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Winterthur passt den Wasserpreis moderat an

16.03.2016

Stadtwerk Winterthur passt per 1. Juli 2016 den Leistungspreis beim Wasser an. Das Unternehmen folgt damit der neuen Richtlinie des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW).

Stadtwerk Winterthur passt per 1. Juli 2016 den Leistungspreis beim Wasser an. Das Unternehmen folgt damit der neuen Richtlinie des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW). Die Kosten für den Bezug von Wasser liegen auch nach dieser Anpassung schweizweit im unteren Drittel. Verglichen mit den zehn grössten Wasserversorgern in der Schweiz sind die Wasserkosten in Winterthur die tiefsten.

Der Leistungspreis bemisst sich aufgrund der angeschlossenen Wasserbezugsstellen in einer Liegenschaft. Wer zum Beispiel mehrere Lavabos oder WCs hat, kann zeitgleich mehr Wasser beziehen als jemand mit nur einem Wasserhahn. Deshalb interessiert sowohl die Anzahl als auch die Art der Bezugsstellen für die Berechnung des Leistungspreises. Der SVGW hat die Bemessungsgrundlage für den Leistungspreis den heutigen Verhältnissen angepasst.

Im Jahr 2010 hat Stadtwerk Winterthur ein neues Preissystem beim Wasser eingeführt. Dies hat für die Kundschaft zu deutlich tieferen Preisen geführt. Inzwischen hat sich gezeigt, dass die damalige Preisannahme zu optimistisch gewesen ist. Mit der neuen Bemessungsgrundlage des SVGW besteht nun eine solide Basis für eine verlässliche Kostenkalkulation beim Leistungspreis, den Stadtwerk Winterthur deshalb auf den 1. Juli 2016 korrigiert. Die Wasserkosten steigen durchschnittlich um 2,2 Prozent, wobei es individuelle Unterschiede geben kann. Der Preisüberwacher beurteilt diese Preisanpassung als angemessen. Die letzte generelle Wasserpreiserhöhung liegt in Winterthur rund 20 Jahre zurück.

Die Kosten für den Bezug von Wasser liegen in Winterthur auch nach dieser Anpassung schweizweit im unteren Drittel. Verglichen mit den zehn grössten Wasserversorgern in der Schweiz sind die Wasserkosten in Winterthur die tiefsten (nach der Tarifanpassung gleich wie in Zürich, aber weiterhin rund 10 % tiefer als in Luzern und Basel oder 20 % tiefer als in Bern und Lausanne).

Zusammensetzung der Wasserkosten

Die jährlichen Wasserkosten eines Haushaltes setzen sich zusammen aus den Kosten für den Verbrauch (Menge Frischwasserbezug) und den Kosten für die Infrastruktur. Letztere ergeben sich aus der Gebäudegebühr und aus dem Leistungspreis. Mieterinnen und Mieter erhalten von Stadtwerk Winterthur keine direkte Rechnung für die Wasserkosten. Diese sind oft in den Mietnebenkosten enthalten.

Zahlenbeispiel

Ein 4-Personen-Haushalt bezahlt per 1. Juli 2016 rund 30 Franken (inkl. MwSt.) mehr für den Bezug von Wasser pro Jahr. Das Beispiel basiert auf den Zahlen des Preisüberwachers gemäss Haushaltstyp 4/6 mit einem Wasserverbrauch von 230 Kubikmeter pro Jahr.

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