Kopfbereich

Direkter Zugriff

Willkommen in Winterthur.

Hauptnavigation

Winterthurer Förderprogramm Exploratio gewinnt den Lissa-Preis

19.01.2023
Die Begabungs- und Begabtenförderung der Stadt Winterthur wurde zum zweiten Mal mit dem Lissa-Preis ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurde ein neues Angebot von Exploratio, das «Close-to-peer Mentoring», bei dem begabte Schüler und Schülerinnen der Oberstufe als Mentorpersonen für schnelldenkende Primarschulkinder «ausgebildet» werden. Vorbildcharakter hat gemäss der Jury einerseits die persönliche und andererseits die institutionelle Ebene, in dem das Projekt auf jede beliebige Schule übertragen werden kann. Der Preis zeichnet Schulen oder Angebote aus, die Projekte im Bereich der schulischen Exzellenzförderung planen und umsetzen.

Die Begabungs- und Begabtenförderung der Stadt Winterthur wurde zum zweiten Mal mit dem Lissa-Preis ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurde ein neues Angebot von Exploratio, das «Close-to-peer Mentoring», bei dem begabte Schüler und Schülerinnen der Oberstufe als Mentorpersonen für schnelldenkende Primarschulkinder «ausgebildet» werden. Vorbildcharakter hat gemäss der Jury einerseits die persönliche und andererseits die institutionelle Ebene, in dem das Projekt auf jede beliebige Schule übertragen werden kann. Der Preis zeichnet Schulen oder Angebote aus, die Projekte im Bereich der schulischen Exzellenzförderung planen und umsetzen.

Exploratio, eine Fachstelle des Departementes Schule und Sport, wurde bereits vor zehn Jahren mit dem Lissa-Preis ausgezeichnet. Damals war es die Vielseitigkeit des Angebots, welche die Jury überzeugt hatte. Nach wie vor werden direkt in den Schulen oder Kindergärten die Interessen und Begabungen vieler Kinder gefördert und in separaten Kursen das vernetzte und kreative Denken begabter Kinder herausgefordert und weiterentwickelt. Zudem wird Lernmaterial bereitgestellt, finden Beratungen von Lehrpersonen und Schulleitungen statt und werden Weiterbildungen für Schulteams initiiert, die damit einen wichtigen Beitrag zur Schulentwicklung leisten.

Um besonders begabten Kindern, die trotz allen Bemühungen nicht ausreichend gefördert werden konnten, Herausforderung zu bieten, wurden immer wieder Mentorate mit Gymnasiastinnen und Gymnasiasten oder Studierenden vermittelt. Solche Mentorate wurden in der Regel von den Eltern der Primarschulkinder finanziert. Dieser Umstand war seit Längerem unbefriedigend, da somit die passende Förderung von der Finanzlage der Eltern abhing. So entstand die Idee des «Close-to-peer Mentoring», bei dem begabte Jugendliche der Oberstufe als Mentorpersonen für schnelldenkende Primarschulkinder «ausgebildet» werden. Exploratio legt ein besonderes Augenmerk auf begabte Kinder mit Zuwanderungsgeschichte, die in den Schulen noch immer zu selten erkannt werden.

Mit dem Preis «Lissa par excellence» wurden dieses Jahr zum ersten Mal Schulen prämiert, die Facetten der Exzellenzförderung planen und umsetzen. Mentoring wird als Goldstandard der Begabtenförderung genannt. So leistet das neuste Angebot von Exploratio einen wichtigen Beitrag zur Förderung von besonders begabten Kindern und Jugendlichen in der Volksschule.

Fusszeile