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Zusätzliche digitale Abfahrtsanzeiger für mehr und günstigere Fahrgastinformation an den Haltestellen

22.12.2017

Im Rahmen eines Pilotversuches an sechzehn Haltestellen auf dem Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) wurden auch in Winterthur drei Haltestellen mit einer Light-Version der bisherigen digitalen Abfahrtsanzeigen ausgerüstet. Der Versuch mit den neuen Anzeigen soll ein bis zwei Jahre dauern. Er soll offene Fragen betrieblicher und technischer Natur sowie bezüglich der Sichtbarkeit, des Verhaltens der Fahrgäste und der Behindertentauglichkeit beantworten.

Im Rahmen eines Pilotversuches an sechzehn Haltestellen auf dem Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) wurden auch in Winterthur drei Haltestellen mit einer Light-Version der bisherigen digitalen Abfahrtsanzeigen ausgerüstet. Der Versuch mit den neuen Anzeigen soll ein bis zwei Jahre dauern. Er soll offene Fragen betrieblicher und technischer Natur sowie bezüglich der Sichtbarkeit, des Verhaltens der Fahrgäste und der Behindertentauglichkeit beantworten.

Seit rund einer Woche sind die neuen Anzeiger an den Haltestellen Römertor, Etzberg und Bachtelstrasse installiert und in Betrieb. Sie zeigen die gleichen Informationen an wie die heutigen Abfahrtsanzeiger an Haltestellen mit hohen Fahrgastfrequenzen. Allerdings wird bei den neuen Anzeiger ein passives LCD-Display eingesetzt, das für die reine Anzeige der Informationen keine Energie benötigt, sondern nur bei Textänderungen Strom verbraucht. Deshalb genügt für den Betrieb eine Batterie mit einer Lebensdauer von drei Jahren, und die Installation erfordert keine Verkabelung.

Der neue Anzeiger lässt sich in das bestehende Haltestellensystem integrieren. Die Datenversorgung erfolgt über einen Server bzw. über bestehende Netzwerke (GSM/4G). Im Weiteren verfügen die neuen Geräte über eine «Text-to-Speech»-Funktion, mit deren Hilfe sich Sehbehinderte die Informationen auf den Anzeigern vorlesen lassen können.

Dank wesentlich geringeren Anschaffungskosten gegenüber den bisherigen Abfahrtanzeigern und den geringen Betriebs- und Unterhaltskosten sind die Geräte auch aus wirtschaftlicher Sicht vorteilhaft. Bewähren sie sich, ist künftig eine günstigere Beschaffung von digitalen Abfahrtsanzeigern möglich. Damit könnten auch mittlere und kleinere Haltestellen ausgerüstet werden, für die sich eine Montage von elektronischen Abfahrtsanzeigen bisher nicht rechtfertigte.

Die neuen Anzeiger sind in Städten wie Leipzig, München, Dresden oder Stuttgart schon weit verbreitet. In der Schweiz fällt dem ZVV und den am Versuch beteiligten Partnerunternehmen eine Pionierrolle zu.

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