Hitzewelle: Zusätzliche Massnahmen und Verhaltenstipps
Die Region Winterthur wird aktuell von einer intensiven Hitzewelle heimgesucht. MeteoSchweiz ruft ab morgen Donnerstag die Hitze-Gefahrenstufe 4 aus, die höchste Stufe. Die Hitze stellt insbesondere für ältere, chronisch kranke oder pflegebedürftige Menschen, Schwangere sowie Kleinkinder ein grosses Gesundheitsrisiko dar. Die Stadt Winterthur bittet deshalb die Bevölkerung, sich zu schützen und vulnerable Personen zu unterstützen.
MeteoSchweiz hat für die Region Winterthur die Hitze-Gefahrenstufe 4 ausgerufen. In den kommenden Tagen werden Tagesmitteltemperaturen von mindestens 27 °C erwartet. Das bedeutet ein grosses Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein. Die Gefahrenstufe für die Region Winterthur gilt ab Donnerstag, 25. Juni 2026, 12 Uhr, bis vorerst Montag, 29. Juni 2026, 20 Uhr. Die aktuelle Hitzelage ist in der Dauer wie auch um diese Jahreszeit aussergewöhnlich, stellt jedoch aktuell keine Krise dar.
Aktuelle lokale Temperaturmesswerte aus Winterthur sind im Datendashboard «Winterthur in Zahlen» unter Stadtklima ersichtlich.
Empfohlene Schutzmassnahmen
Bei richtiger Vorsicht sind Hitzetage für gesunde Menschen meist relativ gut zu bewältigen. Sehr hohe Temperaturen, Ozonwerte und Luftfeuchtigkeit beeinträchtigen das Wohlbefinden. Die Stadt rät der Bevölkerung darum, sich gut zu schützen:
- Ausreichend trinken (empfohlen sind mind. 1,5 Liter täglich für Erwachsene), Alkohol und gesüsste Getränke meiden
- Körperliche Anstrengung zu heissen Tageszeiten vermeiden, Schatten aufsuchen
- Körper regelmässig kühlen (z.B. duschen, feuchte Tücher, Ventilator)
- Leichte, luftige Kleidung tragen
- Räume tagsüber kühl halten (Fenster und Storen schliessen), nachts und frühmorgens lüften
- Leichte, salzhaltige und kühlende Mahlzeiten bevorzugen
- Risikopersonen im eigenen Umfeld umsorgen
Bei Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit, trockenem Mund, Schwäche oder erhöhtem Puls ist rasch zu handeln: betroffene Personen an kühlen Ort hinlegen, kühlen und – sofern möglich – Wasser trinken lassen. Bessert sich der Zustand nicht, sofort die Hausarztpraxis, das Aerztefon unter 0800 33 66 55 oder den Sanitätsnotruf 144 kontaktieren.
Winterthur bittet die Bevölkerung, die empfohlenen Massnahmen zu befolgen und gefährdete Personen besonders zu unterstützen.
Kinder und Tiere nie im Auto lassen
Kinder und Tiere dürfen niemals unbeaufsichtigt in Fahrzeugen oder geschlossenen Räumen zurückgelassen werden – auch nicht für kurze Zeit. Innerhalb weniger Minuten steigt die Temperatur im Inneren stark an und kann lebensgefährlich werden.
Hitze belastet auch Tiere stark. Besonders Hunde können ihre Körpertemperatur nicht durch Schwitzen regulieren und benötigen daher ausreichend Schatten und Wasser. Für längere Aufenthalte im Freien empfiehlt sich das Mitführen von Trinkwasser und einem Napf.
UV-Schutz nicht vergessen
Hohe Temperaturen gehen oft mit starker UV-Strahlung einher. Diese kann Hautschäden verursachen und das Hautkrebsrisiko erhöhen. Der UV-Index zeigt die aktuelle Strahlungsintensität und hilft bei der Einschätzung des Schutzbedarfs.
Die Stadt empfiehlt konsequenten Sonnenschutz, zum Beispiel mittels Sonnencrèmes mit hohem Schutzfaktor, geeigneter Kopfbedeckung oder UV-Schutzkleidung.
Weitere Informationen




