Hitzewelle in Winterthur: Verhaltenstipps beachten
Die Region Winterthur wird aktuell von einer markanten Hitzewelle heimgesucht. MeteoSchweiz hat gestern die Gefahrenstufe 3 ausgerufen, die zweithöchste Stufe. Die Hitze stellt insbesondere für ältere, chronisch kranke oder pflegebedürftige Menschen, Schwangere sowie Kleinkinder ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar. Die Stadt Winterthur bittet deshalb die Bevölkerung, sich zu schützen und vulnerable Personen zu unterstützen.
MeteoSchweiz hat für die Region Winterthur eine markante Hitzewelle mit der Gefahrenstufe 3 ausgerufen. In den kommenden Tagen werden Tagesmitteltemperaturen von mindestens 25 °C erwartet. Das bedeutet eine erhebliches Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein. Die Gefahrenstufe für die Region Winterthur gilt seit Donnerstag, 18. Juni, bis vorerst Donnerstag, 25. Juni 2026. Es ist davon auszugehen, dass die Warnung verlängert oder auf die höchste Stufe (4) erhöht wird. Aktuelle lokale Temperaturmesswerte aus Winterthur sind im Datendashboard «Winterthur in Zahlen» unter Stadtklima ersichtlich.
Empfohlene Schutzmassnahmen
Bei richtiger Vorsicht sind heisse Sommertage für gesunde Menschen meist gut zu bewältigen. Dennoch können hohe Temperaturen, Ozonwerte und Luftfeuchtigkeit das Wohlbefinden beeinträchtigen. Die Stadt rät der Bevölkerung darum, sich gut zu schützen:
- Ausreichend trinken (empfohlen sind mind. 1,5 Liter täglich für Erwachsene), Alkohol und gesüsste Getränke meiden
- Körperliche Anstrengung zu heissen Tageszeiten vermeiden, Schatten aufsuchen
- Körper regelmässig kühlen (z.B. duschen, feuchte Tücher, Ventilator)
- Leichte, luftige Kleidung tragen
- Räume tagsüber kühl halten (Fenster und Storen schliessen), nachts und frühmorgens lüften
- Leichte, salzhaltige und kühlende Mahlzeiten bevorzugen
- Risikopersonen im eigenen Umfeld umsorgen
Bei Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit, trockenem Mund, Schwäche oder erhöhtem Puls ist rasch zu handeln: betroffene Personen an kühlen Ort hinlegen, kühlen und – sofern möglich – Wasser trinken lassen. Bessert sich der Zustand nicht, sofort die Hausarztpraxis, das Aerztefon unter 0800 33 66 55 oder den Sanitätsnotruf 144 kontaktieren.
Winterthur bittet die Bevölkerung, die empfohlenen Massnahmen zu befolgen und gefährdete Personen besonders zu unterstützen. Die Hitzebelastung kann erhebliche Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Gesundheit haben.
Kinder und Tiere nie im Auto lassen
Kinder und Tiere dürfen niemals unbeaufsichtigt in Fahrzeugen oder geschlossenen Räumen zurückgelassen werden – auch nicht für kurze Zeit. Innerhalb weniger Minuten steigt die Temperatur im Inneren stark an und kann lebensgefährlich werden.
Hitze belastet auch Tiere stark. Besonders Hunde können ihre Körpertemperatur nicht durch Schwitzen regulieren und benötigen daher ausreichend Schatten und Wasser. Für längere Aufenthalte im Freien empfiehlt sich das Mitführen von Trinkwasser und einem Napf.
UV-Schutz nicht vergessen
Hohe Temperaturen gehen oft mit starker UV-Strahlung einher. Diese kann Hautschäden verursachen und das Hautkrebsrisiko erhöhen. Der UV-Index zeigt die aktuelle Strahlungsintensität und hilft bei der Einschätzung des Schutzbedarfs.
Die Stadt empfiehlt konsequenten Sonnenschutz, zum Beispiel mittels Sonnencrèmes mit hohem Schutzfaktor, geeigneter Kopfbedeckung oder UV-Schutzkleidung.
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