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Stadt unterstützt die Startup-Szene auch weiterhin

06.01.2020

Startups haben für die wirtschaftliche Prosperität Winterthurs eine grosse Bedeutung und tragen zur Attraktivitätssteigerung der Stadt für innovative Jungunternehmen bei. Diese Meinung vertritt der Stadtrat und beantwortet die Petition «Startup Winterthur – die Zukunft beginnt jetzt» mit der Zusicherung, die junge Szene auch weiterhin fördern und unterstützen zu wollen.

Startups haben für die wirtschaftliche Prosperität Winterthurs eine grosse Bedeutung und tragen zur Attraktivitätssteigerung der Stadt für innovative Jungunternehmen bei. Diese Meinung vertritt der Stadtrat und beantwortet die Petition «Startup Winterthur – die Zukunft beginnt jetzt» mit der Zusicherung, die junge Szene auch weiterhin fördern und unterstützen zu wollen.

Will sich Winterthur im nationalen und internationalen Standortwettbewerb auch inskünftig behaupten, muss sich die Stadt aktiv darum bemühen, attraktiv für junge, innovative Unternehmen und qualifizierte Fachkräfte zu sein. Dies fordert die breit abgestützte, überparteiliche Petition «Startup Winterthur – die Zukunft beginnt jetzt», die dem Stadtrat im Mai dieses Jahres übergeben worden ist. Nun nimmt der Stadtrat Stellung zu den fünf Petitionsanliegen:

1. Winterthur soll ein Zentrum für Innovation und Startups werden.

Zentral zur Erreichung dieses Ziels wird die Förderung einer gezielten Clusterbildung sein. In seinem aktuellen Legislaturprogramm hat der Stadtrat zwei Massnahmen zur Förderung des Wirtschaftsstandorts Winterthur aufgenommen, deren Fokus sich insbesondere auf die Rahmenbedingungen für technologische Innovation und Startups richtet. Ausserdem beheimatet Winterthur als zweitgrösste Stadt innerhalb des Metropolitanraums Zürich verschiedene forschungs- und technologiebasierte Unternehmen sowie eine grosse Anzahl gut ausgebildeter Fachkräfte. Somit verfügt die Stadt schon heute über wichtige Erfolgsfaktoren, die sie als überregionales Zentrum für innovative Unternehmensgründungen prädestinieren.

2. Der Stadtrat setzt sich dafür ein, attraktive Rahmenbedingungen für Firmengründungen in Winterthur zu schaffen.

Winterthur findet sich in einem immer stärkeren, nationalen und internationalen Wettbewerb um Unternehmen und Arbeitsplätze wieder. Dem gezielten Standortmarketing kommt daher eine wichtige Rolle zu. Im Rahmen seines Legislaturprogramms hat sich der Stadtrat das Ziel gesetzt, in Winterthur die Entstehung neuer Arbeitsplätze zu fördern, indem er gute Rahmenbedingungen schafft. Von der Stadt mitfinanzierte Institutionen sind zudem angehalten, sich für die Vermittlung von Arbeitsflächen für Neugründungen und junge Unternehmen sowie für die Organisation und Durchführung von Netzwerkanlässen oder Coachings einzusetzen.

3. In Winterthur stehen kurz-, mittel- und langfristig genügend attraktive Büro- und Innovationsräume für Startups zur Verfügung.

Attraktive Geschäftsräumlichkeiten sind für Startups eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensgründung. Der Blick auf das städtische Immobilienportfolio zeigt allerdings, dass in diesem Bereich kurz- oder längerfristig kaum geeignete Liegenschaften zur Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass die Startup-Szene hinsichtlich potenzieller Mietliegenschaften in Konkurrenz mit anderen Nutzerinnen und Nutzern (z.B. Kultur, Kleingewerbe, Quartiervereine) steht. Der Stadtrat ist grundsätzlich der Meinung, dass es mit den Räumlichkeiten im Technopark und im «Home of Innovation» bereits ein gutes Raumangebot für lokale Startup-Unternehmen gibt, das die Stadt nicht durch ein neues, eigenes Angebot konkurrieren möchte. Der Stadtrat begrüsst jedoch, wenn in Winterthur dank privater Initiative weitere attraktive Büro- und Innovationsräume für die Startup-Szene entstehen.

4. Die verschiedenen Aktivitäten des Startup-Clusters zur Gründung von neuen Unternehmen werden durch die Stadt Winterthur ausreichend unterstützt.

Bereits heute bieten von der Stadt mitgetragene Institutionen wie der Technopark oder das «House of Winterthur» eine vielfältige Palette an Dienstleistungen für die Startup-Szene Winterthur an. Daneben unterstützte die Stadt den «Entrepreneur Club» – zuletzt mit einem Kostenbeitrag von 10 000 Franken für die Durchführung der diesjährigen Ausgabe der Veranstaltung «Startup Night».

5. In Winterthur kann die Startup-Szene ihre Interessen direkt in den verschiedenen Gremien einbringen (z.B. durch einen Einsitz im Technopark Verwaltungsrat, im Vorstand des Vereins «House of Winterthur», bei Vernehmlassungsverfahren oder durch eine neu zu gründende Stadtrats-Kommission Startup).

Dass sich die Startup-Szene in geeigneten Gremien für ihre Anliegen einsetzen will, wird von der Stadt grundsätzlich begrüsst. Da die beiden grössten Player bezüglich Startup-Förderung in Winterthur – der Technopark und das «House of Winterthur» – aber keine städtischen Institutionen sind, kann die Stadt auch nicht über die personelle Zusammensetzung von deren Verwaltungsräten bestimmen. Die Gründung einer spezifisch auf die Anliegen von Startups fokussierten Kommission würde die städtische Administration ausserdem unverhältnismässig ausweiten. Sinnvoller wäre es, relevante Themen der Startup-Szene unter deren Einbezug inskünftig in der stadträtlichen Stadtentwicklungskommission zu traktandieren.

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