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Legislaturbilanz: Der Stadtrat sieht sich auf Kurs

14.01.2026
Der Stadtrat hat Bilanz gezogen und stellt seinen Legislaturbericht vor. Seine eigene Beurteilung fällt gut aus. Von den 23 prioritären Massnahmen sind 12 umgesetzt. Bei 6 Massnahmen werden die letzten Meilensteine im Jahr 2026 umgesetzt. Weitere 5 werden im Verlauf der kommenden Legislatur ganz abgeschlossen.

Der Stadtrat hat Bilanz gezogen und stellt seinen Legislaturbericht vor. Seine eigene Beurteilung fällt gut aus. Von den 23 prioritären Massnahmen sind 12 umgesetzt. Bei 6 Massnahmen werden die letzten Meilensteine im Jahr 2026 umgesetzt. Weitere 5 werden im Verlauf der kommenden Legislatur ganz abgeschlossen.

Der Stadtrat hat im September 2022 sein Legislaturprogramm 2022–2026 vorgestellt. Die Schwerpunkte im Programm waren Lebensqualität und Stadtentwicklung, Klimaschutz und Klimaanpassung, Sozialer Zusammenhalt sowie Leistungsfähige Verwaltung. Der Stadtrat hat in den vier Schwerpunkten 23 Massnahmen mit zugehörigen Meilensteinen gemeinsam festgelegt und kollegial als Team vorangetrieben. Diese Massnahmen waren für den Stadtrat besonders zentral – neben all den anderen Vorhaben, die wichtig sind und zusammen mit der Stadtverwaltung umgesetzt werden. Mit diesen 23 Vorhaben ging der Stadtrat verschiedene Herausforderungen an, die Generationenaufgaben sind und nicht innerhalb einer Legislatur gemeistert werden können. Mit den Massnahmen sollten Voraussetzungen geschaffen werden, um die Stadt in diesen Handlungsfeldern voranzubringen.

Die Bilanz des Stadtrats zu seinem Legislaturprogramm fällt nach eigener Einschätzung gut aus. Er sieht sich auf dem richtigen Weg, um die aktuellen und künftigen Herausforderungen zu meistern. Von den 23 Massnahmen sind 12 umgesetzt. Bei 6 werden die letzten Meilensteine im Jahr 2026 umgesetzt. Weitere 5 werden im Verlauf der kommenden Legislatur ganz abgeschlossen. Nachfolgend findet sich eine gekürzte Übersicht über den Stand der Massnahmen.

Lebensqualität und Stadtentwicklung

Der kommunale Richtplan ist überarbeitet. Er wird derzeit im Parlament behandelt. Für die Gebietsentwicklung «Grüze+» sind Masterpläne kurz vor Fertigstellung und Genehmigung. Der Gestaltungsplan «Oberer Deutweg Nord-Ost / Erweiterung Sportpark» wurde festgesetzt. Das Projekt «Winterthur Süd» ist plangemäss vorangetrieben worden. Im Kapitel der wichtigsten Bauten der Legislatur sind die meisten Vorhaben auf Kurs: Das Theater Winterthur ist saniert. Die Querung Grüze wird 2026 plangemäss eröffnet. Der Erweiterung der Schulanlage Langwiesen stimmte das Stimmvolk zu. Zwei weitere Schulhäuser, das Stadion Schützenwiese und die Abwasserreinigungsanlage stehen vor der Volksabstimmung in der kommenden Legislaturperiode (vorbehältlich der Zustimmung durch das Parlament). Die KVA-Vorlage wurde durch das Stimmvolk bereits gutgeheissen. Von den wichtigsten Bauvorhaben konnte eines nicht wie vorgesehen vorangetrieben werden: Kanton und Stadtrat haben grossräumige unterirdische Tunnelvarianten für die Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze sistiert. Sie haben beschlossen, dass eine neue Mobilitätsstrategie zur besseren Erschliessung des Zentrumsgebiets ausgearbeitet wird.

Erfolgreich umgesetzt werden konnten dagegen diverse Massnahmen zugunsten der Busbevorzugung. Die Verkehrsberuhigung der Strassen rund um die Altstadt und in den Quartierzentren ist massgeblich vorangekommen. Die Veloroute Töss ist mittlerweile umgesetzt. Weitere Teilabschnitte wurden realisiert und Sofortmassnahmen vorgenommen. Die Veloroute Oberwinterthur steht kurz vor der Umsetzung.  Die Schwachstellen der Priorität 1 aus der Schwachstellenanalyse Fuss- und Veloverkehr sind mehrheitlich behoben oder werden in laufenden Planungen oder Projekten bearbeitet. Der Stadtrandpark wurde im Richtplan aufgenommen, wobei das Biodiversitätsgebiet Totentäli bereits realisiert ist. Gegen die durch das Parlament gutgeheissenen Kredite für das Erholungsgebiet Rosenberg wurden Referenden ergriffen (Campingplatz/Erschliessungsstrasse). Die Fertigstellung verzögert sich daher.  

Klimaschutz und Klimaanpassung

Der neue Energieplan für die Wärmeversorgung ist in Kraft. Das Wärmenetz «Neuwiesen Süd» ist zum Teil bereits in Betrieb und wird weiter ausgebaut. Für das Gebiet Seen läuft die Ausführungsplanung. Das Konzept zur Ablösung der fossilen Heizsysteme in der Stadtverwaltung wird schrittweise umgesetzt: 14 Heizungen sind ersetzt, 12 weitere Objekte sind budgetiert. Die neuen Vorgaben für ein nachhaltiges Beschaffungswesen treten Mitte 2026 in Kraft. Mehr als die anvisierten 30 Prozent der städtischen Fahrzeugflotte ist bereits mit erneuerbarem Antrieb unterwegs. Der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden läuft auf Hochtouren. Im Verlauf des Jahres 2026 werden 100 PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden installiert sein. Ausserdem konnten verschiedene Massnahmen zur Minderung der Hitze im Stadtraum vorangetrieben werden.

Sozialer Zusammenhalt

In diesem Schwerpunkt liegt wie vorgesehen eine neue Bildungsstrategie für Geringqualifizierte vor. Sie wird Ende Januar 2026 veröffentlicht. Der Stadtrat hat sich auch aktiv auf Kantons- und Bundesebene für die Stärkung von Kinderbetreuungsangeboten resp. für faire Finanzierungsschlüssel eingesetzt. Der Aktionsplan für die Behindertengleichstellung ist mittlerweile erstellt und wird sukzessive umgesetzt. Die präventive Gesundheitsberatung ist wie geplant eingeführt und etabliert. Über den Erweiterungsbau Adlergarten wird die Bevölkerung 2026 abstimmen (vorbehältlich der Zustimmung durch das Parlament). Der Bau ist ein Schlüsselprojekt zur Umsetzung der Angebots- und Immobilienstrategie von Alter und Pflege.

Leistungsfähige Stadtverwaltung

Die Digitalisierung schreitet auch in der Stadtverwaltung kontinuierlich voran. ECM Fabasoft mit den Elementen Aktenführung, Prozessunterstützung und Geschäftskontrolle ist seit April 2024 im Einsatz. Parallel zur Ausweitung von Fabasoft in der Verwaltung wird auch der Posteingang digitalisiert. Für das Rechnungswesen steht ein neues ERP-System zur Verfügung. 2026 startet die Pilotphase für ein stadtweites ICT-Risikomangement. Und: Die städtische Pensionskasse konnte finanziell stabilisiert werden. Das Stimmvolk hat die entsprechende Vorlage gutgeheissen.

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