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Stadtwerk Winterthur: Weiteres Vorgehen

30.09.2016

Stadtwerk Winterthur soll möglichst bald in einen geordneten Betriebsalltag überführt werden. Der Stadtrat hat deshalb diverse Entscheide über das weitere Vorgehen getroffen. Einerseits geht es dabei um die Wiederbesetzung der Direktorenposition, andererseits um personelle Entlastungsmassnahmen. Zudem soll für die rechtlichen Belange von Stadtwerk Winterthur eine Stelle für eine juristische Fachperson geschaffen werden. Grundsätzlich kann festgehalten werden: Die aktuelle Zusammenarbeit zwischen politischer Interimsführung und Stadtwerk Winterthur verläuft sehr positiv.

Stadtwerk Winterthur soll möglichst bald in einen geordneten Betriebsalltag überführt werden. Der Stadtrat hat deshalb diverse Entscheide über das weitere Vorgehen getroffen. Einerseits geht es dabei um die Wiederbesetzung der Direktorenposition, andererseits um personelle Entlastungsmassnahmen. Zudem soll für die rechtlichen Belange von Stadtwerk Winterthur eine Stelle für eine juristische Fachperson geschaffen werden. Grundsätzlich kann festgehalten werden: Die aktuelle Zusammenarbeit zwischen politischer Interimsführung und  Stadtwerk Winterthur verläuft sehr positiv.

Im Rahmen der  Administrativuntersuchung zu den Vorgängen rund um die Wärme Frauenfeld AG hat der Stadtrat im Juli – also zum Zeitpunkt des Zwischenberichts – unter anderem beschlossen, Stadtwerk Winterthur temporär dem Departement Sicherheit und Umwelt (DSU) zu unterstellen. Gleichzeitig wurden zwei Kaderpersonen ihrer Funktion enthoben. Die politische Leitung von Stadtwerk Winterthur wird seither durch Stadträtin Barbara Günthard-Maier wahrgenommen. Als eine der ersten Entscheide in der neuen Funktion hat sie die Positionen der beiden Kaderpersonen ad interim mit internen Mitarbeitenden besetzt. Operativ wird Stadtwerk seit dem Juli durch Urs Buchs geleitet. Er macht dies in einer Doppelfunktion, da er gleichzeitig auch noch den Bereich Technik Gas und Wasser führt.

Positive Bilanz

Nach knapp drei Monaten Interimsführung kann die politische Leitung eine positive Bilanz über die bisherige Zusammenarbeit mit dem Interimsdirektor, der Geschäftsleitung und den Mitarbeitenden von Stadtwerk Winterthur ziehen. Stadtwerk Winterthur ist ein finanziell solider und organisatorisch gut aufgestellter Betrieb der Stadt Winterthur mit engagierten Mitarbeitenden, die jeden Tag eine hohe Dienstleistungsqualität erbringen. Das Engagement widerspiegelt sich auch darin, dass es gelungen ist, innert Kürze die Liste pendenter politischer Geschäfte abzubauen.

Die temporäre Unterstellung von Stadtwerk Winterthur hat beim DSU zu einer erheblichen Mehrbelastung geführt. Die Aufarbeitung der Vorgänge rund um das Dossier Wärme Frauenfeld AG beispielsweise bindet viele Kapazitäten. Nachdem die Administrativuntersuchung mittlerweile abgeschlossen ist, steht auch fest, dass Stadtwerk Winterthur weiterhin vorläufig beim DSU verbleibt. Deshalb ist eine Entlastung des Stabs vorgesehen: Bis zur Neukonstituierung des Stadtrates wird das Departementssekretariat DTB dasjenige des DSU personell unterstützen.

Stadträtlicher Wahlausschuss begleitet Neubesetzung

Der Stadtrat erachtet es im Weiteren als unverantwortlich, mit der Neubesetzung des Direktorenpostens bis nach den Ersatzwahlen zu warten. Die Stelle des Direktors wird deshalb unter Leitung von Stadträtin Günthard-Maier neu besetzt. Die Stelle wird extern ausgeschrieben, und das Auswahlverfahren wird – wie für solche Kaderstellen üblich – von einem stadträtlichen Wahlausschuss begleitet. Mit der raschen Ausschreibung und Neubesetzung der Stelle soll für Partner und Mitarbeitende von Stadtwerk Winterthur weitere Sicherheit geschaffen werden.

Juristische Fachperson

Mit seiner Tätigkeit bewegt sich Stadtwerk Winterthur an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Markt. Für einen Betrieb dieser Grösse und Bedeutung ist es angezeigt, dass das Departement Technische Betriebe über eine juristische Fachperson verfügt, die schwergewichtig für Stadtwerk Winterthur tätig ist. Das war bisher nicht der Fall. Stadtwerk Winterthur war bis anhin nur einer von mehreren Bereichen, die durch den Departementsstab der Technischen Betriebe juristisch betreut wurden. Der Stadtrat hat deshalb beschlossen, eine neue Stelle für die juristische Fachmitarbeit beim DTB zu schaffen. Fragestellungen, die zum Beispiel das Vertrags- und Beteiligungswesen betreffen, können mit dieser Massnahme fachlich besser abgehandelt werden. Die Stelle wird im Rahmen des Novemberbriefs ins Budget 2017 aufgenommen und bis zur Neukonstituierung des Stadtrates der aktuellen politischen Leitung unterstellt sein.

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