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Wettbewerb für dritte Winterthurer Klimalandsgemeinde gestartet

04.03.2014

Am 5. März 2014 fällt der Startschuss zur dritten Klimalandsgemeinde in Winterthur. Im Rahmen eines Wettbewerbs können wiederum Projekte für konkreten Klimaschutz von Winterthurerinnen und Winterthurer für ihre Stadt eingereicht werden. Die Wettbewerbsteilnehmenden mit den besten Ideen werden an der Klimalandsgemeinde 2014 um die Stimmen der Anwesenden und ein Preisgeld von insgesamt 10 000 Franken werben.

Am 5. März 2014 fällt der Startschuss zur dritten Klimalandsgemeinde in Winterthur. Im Rahmen eines Wettbewerbs können wiederum Projekte für konkreten Klimaschutz von Winterthurerinnen und Winterthurer für ihre Stadt eingereicht werden. Die Wettbewerbsteilnehmenden mit den besten Ideen werden an der Klimalandsgemeinde 2014 um die Stimmen der Anwesenden und ein Preisgeld von insgesamt 10 000 Franken werben.

Auch dieses Jahr sind Einzelpersonen, Schulklassen, Vereine oder andere Gruppen aufgerufen, Klimaschutz-Projekte zu lancieren, die sie in Winterthur realisieren möchten. Die Vorhaben müssen dabei entweder zu einer CO2-Einsparung führen oder zur Sensibilisierung für den Klimaschutz beitragen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der überzeugend dargestellte Wille der Wettbewerbsteilnehmenden, im eigenen Umfeld etwas zu verändern. Auch kleine und mittlere Unternehmen können am Wettbewerb teilnehmen, sofern ihr Projekt eine Zusatzleistung zur angestammten Geschäftstätigkeit ist. Die Einreichfrist für Projekte läuft bis zum 31. Mai 2014.

Siegerwahl an der Klimalandsgemeinde 2014

Unter den eingereichten Projekten trifft eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der organisierenden Partner - Stadt Winterthur, «School of Engineering» der ZHAW, Club of Rome und Myblueplanet - eine Vorauswahl der vielversprechendsten Ideen. Über die endgültigen Sieger und die Aufteilung des Preisgeldes von 10 000 Franken entscheidet das Stimmvolk an der Klimalandsgemeinde, die am 6. September 2014 stattfindet. An dieser öffentlichen Veranstaltung präsentieren die von der Jury vorselektionierten Wettbewerbsfinalisten kurz ihr geplantes Vorhaben. Anschliessend wird, wie an einer Landsgemeinde üblich, per Handzeichen abgestimmt. Stimmberechtigt sind alle, die in Winterthur wohnen, zur Schule gehen, studieren oder arbeiten.

Aus Sieger-Projekten werden Taten für den Klimaschutz

Die Preisträger der Klimalandsgemeinde sind verpflichtet, ihre Projekte mit dem erhaltenen Preisgeld innerhalb eines Jahres umzusetzen. Das Siegerprojekt der Klimalandsgemeinde 2013, das «Recyclingabo» des Vereins Läbesruum, ist erfolgreich angelaufen: Alle zwei Wochen holt der Läbesruum die mit Recyclingmaterial gefüllte, wiederverwendbare Tasche mit dem zu 100 Prozent solarstrombetriebenen Elektro-Lastenvelo ab, separiert den Abfall und führt das Material dem Recyclingprozess zu. Die zweitplatzierte Coalmine Coffeebar ermittelte zusammen mit der Organisation «Eaternity» die CO2-Emissionen ihrer bisherigen Speisekarte, entwickelte neue, emissionsärmere Rezepte und wird in Bälde speziell gekennzeichnete, besonders klimafreundliche Menus servieren. Die Zukunftsspenglerei, die den dritten Rang belegte, organisierte Anfang November 2013 an der Schweizer Messe für nachhaltige Produkte «Designgut» eine Gesprächsreihe zum Thema «Sustainability meets Design».

Ein Projekt von Energiewende Winterthur

Initiiert und organisiert wird die Klimalandsgemeinde von Energiewende Winterthur, einer seit 2009 bestehenden Kooperation zwischen der Stadt Winterthur, der School of Engineering» der ZHAW, dem Club of Rome und der Klimaschutzorganisation Myblueplanet. Energiewende Winterthur will die lokale Bevölkerung dazu animieren, einen eigenen Beitrag an eine von fossilen Ressourcen unabhängige Energieversorgung in Winterthur zu leisten.

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