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Strom: von 50 000 Volt auf 110 000 Volt umgestellt

22.09.2014

Vor wenigen Tagen hat Stadtwerk Winterthur die Spannung im Winterthurer Hochspannungsnetz von 50 000 Volt auf 110 000 Volt umgestellt. Damit ist der wichtigste Meilenstein im 20-jährigen Projekt der Spannungsumstellung in Winterthur erreicht.

Vor wenigen Tagen hat Stadtwerk Winterthur die Spannung im Winterthurer Hochspannungsnetz von 50 000 Volt auf 110 000 Volt umgestellt. Damit ist der wichtigste Meilenstein im 20-jährigen Projekt der Spannungsumstellung in Winterthur erreicht. Die Umstellung sichert längerfristig die Stromversorgung der Stadt Winterthur.

Das Winterthurer Stromnetz ist stark in das Verteilnetz der Axpo eingebunden. Als diese 1991 beschloss, die Spannung aus Gründen der Versorgungssicherheit zu erhöhen, war klar, dass auch Stadtwerk Winterthur sein Netz anpassen muss. Das Winterthurer Stimmvolk bewilligte in der Folge 1992 einen Rahmenkredit von 187 Millionen Franken für den Umbau des lokalen Hochspannungsnetzes. Vergangenen Freitag war es soweit: Stadtwerk Winterthur nahm die 50 000 Volt-Kabel und Anlagen vom Netz und erreichte damit den wichtigsten Meilenstein im Projekt «Spannungsumstellung».

Strom wird in Zusammenhang mit dem Umbau der Energieversorgung immer wichtiger werden und andere Energieträger ersetzen. Das Winterthurer Stromnetz ist dank der Umstellung auf 110 000 Volt gut für die künftig erwartete Zunahme der Stromflüsse gerüstet. Bis der erwähnte wichtigste Meilenstein erreicht wurde, haben die Mitarbeitenden alle Hochspannungskabel neu verlegt. Ausserdem hat Stadtwerk Winterthur fünf neue Unterwerke gebaut und damit die bestehenden abgelöst. Diese werden bis Ende 2015 fortlaufend zurückgebaut. So lange dauern auch die abschliessenden Arbeiten im Rahmen der Spannungsumstellung.

Von der Produktionsstätte zu den Verbrauchenden

Strom wird meist nicht dort produziert, wo er verbraucht wird. Deshalb muss er oft von den Kraftwerken über grosse Distanzen zu den Verbrauchenden transportiert werden. Um dabei die Verluste klein zu halten, geschieht das mit einer Spannung von 220 000 oder 380 000 Volt. Vor den Verbraucherzentren wird der Strom dann auf Hochspannung transformiert, vor Winterthur waren dies bis August 2000 50 000 Volt. Seither wurde nach und nach auf 110 000 Volt erhöht. In den fünf Winterthurer Unterwerken senken Transformatoren die Hochspannung auf Mittelspannung. Die Unterwerke leiten den Strom anschliessend weiter an sogenannte Transformator-Stationen, wo er schliesslich auf 400 respektive 230 Volt umgewandelt und an die Stromkundschaft weitergeleitet wird.

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