Verhandlungen auf gutem Weg
Delegationen der Geschäftsleitung von Stadtbus, des Fahrdienstpersonals und der Gewerkschaft VPOD haben sich am vergangenen Donnerstag zu einer weiteren Verhandlungsrunde getroffen. Nächster Schritt ist die Ausarbeitung einer gemeinsamen Vereinbarung, welche gewisse Aspekte der Arbeitsbedingungen regelt.
Am Donnerstag, 2. April 2026 fand die zweite Verhandlungsrunde zu den Arbeitsbedingungen des Fahrpersonals von Stadtbus Winterthur statt. Mitglieder der Geschäftsleitung von Stadtbus trafen sich erneut mit einer Vertretung des Fahrdienst-Personals und der Gewerkschaft VPOD. Konkrete Verbesserungen bei der Minusstunden-Problematik, eine mögliche Entschädigung nicht genutzter Ersatzdienste und ein neues Modell für Abendzulagen waren Bestandteil der Gespräche. Die Personalversammlung hat den besprochenen Optimierungen am Donnerstagabend zugestimmt und damit den Streikverzicht bestätigt. In den nächsten Tagen erarbeitet Stadtbus einen Entwurf für eine gemeinsame Vereinbarung mit der Belegschaft und der Gewerkschaft. Diese soll auch einen Verzicht auf weitere Kampfmassnahmen beinhalten. Geplant ist die Umsetzung der Massnahmen bis Ende Juli 2026.
Parallel bildet Stadtbus zusammen mit dem VPOD und der Belegschaft eine Arbeitsgruppe zur Analyse des bisherigen Dienstplans. Ziel ist es, mögliche Verbesserungen kurzfristig vorzunehmen und im Hinblick auf die Einführung der neuen Betriebssoftware noch besser auf die Anliegen der Belegschaft Rücksicht nehmen zu können. Weitere Gespräche finden zur Abstimmung letzter Details und zur Ausarbeitung der gemeinsamen Vereinbarung in den nächsten Tagen statt.
Stadtbus und VPOD erteilen während der laufenden Verhandlungen keine weiteren Auskünfte.




