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Start zur Planung der Querung Grüze

16.08.2013
Im Rahmen des städtischen Gesamtverkehrskonzepts soll in der Grüze eine Querung über die Geleise gebaut werden, die eine barrierefreie Busverbindung von Neuhegi in die Stadt ermöglicht. Die Brücke wird als Verkehrsdrehscheibe dienen, wo die S-Bahn mit den Linien von Stadtbus verknüpft wird. Mit der Ausschreibung für ein Generalplanerteam wird heute die Planung gestartet.

Im Rahmen des städtischen Gesamtverkehrskonzepts soll in der Grüze eine Querung über die Geleise gebaut werden, die eine barrierefreie Busverbindung von Neuhegi in die Stadt ermöglicht. Die Brücke wird als Verkehrsdrehscheibe dienen, wo die S-Bahn mit den Linien von Stadtbus verknüpft wird. Mit der Ausschreibung für ein Generalplanerteam wird heute die Planung gestartet.

Im Jahr 2011 hat der Grosse Gemeinderat das städtische Gesamtverkehrskonzept (sGVK) zustimmend zur Kenntnis genommen. Die ÖV-Querung Grüze bildet einen wichtigen Baustein dieses Konzepts und trägt zu einer attraktiven und leistungsfähigen ÖV-Erschliessung des zukünftigen zweiten urbanen Zentrums Neuhegi-Grüze bei. Die Sulzerallee als Haupterschliessung innerhalb von Neuhegi wird durch eine barrierefreie Busverbindung mit der St. Gallerstrasse verknüpft. Dazu soll im Bereich des Bahnhofs Grüze eine neue Brücke über die Gleise gebaut werden. Auf der Brücke kommen Haltestellen von Stadtbus zu liegen, was zu optimalen Umsteigemöglichkeiten zwischen dem Stadtbusnetz und der S-Bahn führen wird.

Die Querung Grüze ist ein wichtiges Element für die Entwicklung von Neuhegi. Der Rahmengestaltungsplan Umfeld Grüze sichert deren Platzbedarf und schafft gleichzeitig die planerischen Voraussetzungen für eine spätere städtebauliche Einbindung der neuen Brücke. Über den Rahmengestaltungsplan wird voraussichtlich Ende Jahr im Grossen Gemeinderat befunden.

Die Querung bleibt dem öffentlichen Verkehr vorbehalten, da stadteinwärts keine Kapazitäten für zusätzlichen Verkehr vorhanden sind. Der motorisierte Individualverkehr aus dem Gebiet soll deshalb über die noch zu erstellende Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze möglichst direkt Richtung Autobahn A1 geführt werden. Die Planungsarbeiten zur Zentrumserschliessung werden in Zusammenarbeit mit dem Kanton weitergeführt. Die öffentliche Auflage der nötigen Richtplanänderung ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

Die Brücke wird mehrheitlich durch den Kanton und mit Beiträgen des Bundes aus dem Agglomerationsprogramm finanziert. Für einen termingerechten Abschluss des Projekts muss jetzt mit der Planung begonnen werden. Dazu schreibt die Stadt heute eine offene Planersubmission zur Findung eines Generalplanerteams aus. Der Vergabeentscheid wird voraussichtlich Anfang 2014 erfolgen. Mit dem Bau der Brücke soll 2018 begonnen werden.

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