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Wohnsiedlung für Asylsuchende im Grüzefeld geplant

14.06.2013

Die Aufnahmekapazität der Unterkünfte für Asylsuchende gelangte im letzten Jahr an ihre Grenzen. Weil auch in den nächsten Jahren mit einer hohen Zahl von Asylgesuchen zu rechnen ist, muss die Stadt Winterthur Lösungen finden, die Aufnahmekapazität längerfristig sicherzustellen. Zurzeit arbeiten die Departemente Soziales und Bau gemeinsam ein Projekt für eine Wohnsiedlung für Asylsuchende im Grüzefeld aus.

Die Aufnahmekapazität der Unterkünfte für Asylsuchende gelangte im letzten Jahr an ihre Grenzen. Weil auch in den nächsten Jahren mit einer hohen Zahl von Asylgesuchen zu rechnen ist, muss die Stadt Winterthur Lösungen finden, die Aufnahmekapazität längerfristig sicherzustellen. Zurzeit arbeiten die Departemente Soziales und Bau gemeinsam ein Projekt für eine Wohnsiedlung für Asylsuchende im Grüzefeld aus.

Die Stadt Winterthur ist - wie alle anderen Gemeinden im Kanton Zürich - verpflichtet, Asylsuchende unterzubringen und zu betreuen. Zurzeit liegt die Quote bei 0.5 Prozent der Bevölkerung. Für Winterthur entspricht diese Zahl rund 530 Asylsuchenden. Durch die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt kommt es jedoch immer wieder zu Engpässen bei deren Unterbringung. Im vergangenen Jahr mussten kurzfristig Notlösungen gefunden werden, weil die Aufnahmekapazität der bestehenden Unterkünfte für Asylsuchende an ihre Grenzen gelangte. Asylsuchende wurden zuerst in der Mehrzweckanlage Teuchelweiher und später im Temporärheim Sunnehus untergebracht. Die geplante, notwendige Sanierung des Wohnheims Hegifeld wird die angespannte Situation noch verstärken. Um eine genügende Aufnahmekapazität im Asylbereich längerfristig sicherzustellen, plant die Stadt eine Unterkunft für rund 120 Personen, wie das Departement Soziales bereits im Frühling 2012 mitteilte.

Zurzeit arbeiten die Departemente Soziales und Bau ein Projekt aus, das die Situation der Unterbringung längerfristig entlasten soll. Gearbeitet wird am Konzept einer Wohnsiedlung für Flüchtlingsfamilien und Einzelpersonen, die selbstständig und in eigenen Wohnungen auf dem Areal neben dem Busdepot an der Grüzefeldstrasse leben. Die Wohnungen werden in Elementbauweise erstellt und können bei Bedarf an einen anderen Standort verschoben werden. Das Areal im Grüzefeld soll nach heutigem Planungsstand ab 2015 für die Dauer von rund 10 Jahren 120 Personen eine temporäre Unterkunft bieten. In den kommenden Monaten wird der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat einen Antrag für ein entsprechendes Projekt mit einem Kostenvoranschlag zur Realisierung der temporären Wohnsiedlung unterbreiten. Im Laufe des nun beginnenden Planungsprozesses wird das Departement Soziales den Bedarf an Information und Austausch mit der direkt betroffenen Nachbarschaft und Stellen im Quartier klären, um ein reibungsloses Zusammenleben im Quartier auch in Zukunft sicherzustellen.

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