, Glockenapfel und Goldparmäne, Rubinola, Bonita und Gravensteiner); Ort: Entlang des Fusswegs beim Allmendpark (Allmend Grüzefeld); Realisierung: April 21 
  • 14 Bäume (Laubbäume: Hänge-Birken, Gewöhnliche Traubenkirschen und Zitterpappeln);  Ort: In den Zeughauswiesen (Zeughausstrasse/Unterer Deutweg); Realisierung: April 21
  • 7 Bäume (Baumallee: Steineichen); Ort: Beim Depot von Stadtbus (Grüzefeldstrasse 35); Realisierung: April 21 
  • 10 Bäume (Linden); Ort: Schenkelwiese in Wülflingen (nahe Dorfzentrum); Realisierung: Mai 21 
  • 16 Bäume (Vogelkirsche, Winterlinde, Rotbuche, Stieleiche); Ort: Wildpark Bruderhaus, entlang der Strasse (Bruderhausstrasse); Realisierung: April/Mai 21 
  • 114 Bäume; Ort: Dialogplatz Lokstadt: Realisierung Mai 21
  • 7 Bäume (Vogelkirsche, Schwarzkiefer, Hainbuche, Spitzahorn, Feldahorn, Bergahorn); Ort Allmend Grüzefeld: Realisierung Juni 21

Die genauen Standorte der neu gepflanzten Bäume finden Sie auch im Baumkataster des Winterthurer Stadtplans.

Weitere Informationen.

Kontakt

Stadtgrün Winterthur
Turbinenstrasse 16
8403 Winterthur
stadtgruen@win.ch

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