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Techniksanierung Hallenbad Geiselweid und Stilllegung Saunaanlage

09.09.2015

Der Stadtrat hat gebundene Ausgaben von knapp acht Millionen Franken für die Sanierung der Wasseraufbereitungs- und Gebäudetechnik im Hallenbad Geiselweid sowie für den Rückbau der Saunaanlage bewilligt. Während der Umbauphase bleibt das Hallenbad im Sommer 2016 für sechs Monate geschlossen.

Der Stadtrat hat gebundene Ausgaben von knapp acht Millionen Franken für die Sanierung der Wasseraufbereitungs- und Gebäudetechnik im Hallenbad Geiselweid sowie für den Rückbau der Saunaanlage bewilligt. Während der Umbauphase bleibt das Hallenbad im Sommer 2016 für sechs Monate geschlossen.

Im Jahr 2007 nahm der Stadtrat das Konzept zur grosszyklischen Sanierung des 1974 eröffneten Hallenbades Geiselweid zur Kenntnis und beschloss eine dreiteilige Umsetzung. Nach der Flachdach- und Betonsanierung 2008 wurde im Jahr 2012 das Gebäude erneuert. Als dritte Sparte folgt nun 2016 noch der Ersatz der Wasseraufbereitung und der Gebäudetechnik. Dieses dreistufige Vorgehen wurde damals gewählt, damit das Hallenbad jeweils nur im Sommerhalbjahr geschlossen werden muss und der Bevölkerung in dieser Zeit ersatzweise das Freibad zur Verfügung steht.

Im Sommer 2016 wird die komplette Wasseraufbereitung ersetzt und auf Ultrafiltration umgestellt. Anstelle von zwei werden neu drei getrennte Wasserkreisläufe installiert: Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Planschbecken. Für das Planschbecken wird ein eigenes Ausgleichsbecken erstellt. Die Aufbereitung der Desinfektionsmittel erfolgt neu mit einer Salzelektrolyseanlage. So muss keine Salzsäure mehr angeliefert werden. Die Lüftungsanlagen der grossen und kleinen Schwimmhalle, aber auch der Garderoben, des Kassenbereichs und des Restaurants werden komplett ersetzt und – wo nötig – mit einer Entfeuchtung ergänzt. Zudem müssen die veralteten, noch innenisolierten Lüftungskanäle ersetzt werden. Der Kassenbereich wird klimatisch vom Badbereich getrennt werden. Das Gebäudeleitsystem muss komplett ersetzt und alle schon bestehenden Einrichtungen darin müssen eingebunden werden.

Rückbau Sauna

Bereits bei der Gebäudesanierung im Hallenbad Geiselweid 2012 wurde die Sauna ausgeklammert. Da die Sauna am Ende ihrer Lebensdauer ist, wird sie geschlossen und zurückgebaut. Die Räume werden zu einem Lager-, Mehrzweck- und Fitnessraum für Vereine in einfachem Ausbaustandard umgebaut.

Der Bevölkerung stehen weiterhin mehrere Saunas zur Benützung zur Verfügung, wie beispielsweise die aus Mitteln der Genossenschaften sanierten Saunas in den Quartierbädern Töss und Wülflingen, die Kleinsauna im Quartierbad Wolfensberg sowie diverse Saunaanlagen von privaten Anbietern, wie etwa in Fitnesszentren. Zusätzlich wird im künftigen Sportcenter «Wincity» eine grosse Wellnessanlage mit Saunalandschaft installiert werden. Besitzerinnen und Besitzer eines Sportpass Relax können diesen an der Hallenbadkasse in einen Sportpass Basis und eine Gutschrift für zukünftige Abo-Käufe umwandeln.

Kosten

Der Stadtrat hat gebundene Kosten von 7,982 Millionen Franken für die Techniksanierung und den Rückbau der Sauna bewilligt. Hinzu kommen ungebundene Kosten für eine neue Sicherheits-Unterwasserbeleuchtung von 175 000 Franken und 105 000 Franken für die Umnutzung der rückgebauten Saunaräumlichkeiten. Da das Hallenbad Geiselweid im Katalog des Kantonalen Sportanlagenkonzepts ist, kann mit einer Unterstützung aus dem kantonalen Sportfonds von 15 Prozent (rund 1,2 Mio. Fr.) an die Gesamtkosten gerechnet werden.

Schliessungsdauer

Die Schliessung des Hallenbades dauert voraussichtlich vom 2. Mai bis 30. Oktober 2016. In dieser Zeit steht der Bevölkerung das Freibad zur Verfügung. Das Wasser des Olympiabeckens wird wiederum mittels Fernwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage auf 24 Grad beheizt. Besitzerinnen und Besitzer eines Jahressportpasses steht es frei, ihr Abonnement während dieser Zeit an der Kasse zu hinterlegen. Für den Saison-Sportpass ist dies nicht möglich.

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