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Start zur Testplanung «Winterthur 2040»

14.12.2017

Der konkrete Erarbeitungsprozess für die «Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040» hat mit einem ersten Workshop begonnen. Zwei interdisziplinäre Projektteams erarbeiten mit Unterstützung eines externen Begleitgremiums und stadtinternen Fachleuten eine gesamtheitliche Perspektive, wie sich Winterthur bis 2040 stadträumlich nachhaltig entwickeln kann. Wichtige Inputs liefern zudem öffentliche Stadtwerkstätten, die vom Forum Architektur organisiert werden. Nach Abschluss der Testplanung in rund anderthalb Jahren wird die interessierte Bevölkerung in die Weiterentwicklung der Erkenntnisse einbezogen.

Der konkrete Erarbeitungsprozess für die «Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040» hat mit einem ersten Workshop begonnen. Zwei interdisziplinäre Projektteams erarbeiten mit Unterstützung eines externen Begleitgremiums und stadtinternen Fachleuten eine gesamtheitliche Perspektive, wie sich Winterthur bis 2040 stadträumlich nachhaltig entwickeln kann. Wichtige Inputs liefern zudem öffentliche Stadtwerkstätten, die vom Forum Architektur organisiert werden. Nach Abschluss der Testplanung in rund anderthalb Jahren wird die interessierte Bevölkerung in die Weiterentwicklung der Erkenntnisse einbezogen.

Um den Menschen, die in Winterthur leben und arbeiten, auch zukünftig eine hohe Lebensqualität bieten zu können, muss sich die Stadt verstärkt den anstehenden räumlichen Herausforderungen stellen. Die Frage nach der Rolle im Metropolitanraum Zürich ist dabei ebenso von Bedeutung wie die Konsequenzen der Verdichtung nach innen, die von Bund und Kanton gefordert wird. Zahlreiche Trends – beispielsweise bezüglich Mobilität oder Arbeitswelt der Zukunft – sind absehbar, deren Konsequenzen auf die Stadt sind aber vielfach noch unklar. Eine langfristige Gesamtsicht ist unerlässlich, um die anstehenden Entwicklungen auf städtischer Ebene in die gewünschte Richtung steuern zu können.

Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren darauf konzentriert, längerfristige Planungen für Gebiete mit hohem Handlungsdruck wie Neuhegi-Grüze oder Lokstadt durchzuführen. Ansatzweise wurden übergreifende Themen im Rahmen des städtischen Gesamtverkehrskonzepts aufgegriffen. Eine kohärente langfristige Entwicklungsstrategie, welche die gesamte Stadt und die relevanten raumwirksamen Themen behandelt, gibt es bisher jedoch nicht. Der Stadtrat hat deshalb dem Amt für Städtebau und der Stadtentwicklung den Auftrag gegeben, eine «Räumliche Entwicklungsperspektive» zu erarbeiten. Sie soll aufzeigen, wie sich die Stadt Winterthur stadträumlich bis 2040 nachhaltig entwickeln kann.

Diese Erarbeitung geschieht in Form eines Testplanungsverfahrens mit zwei externen Teams, die aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt wurden. Die interdisziplinären Teams setzen sich aus Spezialisten der Bereiche Städtebau, Freiraum, Verkehr, Soziologie und Ökonomie zusammen. Sie diskutieren ihre Arbeit an vier Workshops mit einem Begleitgremium, das aus Fachexperten und Vertreterinnen und Vertretern der Stadt und der Region sowie dem Kanton Zürich besteht. Eine wichtige Rolle kommt zudem einer eigens für den Prozess gebildeten stadtinternen Arbeitsgruppe zu. Darin sind alle städtischen Fachbereiche vertreten, die einen Bezug zum Thema haben. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitungszeit hat vor einer Woche, am 7. Dezember, der erste Workshop stattgefunden.

Zusammenarbeit mit dem Forum Architektur

In Abstimmung mit der Stadt und begleitend zu den Workshops organisiert das Forum Architektur eigene Anlässe, sogenannte Stadtwerkstätten. Sie sollen zur Entwicklung einer gemeinsamen räumlichen Entwicklungsvorstellung beitragen und unter aktiver Teilnahme der interessierten Winterthurer Bevölkerung stattfinden. Die Erkenntnisse aus den Werkstätten werden den Testplanungsteams für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt und durch Vertreter des Forums in die Workshops eingebracht.

Mehrphasiger Prozess

Zwischen Dezember 2017 und Frühjahr 2019 wird das Testplanungsverfahren mit den beiden Projektteams durchgeführt. In der Folge wird der Stadtrat die erarbeiteten Strategien aus politischer Sicht beurteilen, um anschliessend die interessierte Öffentlichkeit in geeigneter Form in die Weiterentwicklung einzubeziehen. Die danach überarbeiteten Strategien dienen schlussendlich als Rahmenbedingung für nachgelagerte reguläre (Planungs-)Prozesse und bilden die Grundlage für zukünftige Revisionen der Richt- und Nutzungsplanung.

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