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Vertrag zum städtischen Freiraum Werk 1 unterzeichnet

12.01.2017

Die Stadt Winterthur und Implenia haben in einem kooperativen Verfahren und unter Mitwirkung der Bevölkerung die Vorgaben für die Gestaltung des öffentlichen Freiraums im Sulzerareal Werk 1 festgelegt. Der entsprechende Landabtretungsvertrag wurde jetzt unterzeichnet. Nach der schrittweisen Fertigstellung werden diese Plätze und Gassen an die Stadt übergehen. Als Erstes wird nun ein Grossteil des zentralen Dialogplatzes erstellt, zusammen mit dem Bau der angrenzenden Wohnüberbauung.

Die Stadt Winterthur und Implenia haben in einem kooperativen Verfahren und unter Mitwirkung der Bevölkerung die Vorgaben für die Gestaltung des öffentlichen Freiraums im Sulzerareal Werk 1 festgelegt. Der entsprechende Landabtretungsvertrag wurde jetzt unterzeichnet. Nach der schrittweisen Fertigstellung werden diese Plätze und Gassen an die Stadt übergehen. Als Erstes wird nun ein Grossteil des zentralen Dialogplatzes erstellt, zusammen mit dem Bau der angrenzenden Wohnüberbauung.

Implenia ist als Haupteigentümerin des Areals verantwortlich für die Planung und den Bau des öffentlichen Aussenraumes im Werk 1. Dabei handelt es sich um die ausserhalb der Baufelder liegenden Freiraumflächen von rund 21 000 Quadratmetern. Gemäss dem öffentlichen Gestaltungsplan Sulzerareal Werk 1 übernimmt die Stadt schrittweise diesen Aussenraum nach Fertigstellung und sorgt für den Betrieb und Unterhalt. Implenia beteiligt sich mit sechs Millionen Franken an den künftigen Unterhalts- und Erneuerungskosten.

Der Gestaltungsplan tritt in Kraft

Der Gestaltungsplan wurde 2014 vom Grossen Gemeinderat und, nachdem dagegen das Referendum ergriffen worden war, 2015 von der Stimmbevölkerung angenommen. Inzwischen wurde der Gestaltungsplan auch vom Kanton genehmigt. Für die noch ausstehende Inkraftsetzung durch den Stadtrat fehlte noch die Vereinbarung zur Landabtretung des öffentlichen Aussenraums an die Stadt. Auf Basis des in einem kooperativen Verfahren entwickelten Freiraumgestaltungskonzeptes konnte dieser Vertrag nun zwischen Stadt und Implenia abgeschlossen werden. Der Gestaltungsplan wird per 13. Januar 2017 in Kraft gesetzt.

Partizipative Freiraumplanung

In einem von Implenia und Stadt gemeinsam organisierten partizipativen Prozess wurden im Frühjahr 2016 in zwei öffentlichen Veranstaltungen die Bedürfnisse an die Freiraumgestaltung mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Quartier und mit künftigen Nutzergruppen diskutiert. Auf Grundlage dieser Diskussion wurden die Vorgaben an die Freiraumgestaltung konkretisiert, mit dem Ziel einen attraktiven und vielfältig nutzbaren städtischen Freiraum zu erstellen.

Gestaltungsvorgaben an den Freiraum

Die Vorgaben an den Grundausbau des Freiraums im Werk 1 sind in einem Zusatzdokument zum Vertrag festgehalten. Darin sind die Gestaltungskriterien und Anforderungen zur Ausstattung mit Sitzmöglichkeiten, Spielbereichen, Brunnen, Planschbecken, Toiletten etc. sowie die technischen Vorgaben an Beleuchtung, Stromanschlüsse, Entwässerung, Bodenbeläge, Bepflanzung, Abfallentsorgung etc. verbindlich umschrieben.

Der öffentliche Freiraum wird nun von Implenia gemäss diesen Vorgaben und unter Mitwirkung der Stadt projektiert. Er soll mit dem zentralen Dialogplatz, den Gassenräumen und den vier Eingangsplätzen zu einem identitätsstiftenden Ort werden, der sich durch eine urbane Prägungund viel Grün auszeichnet. Der Dialogplatz wird mit grossen Bäumen bepflanzt. Dazwischen sind offene Bereiche für verschiedene Nutzungen wie z.B. ein Sommercafé, ein Wochenmarkt und ein Boulespiel vorgesehen. Geplant sind vielfältige Spiel- und Bewegungsflächen, Sitzmöglichkeiten und Begegnungsräume für verschiedene Generationen. Wasser wird in unterschiedlicher Form vorkommen, ausser als Trinkbrunnen zum Beispiel auch als Planschbecken und in Form von temporär gefüllten Regenwassersenken. Auch bewegungsanimierende Elemente im Sinne eines urbanen Fitnessparcours sollen in die Gestaltung einfliessen. 

Das Areal wird mit einer Fussgängerzone wie in der Altstadt weitgehend autofrei. Die Erdgeschosse rund um den Dialogplatz sind für Läden, Restaurants und weitere publikumsorientierte Nutzungen reserviert. Mit der Umnutzung von geschützten Teilen der Industriehallen und der Gleis-Drehscheibe bleibt der identitätsstiftende Bezug zur Industriegeschichte erhalten.

Schrittweise Realisierung

Der Gestaltungsplan Werk 1 wird jetzt schrittweise über einen Zeitraum von rund zehn Jahren umgesetzt. Sobald eine Etappe fertiggestellt ist, geht der entsprechende Freiraum ins Eigentum der Stadt über. Als Erstes wird ein Grossteil des Dialogplatzes zusammen mit der Wohnüberbauung im angrenzenden Baufeld 3 realisiert. So kann die Bevölkerung in voraussichtlich rund fünf bis sechs Jahren vom ersten städtischen Freiraum im Sulzerareal profitieren.

Das Dokument «Werk 1 – Freiraumgestaltung, Grundausbau gemäss Leitbild sowie Bestellung und funktionale Vorgaben seitens Stadt Winterthur, Auszug aus der Beilage zum Landabtretungsvertrag von Implenia und Stadt Winterthur, Stand Konzeptstufe, 9.11.2016» steht hier zur Verfügung.

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