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Spatenstich für die letzte Bauetappe im Zuge der Neugestaltung Bahnhof Winterthur

20.02.2018

Heute ist der offizielle Baustart für die letzte Etappe des Gesamtprojekts «Masterplan Stadtraum Bahnhof Winterthur». Die «Rampe 21» genannte Baustelle umfasst die neue unterirdische Velostation, die neue Veloquerung sowie die Neugestaltung der Rudolf-strasse. Parallel dazu baut die SBB die Personenunterführung Nord komplett neu.

Heute ist der offizielle Baustart für die letzte Etappe des Gesamtprojekts «Masterplan Stadtraum Bahnhof Winterthur». Die «Rampe 21» genannte Baustelle umfasst die neue unterirdische Velostation, die neue Veloquerung sowie die Neugestaltung der Rudolfstrasse. Parallel dazu baut die SBB die Personenunterführung Nord komplett neu.

Die Vorbereitungen für die letzte Bauetappe des Gesamtprojekts «Masterplan Stadtraum Bahnhof Winterthur» sind abgeschlossen. Heute wird die Baustelle, genannt «Rampe 21», offiziell eröffnet. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2021. In dieser Zeit werden die letzten drei grossen Teilprojekte im Zuge der Neugestaltung am und um den Winterthurer Bahnhof fertiggestellt:

Personenunterführung und Veloquerung Nord

Zwischen Rudolfstrasse und Bahnhofplatz Nord entsteht eine neue Personenunterführung. Mit 17,5 Metern ist sie um ein Vierfaches breiter als die bestehende 4,5 Meter breite Unterführung. Damit vermag sie auch in Stosszeiten grosse Personenströme zu bewältigen. Die Zugänge zu den Perrons sind über breite Treppen und barrierefrei per Lift gewährleistet. Parallel zur Fussgängerunterführung wird die neue Veloquerung gebaut. Beide Bereiche sind räumlich miteinander verbunden. Es entsteht eine belebte unterirdische Zone, was die soziale Kontrolle und damit die Sicherheit der Passanten erhöht. Als trennende Elemente dienen Sitzgelegenheiten und acht Räume, die Platz für Gewerbe bieten. Von der Veloquerung und der Personenunterführung führen direkte Zugänge in die unterirdischen Velostationen.

Neue unterirdische Velostation

Auf Seite Rudolfstrasse wird eine zusätzliche unterirdische Velostation gebaut. Der 180 Meter lange und acht Meter breite Raum erstreckt sich entlang der Rudolfstrasse und bietet Platz für 750 Fahrräder. Die bestehende Velostation auf der Seite des Bahnhofplatzes Nord bleibt während und nach der Bauphase in Betrieb.

Neugestaltung Rudolfstrasse

Die Rudolfstrasse wird zur Fussgängerzone und durch bauliche Massnahmen aufgewertet. Randsteine verschwinden, Strasse, Gehsteige und angrenzender Privatgrund bilden eine Einheit. Es entsteht eine Flaniermeile mit Sitzgelegenheiten und Platz für Gastronomie.
Während der Bauphase sind der Zugang zu den Perrons und die Fussgängerverbindung zwischen Rudolfstrasse und Bahnhofplatz Nord durchgehend gewährleistet. Ab Juni 2018 führt im Bereich der Parkhausrampe eine provisorische Fussgängerüberführung über die Gleise und zu den Perrons. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2021.

Finanzierung

Der Grosse Gemeinderat Winterthur hat für die Teilprojekte folgende Investitionsbeiträge bewilligt:

  • 6,48 Mio. Fr. als Beitrag an die Neugestaltung der Personenunterführung Nord
  • 31,28 Mio. Fr. für die Realisierung der Veloquerung Nord
  • 10,56 Mio. Fr. für die Neugestaltung der Rudolfstrasse und die Erstellung der Velostation Nord

Die Investitionsbeiträge gehen zu Lasten des Rahmenkredits Stadtraum Bahnhof. Im Mai 2009 hat die Winterthurer Bevölkerung den Rahmenkredit in der Höhe von 84 Millionen Franken deutlich gutgeheissen.

Rampe 21 – eine Baustelle der Stadt Winterthur

Die «Rampe 21» ist Teil des Investitionsprojekts «Masterplan Stadtraum Bahnhof Winterthur». Es steht unter der Bauherrschaft der Stadt Winterthur und umfasst die Neugestaltung der Rudolfstrasse, den Bau einer neuen unterirdischen Velostation sowie der Veloquerung Nord. Der gleichzeitige Ausbau der Personenunterführung ist ein Projekt der SBB. Es wird im Zuge des Ausbauprogrammes «Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur» (ZEB) realisiert. Heute steigen gemäss SBB täglich rund 120 000 Personen am Winterthurer Bahnhof ein oder aus. Bis im Jahr 2021 sollen es 130 000 Personen sein.

 

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