Unwetter: Gewitterzelle verursacht 80 Feuerwehr-Einsätze
Gestern Donnerstagabend hat ein Unwetter/eine Gewitterzelle die Stadt Winterthur stark getroffen. Infolge von Starkregen, Hagel und Sturmböen gingen bei der Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur innert 2.5 Stunden insgesamt 80 Alarmmeldungen ein. Diese umfassten umgestürzte Bäume sowie Wasserwehr-Einsätze. Personenschäden gab es keine zu verzeichnen.
Am Donnerstagabend, 16. Juli 2026, 20 Uhr, traf ein heftiges Unwetter die Stadt Winterthur. Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgten für umgestürzte Bäume und setzten Keller, Liftschächte, Unterführungen sowie Tiefgaragen unter Wasser. Die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur erhielt infolge des Unwetters 80 Alarmmeldungen. Die Einsatzbewältigung erfolgte hauptsächlich zwischen 20 Uhr und 2 Uhr morgens. Im Einsatz standen 56 Angehörige der Berufs- und Milizfeuerwehr zusammen mit der Stadtpolizei Winterthur sowie Stadtgrün.
Trockenheit bleibt bestehen
Innert kurzer Zeit ist viel Niederschlag auf Winterthur geprasselt. Dieser reicht jedoch bei Weitem nicht aus, um die bestehende Trockenheit zu beenden. Dafür sind ausgiebige und flächendeckende Niederschläge über längere Zeit, verbunden mit einem Temperaturrückgang nötig. Heftige kurze Regenschauer wie beispielsweise dieses Gewitters genügen nicht. Der Niederschlag vermag nicht ausreichend in den ausgetrockneten Boden einzudringen, sondern fliesst vorwiegend oberflächlich ab.




