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Zwischenbilanz und Blick nach vorn vor dem Baustart zum letzten Masterplan-Bahnhof-Grossprojekt

06.04.2017

Vor dem Start zur nächsten Bauphase beim Bahnhof Winterthur und im Bereich Rudolfstrasse haben das Tiefbauamt der Stadt Winterthur und die SBB zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung eingeladen. Das Interesse der Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen sowie der Anwohnenden war gross. Ab Januar 2018 wird das letzte anstehende Gesamtprojekt des Masterplans Bahnhof zusammen mit den SBB in Angriff genommen: die Personenunterführung Nord, die parallel geführte Veloquerung inklusive unterirdischer Velostationen und die Aufwertung der Rudolfstrasse.

Vor dem Start zur nächsten Bauphase beim Bahnhof Winterthur und im Bereich Rudolfstrasse haben das Tiefbauamt der Stadt Winterthur und die SBB zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung eingeladen. Das Interesse der Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen sowie der Anwohnenden war gross. Ab Januar 2018 wird das letzte anstehende Gesamtprojekt des Masterplans Bahnhof zusammen mit den SBB in Angriff genommen: die Personenunterführung Nord, die parallel geführte Veloquerung inklusive unterirdischer Velostationen und die Aufwertung der Rudolfstrasse.

Über 100 Personen hatten sich eingefunden, als Vertreter der Stadt und der SBB über den aktuellen Stand der Bauprojekte beim Bahnhof Winterthur sowie über den kommenden Start der letzten Phase der Masterplan-Bauprojekte informierten. Bauvorsteher Josef Lisibach zeigte auf, welche Bauprojekte rund um den Bahnhof bereits realisiert wurden und wie das Puzzle «Masterplan Bahnhof» in den vergangen elf Jahren mehr und mehr zu einem Gesamtbild gewachsen ist. Mit verschiedenen Vorher- und Nachher-Beispielen, wie etwa der Gleisquerung, illustrierte er die optischen und funktionalen Aufwertungen im Stadtraum Bahnhof, die heute bereits nicht mehr wegzudenken sind und von der Bevölkerung rege und selbstverständlich genutzt werden.

Kurz vor dem Abschluss steht auch eines der grössten städtischen Kanalbauvorhaben der letzten Jahrzehnte: der neue Zulaufkanal mit dem Regenbecken Schützenwiese. Das Regenbecken wird im Mai fertiggestellt sein und soll am 20. Mai 2017 mit einem «Tag der offenen Tür» der Bevölkerung zugänglich gemacht und erklärt werden.

Der Masterplan-Gesamtprojektleiter, Armand Bosonnet, erläuterte die letzten, noch anstehenden Bauprojekte im oberirdischen und unterirdischen Bahnhofsbereich und die damit zusammenhängenden bevorstehenden Bauphasen. Durch die gemeinsam geplanten Bauprojekte der Stadt Winterthur und der SBB sollen die Rudolfstrasse und das Neuwiesenquartier aufgewertet werden und gleichzeitig eine optimale Verbindung zwischen den verschiedenen Stadträumen für SBB-Passagiere, Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende geschaffen werden. Neben den baulichen Aufwertungsmassnahmen an der Rudolfstrasse wird die zunehmend frequentierte Personenunterführung Nord grosszügig ausgebaut und durch eine parallel geführte Veloquerung, mit Zugangsrampen an der Rudolfstrasse und der Turnerstrasse, ergänzt. Zudem entsteht in der Rudolfstrasse eine neue, unterirdische Velostation mit rund 750 Veloabstellplätzen und direktem Zugang zur Personenunterführung und damit zu den Gleisen.

Die Stadt startet mit ihren entsprechenden Bauvorhaben ab Juni dieses Jahres auf Seite Bahnhofplatz und ab Januar 2018 in der Rudolfstrasse. Der Bauabschluss für alle Bauvorhaben ist auf das erste Halbjahr 2022 vorgesehen. Während der gesamten Bauphase wird die Querung Nord gewährleistet sein, anfänglich durch die bestehende Unterführung, nachher durch eine von den SBB erbaute, temporäre Passerelle über die Gleise. Zudem werden an verschiedenen Punkten wie bisher provisorische Veloabstellplätze zur Verfügung gestellt. Grosse Beachtung will man während der rund vierjährigen Bauzeit auch der Weg- und Passantenführung, der Signaletik und – wo möglich – dem Lärmschutz zukommen lassen.  

Die SBB informierte über den Fahrplanwechsel im Dezember 2018 und das damit verbundene, stark ausgebaute Zugsangebot in Winterthur. Im Rahmen der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn werden die S-Bahn-Linien S11 und S12 im durchgängigen Viertelstundentakt verkehren. Ausserdem wird im gesamten Tösstal sowie zwischen Winterthur und Stein am Rhein der Halbstundentakt eingeführt. Dazu kommen zusätzliche Fernverkehrszüge zwischen Zürich und St. Gallen. Mit den Angebotserweiterungen wird auch das Passagieraufkommen am Bahnhof Winterthur stark zunehmen. Aus diesem Grund planen die SBB in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur den Ausbau der Personenunterführung Nord. Diese wird sowohl als stufenfreier Zugang zu den Perrons als auch als innerstädtische Quartierverbindung dienen. Dazu verbreitert die SBB die Personenunterführung von heute 4,5 Meter auf 17,5 Meter, gestaltet sie neu und ermöglicht neue Ladenflächen.

Die verschiedenen Bauvorhaben der Stadt und der SBB werden etappiert und zeitlich aufeinander abgestimmt realisiert. Damit die Sicherheit des Schienenverkehrs und der einzelnen Baustellen jederzeit gewährleistet werden kann, müssen einige Arbeiten nachts durchgeführt werden. Sowohl die Stadt Winterthur, als auch die SBB sind bemüht, die Anwohnenden aktuell über einzelne Bauphasen und – so weit möglich – vorgängig über besondere Bau- und Lärmimmissionen zu informieren.

 

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