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Städtisches Kader: Zielvorgaben für eine ausgewogene Geschlechtervertretung

16.10.2020

Der Stadtrat hat die Motion betreffend Zielvorgaben für eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter beantwortet. Neben der gesamtstädtischen Zielvorgabe von 35 Prozent Frauenanteil in der oberen Führungsstufe hat er erstmals auch spezifische Ziele für die weiteren Führungsstufen in den Departementen festgelegt. Indem er diese Vorgaben gesetzlich verankern will, setzt der Stadtrat ein deutliches Zeichen in seiner Personalpolitik für den Stellenwert der Geschlechtergleichstellung.

Der Stadtrat hat die Motion betreffend Zielvorgaben für eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter beantwortet. Neben der gesamtstädtischen Zielvorgabe von 35 Prozent Frauenanteil in der oberen Führungsstufe hat er erstmals auch spezifische Ziele für die weiteren Führungsstufen in den Departementen festgelegt. Indem er diese Vorgaben gesetzlich verankern will, setzt der Stadtrat ein deutliches Zeichen in seiner Personalpolitik für den Stellenwert der Geschlechtergleichstellung.

Gesetzliche Grundlagen für die Umsetzung der Geschlechtergleichstellung bestehen bereits auf nationaler und kantonaler Ebene. Auch bei der Stadt Winterthur ist das Ziel einer angemessenen Vertretung der Frauen im städtischen Verwaltungskader seit Januar 2019 im Personalrecht verankert. Trotzdem hat sich das gewünschte Verhältnis zwischen Frauen und Männern im Kader der Stadtverwaltung noch nicht ergeben. Im Rahmen der Beantwortung der Motion «Zielvorgaben für eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter» hat sich der Stadtrat nun auf einen Frauenanteil von mindestens 35 Prozent in der oberen Führungsstufe festgelegt. Daneben benennt er erstmals auch spezifische Ziele für die weiteren Führungsstufen in den einzelnen Departementen. Nebst Geschlechteranteilen in der Belegschaft werden mit differenzierten Zielsetzungen auch unterschiedliche fachliche und strukturelle Gegebenheiten der Departemente berücksichtigt. Überprüft wird die Einhaltung der Zielvorgaben im Rahmen der Berichterstattung zur Umsetzung der städtischen Diversity-Strategie. Gemäss dem Ansatz «comply or explain» müssen bei Nichterreichen der Zielquote die Gründe dargelegt werden.

Ein Frauenanteil von 35 Prozent in der oberen Führungsstufe wird in erster Linie bei anstehenden Neubesetzungen erreicht. Der Stadtrat beantragt darum, dass bei der Rekrutierung von hohen Kaderpersonen zukünftig auf eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männer geachtet wird. Bei gleicher Qualifikation soll das untervertretene Geschlecht den Vorrang erhalten. Mit der Förderung von flexiblen Arbeitsformen will der Stadtrat zudem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern und gerade auch auf Kaderstufe Teilzeitarbeit ermöglichen. Dadurch, dass Departementsziele auch für die mittleren und unteren Kader gesetzt werden, sensibilisiert der Stadtrat seine Kaderleute für das Thema. Dies ebnet den Weg für eine systematische Nachfolgeplanung für obere Kaderpositionen.

Eine ausgewogene Vertretung beider Geschlechter entspricht den Zielen des Stadtrats zur Förderung der Chancengleichheit und tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann im Rahmen seiner Diversity-Strategie. Mit der Weisung zur Umsetzung der Motion bringt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat die Ziele für den Zeitraum bis Ende 2022 zur Kenntnis.

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