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Rechnung der Stadt Winterthur schliesst mit grossem Gewinn

22.02.2018

Die Rechnung 2017 der Stadt Winterthur schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 56,5 Millionen Franken. Im Budget war ein praktisch ausgeglichener Abschluss vorgesehen.

Die Rechnung 2017 der Stadt Winterthur schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 56,5 Millionen Franken. Im Budget war ein praktisch ausgeglichener Abschluss vorgesehen.

Der Hauptgrund für das erfreuliche Ergebnis sind höhere Steuereinnahmen vor allem bei den Grundsteuern (42,3 Millionen Franken). Diese ausserordentlichen Erträge sind zum einen dem Umstand zu verdanken, dass das Steueramt mit dem Einsatz zusätzlicher Personalressourcen einen grossen Teil der pendenten Grundsteuerfälle einschätzen konnte, zum andern aber auch den überdurchschnittlich hohen Einnahmen bei mehreren Handänderungen.

Nachdem der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat im Dezember 2017 das Sanierungskonzept für die Pensionskasse der Stadt Winterthur vorgelegt hat, sind auch die in den Vorjahren gebildeten Rückstellungen auf das neue Konzept anzupassen, was bedeutet, dass ein Teil der Rückstellungen mit dem Rechnungsabschluss 2017 aufgelöst werden konnten (Anteil Steuerhaushalt 13,9 Millionen Franken).

Ebenfalls sehr erfreulich ist, dass die Kosten für die individuelle Unterstützung tiefer ausfielen als budgetiert (8,4 Millionen Franken) und die Zinsbelastung geringer war (3,4 Millionen Franken).

Diese Verbesserungen konnten die eingetretenen negativen Abweichungen mehr als kompensieren, wie beispielsweise höhere Bewertungsverluste und Abschreibungen bei den Finanz- und Verwaltungsliegenschaften (7,6 Millionen Franken), eine verzögerte Realisierung von Buchgewinnen bei den Finanzliegenschaften (7,3 Millionen Franken) sowie die Rückstellung aufgrund eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes, wonach Verbrauchsmaterial in Pflegeheimen nicht von den Krankenkassen übernommen werden muss (2,2 Millionen Franken). Im Schulbereich fielen zudem Mehrkosten bei der Sonderschulung an (2,5 Millionen Franken).

Die Nettoinvestitionen im allgemeinen Verwaltungsvermögen betrugen 40,6 Millionen Franken und unterschritten den Investitionsplafond von 54 Millionen Franken um 25 Prozent. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt somit bei 160 Prozent. Die Eigenwirtschaftsbetriebe investierten 82,4 Millionen Franken und lagen damit 35,9 Millionen Franken unter dem Plan. Gesamtstädtisch konnten Schulden im Umfang von rund 74 Millionen Franken abgebaut werden.

Die detaillierte Weisung zum Rechnungsabschluss 2017 inklusive der Rechnungsbücher wird derzeit erarbeitet und Anfang April vorliegen.

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