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Umweltschutz in Winterthur weitgehend auf Kurs

12.11.2013

Die Stadt Winterthur kann auf erfolgreiche erste Schritte auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft zurückblicken. Der heute publizierte Umweltbericht 2013 zieht nach vier Jahren erneut Bilanz zum Zustand der Winterthurer Umwelt in zwölf Bereichen. Er zeigt die Entwicklung auf und benennt, wo besonders grosser Handlungsbedarf besteht. Neue Themen im Umweltbericht sind Licht und Radon.

Die Stadt Winterthur kann auf erfolgreiche erste Schritte auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft zurückblicken. Der heute publizierte Umweltbericht 2013 zieht nach vier Jahren erneut Bilanz zum Zustand der Winterthurer Umwelt in zwölf Bereichen. Er zeigt die Entwicklung auf und benennt, wo besonders grosser Handlungsbedarf besteht. Neue Themen im Umweltbericht sind Licht und Radon.

Mit der Annahme des Gegenvorschlags von Stadtrat und Grossem Gemeinderat zur Volksinitiative «Winergie 2050» ist die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft zum ehrgeizigen Ziel der Stadt Winterthur geworden. Winterthur befindet sich auf dem richtigen Weg dahin: Die aktuelle Treibhausgasbilanz zeigt, dass sich die Stadt Winterthur sowohl in Bezug auf den Primärenergieverbrauch als auch auf die Treibhausgasemissionen auf dem avisierten Absenkpfad befindet. Zu den erfolgreichen Massnahmen, um Energie zu sparen und den Ausstoss von Treibhausgasen zu verringern, gehören etwa das 2012 lancierte Förderprogramm Energie, das Hauseigentümer dazu motiviert, ihre Gebäude energetisch zu sanieren oder das städtische Angebot an umweltfreundlichen Stromprodukten.

Herausforderungen Siedlungsentwicklung, Verkehr und Luft

Gleichzeitig steht die Stadt Winterthur aber weiterhin vor grossen Herausforderungen. So bedarf das starke Wachstum der Bevölkerung in den letzten Jahren einer vorausschauenden Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung. Die Stadt verfolgt eine Strategie des massvollen Wachstums und versucht mit verdichtetem Bauen an zentralen Lagen zu verhindern, dass sich das Siedlungsgebiet an den Stadträndern unkontrolliert ausweitet. Ein weiterer Bereich, wo grosser Handlungsbedarf besteht, ist die weiter fortschreitende Zunahme des motorisierten Individualverkehrs und die damit einhergehenden negativen Auswirkungen für Bevölkerung und Umwelt. In den letzten vier Jahren wurden in der Stadt Winterthur zudem weiterhin die Grenzwerte für Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon regelmässig überschritten. Verstärkte Anstrengungen sind hier angesichts der beträchtlichen gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung und den damit verbundenen hohen Kosten nötig.

Bekämpfung des Laubholzbockkäfers und neuer Naturlehrpfad

Im Bereich Natur und Landschaft stellt die Bekämpfung invasiver Neobiota, d.h. von Arten, die nicht zur ursprünglichen mitteleuropäischen Pflanzen- und Tierwelt gehören, Winterthur vor grosse Herausforderungen. Das Beispiel des Asiatischen Laubholzbockkäfers, der zahlreiche Alleebäume im Entwicklungsgebiet Neuhegi befallen hatte, zeigt, dass diese Arten aufmerksam beobachtet und bekämpft werden müssen. Im 2012 eröffneten Naturlehrgarten Loorstrasse kann die Bevölkerung die Vielfalt und das Zusammenspiel von Pflanzen und Tieren erleben und sich auf Führungen erklären lassen.

Weniger Lärm und gutes Wasser

Zu den Erfolgen der letzten vier Jahre gehören die Fortschritte beim Schutz der Bevölkerung vor Lärm. Entlang der Hauptstrassen sind mittlerweile sämtliche Gebäude saniert, die Lärm über dem Alarmwert ausgesetzt sind. Auch die Bahnstrecken auf Stadtgebiet sind fast durchgehend von Lärmschutzwänden abgeschirmt. Erfreulich ist überdies die Bilanz, dass das Winterthurer Trinkwasser nach wie vor eine hervorragende Qualität aufweist. Der Gesamtwasserverbrauch blieb in den letzten Jahren konstant, obwohl die Einwohnerzahl deutlich zugenommen hat.

Neue Themen Radon und Licht

Erstmals in den Umweltbericht aufgenommen wurden die Themen Radon und Licht. Bei der öffentlichen Beleuchtung ist die Stadt Winterthur darum bemüht, ihre markanten Gebäude ins richtige Licht zu setzen und gleichzeitig den Nachthimmel nicht mit zu viel Fremdlicht zu stören (Lichtverschmutzung). Die Stadt bemüht sich um eine möglichst stromsparende öffentliche Beleuchtung, berücksichtigt dabei aber auch die Sicherheitsanliegen der Bevölkerung. Bei den Radonmessungen in über 200 Gebäuden zeigte sich, dass die Grenzwerte in drei Wohnräumen überschritten wurden. Die systematische Kontrolle der Radonkonzentration in Schulhäusern hat bisher keine Grenzwertüberschreitungen in den Schulzimmern ergeben.

Bezug des Umweltberichts 2013

Der Umweltbericht der Stadt Winterthur erscheint seit 1988 zum achten Mal. Er wird alle vier Jahre von der «Organisation Umwelt und Energie» der Stadt Winterthur herausgegeben. Er ist kostenlos erhältlich bei Umwelt- und Gesundheitsschutz Stadt Winterthur: http://ugs.winterthur.ch/publikationen/

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