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Kinder- und Jugendförderung integriert

05.07.2016

Im November 2015 stimmte der grosse Gemeinderat der wiederkehrenden Finanzierung von Angeboten der Offenen Jugendarbeit (OJA) zu und setzte damit ein Zeichen für die Jugendarbeit. Der aktuelle Jahresbericht der OJA zeigt, wie die gesellschaftliche Wirkung der Jugendarbeit von aussen beurteilt wird und lässt Kooperationspartner, Trägerschaften, Jugendliche und Eltern zu Wort kommen.

Im November 2015 stimmte der grosse Gemeinderat der wiederkehrenden Finanzierung von Angeboten der Offenen Jugendarbeit (OJA) zu und setzte damit ein Zeichen für die Jugendarbeit. Der aktuelle Jahresbericht der OJA zeigt, wie die gesellschaftliche Wirkung der Jugendarbeit von aussen beurteilt wird und lässt Kooperationspartner, Trägerschaften, Jugendliche und Eltern zu Wort kommen.

Die Offene Jugendarbeit Winterthur bildet das Dach über einen bunten Mix an dezentral organisierten Jugendtreffpunkten und Angeboten. Die Angebote sind niederschwellig und kostenlos. Sie ermöglichen auch Kindern und Jugendlichen von Eltern mit knappen finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten ein vielfältiges Freizeitangebot sowie Hilfe und Förderung.

Die OJA setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie Schule, Quartierpolizei oder Schulsozialarbeit. Für den Jahresbericht 2015 wurden sowohl die Trägerschaften und Kooperationspartner wie auch Jugendliche und Eltern befragt, wie sie den gesellschaftlichen Wert und die Wirkung der offenen Jugendarbeit beurteilen.

Integration, Chancen eröffnen und Gespräche ermöglichen

Das Feedback des Durchgangszentrums Klosterstrasse verdeutlicht beispielsweise, dass die OJA Integrationsarbeit leistet. Das Feedback einer Mutter zeigt, wie der Spielkiosk in Oberi mit bis zu 450 Gästen pro Nachmittag Familien zusammenbringt und Kinder stärkt. Wie bedeutsam die Jugendarbeit für die Biografie von einzelnen Jugendlichen sein kann, zeigen insbesondere einige Stimmen von ehemaligen Junior-Coaches der «Midnight Sports». So sagt ein 25-Jähriger, der heute als Projektleiter arbeitet: «Dass ich schon so jung eine Führungsfunktion ausfüllen kann, hat auch damit zu tun, dass ich zehn Jahre lang als Coach jeden Samstag Jugendliche beim Sport und Spiel angeleitet habe. So habe ich gelernt, mich auf faire Art und Weise durchzusetzen.»

Einige Statements betreffen die klassische Treffarbeit. Rund 800 Kinder- und Jugendliche gehen regelmässig in den Quartierjugendtreffs und im Jugendhaus an der Steinberggasse ein und aus. Sie finden hier Zeit, Raum und Ansprechpersonen, um ausgiebig zu diskutieren, was sie im Alltag und in Bezug auf gesellschaftliche Ereignisse bewegt. Die Mitarbeitenden geben den zahlreichen Gesprächen über Religion, Migration, Ethik, Radikalisierung, Gewalt oder Angst vor zunehmender Diskriminierung bewusst Raum.

Aktuelle Angebote für Jugendliche

An der heutigen Präsentation des Jahresberichts der OJA durch Stadtrat Nicolas Galladé und Kinder- und Jugendbeauftragte Mireille Stauffer stellten Kooperationspartner und Jugendliche drei aktuelle Angebote der Jugendinfo vor.

  • Jugendredaktion und Jugendinfo-App

    Die App für Android und iPhone ist die Winterthurer Jugend-Plattform für News, Jobbörse, Kontaktadressen, Tipps und dem Stadt-Spiel «Finde Esmeralda». https://juginfo.ch/app/
  • Bildungsexkursion «Esmeralda»

    Die Smartphone gesteuerte Schnitzeljagt «Esmeralda» führte 26 Winterthurer Schulklassen zu den jugendrelevanten Institutionen in Winterthur

  • Jugend-Jobbörse: Motivierte Jugendliche erledigen kleine Arbeiten

    Die Jugend-Jobbörse vermittelt kleinere Arbeiten an Jugendliche und garantiert ein rechtlich korrektes Arbeitsverhältnis. Die Jobbörse fördert berufliche Integration, Generationendialog und den Zusammenhalt im Quartier. Job-Angebote können gemeldet werden unter www.juginfo.ch/jobs.

Die Offene Jugendarbeit Winterthur in Zahlen

  • Anzahl Trägerschaften: 12 (Landeskirchen, Vereine, private Organisationen)
  • Anzahl OJA-Einrichtungen: 15 (Jugendtreffs, Jugendhaus, Jugendinfo, Mobile Jugendarbeit, Idee Sport)
  • Vollzeitstellen: knapp 14
  • Professionelle Mitarbeitende in OJA-Teams: rund 32
  • Ehrenamtliche Mitarbeitende: rund 20
  • Freiwilliges Engagement von Kindern und Jugendlichen: rund 16 000 Stunden
  • Stellen bei der Stadt Winterthur: 0.7
  • Finanzierungsanteil der Stadt Winterthur an der OJA: 45 Prozent

Weitere 55 Prozent der Finanzierung verdankt die OJA Winterthur der reformierten und katholischen Landeskirche, Stiftungen wie der Adele-Koller-Knüsli Stiftung und Hülfsgeselllschaft Winterthur und dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV).

Weitere Informationen:

  • Jahresbericht 2015 der Offenen Jugendarbeit Winterthur (OJA)
  • www.jugendinfo.ch

Weitere Informationen.

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