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Stadtpräsident empfängt Wülflinger Delegation

06.06.2013

Um offene Fragen betreffend die Entwicklung von Wülflingen zu klären, hat Stadtpräsident Michael Künzle zusammen mit Verantwortlichen aus dem Projekt Wülflingen eine Delegation aus dem Stadtteil empfangen. In einem konstruktiven Gespräch konnten viele Punkte erläutert und geklärt werden.

Um offene Fragen betreffend die Entwicklung von Wülflingen zu klären, hat Stadtpräsident Michael Künzle zusammen mit Verantwortlichen aus dem Projekt Wülflingen eine Delegation aus dem Stadtteil empfangen. In einem konstruktiven Gespräch konnten viele Punkte erläutert und geklärt werden.

Vor rund zwei Jahren wurde auf Initiative aus dem Stadtteil das Projekt Wülflingen ins Leben gerufen. In einem partizipativen Verfahren zusammen mit vielen Wülflingerinnen und Wülflingern sowie Mitarbeitenden der Stadtverwaltung wurden vier Schwerpunktprojekte benannt: «Leitbild Zentrum», «Quartierinfrastrukturen», «Verkehr» und «Zukunft Quartier - Lebensraum für alte Menschen». In Projektgruppen wurden die Themengebiete analysiert, und es wurde nach Verbesserungen gesucht. Einzelne Punkte konnten bereits umgesetzt werden, bei anderen dauert es etwas länger, bis Auswirkungen sichtbar sind.

Zentrum von Wülflingen

Im September beginnt die Erarbeitung eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts für das Zentrum Wülflingen. Die Bevölkerung und das Gewerbe werden in diesen Prozess in geeigneter Form einbezogen. Dank der Umsetzung verschiedener Tempo-30-Zonen rund um den Lindenplatz ist bereits kurzfristig eine gewisse Beruhigung des Verkehrs im Zentrum zu erwarten, da die Zubringerstrassen für den Durchgangsverkehr an Attraktivität verlieren. Wegen eines privaten Rekurses ist die Umsetzung von Tempo 30 auf der Holzlegistrasse noch ungewiss. Für den Umbau des Knotens Riedhofstrasse/Autobahnzubringer besteht bereits eine Projektidee, zudem ist das benötigte Geld reserviert. Die Umsetzung könnte 2014 erfolgen, sofern das Projekt bewilligt wird. Der Lastwagendurchgangsverkehr im Bereich Lindenplatz wird von den Bewohnenden als negativ und gefährlich beurteilt. Eine Lösung des Problems hängt stark mit der Situation am Knoten Härti zusammen. Da dieser für eine Verbesserung der Situation zuerst saniert und umgebaut werden muss, ist mit einer Entschärfung nicht vor 2016 zu rechnen. Zu reden gab zudem das Wahrzeichen des Lindenplatzes, die Linde. Die alte Linde musste von der Stadtgärtnerei aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Als Ersatz wurde an gleicher Stelle eine neue gepflanzt. Diese kann innerhalb von drei Jahren, je nachdem wie sich das Zentrum entwickelt, an einen anderen Ort umgepflanzt werden.

Frohsinnareal

Die Langzeitparkplätze sollen abgebaut werden. Dem Bedürfnis der Bevölkerung und des Gewerbes für den Erhalt der Kurzzeit-Parkiermöglichkeit wird in den weiteren Planungsschritten Rechnung getragen. Aus verkehrstechnischer und wirtschaftlicher Sicht ist ein Parkhaus unter dem Frohsinnareal nicht realisierbar. Es finden aber zurzeit Gespräche mit Coop statt, um das Parkhaus während dessen Öffnungszeiten für eine allgemeine Nutzung zugänglich zu machen. Das ehemalige Stefanini-Haus ist im Inventar für schützenswerte Bauten eingetragen. Im Moment wird die Erhaltensfähigkeit abgeklärt. Die Ergebnisse werden im Herbst dem Stadtrat vorgelegt, der anhand der erarbeiteten Grundlagen mit verschiedenen Nutzungsszenarien über das weitere Vorgehen entscheidet. Um die Sicherheit in der Umgebung des Hauses zu gewährleisten und um weitere Schäden zu vermeiden, wurden in den letzten Wochen Sofortmassnahmen ergriffen.

Wohnen im Alter

Das Bedürfnis für altersgerechten Wohnraum in Zentrumsnähe ist gross. Um solche Wohnungen wirtschaftlich erfolgreich betreiben zu können, müssen rund 30 Wohnungen als Einheit gebaut werden können. Hierfür ist das Frohsinnareal zu klein. In den vergangenen Monaten wurden aber an der Weststrasse altersgerechte Wohnungen erstellt, zudem planen in Wülflingen eine Genossenschaft und die Pensionskasse des Kantons Zürich je eine Überbauung mit jeweils je rund 30 zusätzlichen Alterswohnungen. Die Stadt unterstützt diese Projekte, indem sie beispielsweise städtisches Land zur Verfügung stellt.

Quartierinfrastrukturen

Die Verwaltung ist sich der unbefriedigenden Situation betreffend Freizeitanlage Holzlegi bewusst. Mit dem grossen Sparauftrag und dem Entscheid des Grossen Gemeinderates gegen einen Neubau sind ihr die Hände gebunden. Es wird nach Lösungen gesucht. Die Bitte aus der Bevölkerung zur Öffnung des Eulachufers in den besiedelten Gebieten wurde aufgenommen. Da die Eulach dem Kanton gehört, muss dieser entscheiden. Leider hat er auf eine Anfrage der Stadt negativ geantwortet. Die zuständigen Personen bleiben aber mit dem Kanton in Kontakt, um einen zumindest teilweisen Zugang zu ermöglichen.

Lärmschutz Autobahn A1

Die Lärmemissionen der Autobahn A1 machen vielen Bewohnenden von Wülflingen zu schaffen. Das Problem ist der Stadt bewusst. Die Stadt selbst hat in diesem Bereich praktisch keinen eigenen Handlungsspielraum, da die Autobahn dem Bund gehört. Sie ist aber mit dem Kanton und dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) im Gespräch, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die Quartierorganisationen Wülflingens wurden am 30. Mai über die Untersuchungsergebnisse informiert. Eine Verbesserung der Situation ist aber erst langfristig in Sicht.

Leitbild Naherholung Töss

Ebenso wie der Lärmschutz entlang der A1 ist die Aufwertung des Tössraums nicht direkter Bestandteil des Projekts Wülflingen. Als längster zusammenhängender Grünzug in Winterthur weist der Flussraum Töss besondere Freiraumqualitäten auf. In einem partizipativ erarbeiteten Leitbild verpflichten sich Stadt und Kanton auf gemeinsame Ziele zur Aufwertung der Töss innerhalb des städtisch geprägten Flussabschnittes zwischen Reitplatz und Kläranlage Hard in Wülflingen. Im Mittelpunkt steht die Projektidee eines Landschaftsparks als Natur- und Naherholungsraum, der aus den vorhandenen Qualitäten entwickelt wird. Am Leitbild-Prozess beteiligt waren aus dem Gebiet Wülflingen der Ortsverein Wülflingen, der Quartierverein Hardau, die Schwimmbadgenossenschaft Wülflingen sowie die Gemeinschaft Hard AG.

Kommunikation

Der Kommunikation wird eine hohe Priorität zugemessen. Dem Wulfilo, der Informationszeitung von Wülflingen, kommt dabei eine wichtige Funktion zu. In jeder Ausgabe wird über den neusten Stand in den einzelnen Projekten informiert. In den kommenden Wochen werden zudem bei den Bushaltestellen Härti und Lindenplatz je ein Informationskasten montiert, in welchen immer das Neuste zu lesen ist. Am 27. August um 19.00 Uhr findet im reformierten Kirchgemeindehaus die nächste öffentliche Veranstaltung statt, an welcher der Stadtpräsident, Mitglieder aus dem Stadtrat und die Projektverantwortlichen des Projekts Wülflingen über den Stand der einzelnen Arbeiten informieren.

Weitere Informationen.

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